Manuel Killert
Werkzeug · 3D-Konfigurator · Kosten

Was kostet ein 3D-Konfigurator? Fünf Fragen, eine ehrliche Antwort.

„Kommt drauf an“ ist die ehrlichste und zugleich nutzloseste Antwort auf die Preisfrage. Dieser Rechner zeigt, worauf es ankommt: Mit fünf Klicks siehst du, in welcher Preisstufe dein Vorhaben liegt und welche Entscheidungen den Preis nach oben treiben.

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Kurz gesagt

Ein einfacher 3D-Konfigurator beginnt bei etwa 4.000 €, vollwertige Konfiguratoren liegen meist zwischen 6.000 und 15.000 €, modulare Systeme mit Anbindungen beginnen bei etwa 15.000 €. Den größten Unterschied machen nicht Effekte, sondern drei Fragen: Gibt es schon 3D-Daten? Wie viel Fachlogik steckt in den Optionen? Und wohin gehen die Daten am Ende?

Preisrechner für deinen 3D-Konfigurator

Fünf Fragen, dann siehst du, in welcher Preisstufe dein Vorhaben liegt und was den Preis treibt. Orientierung, kein Angebot.

Wie viele Produkte soll der Konfigurator zeigen?
Gibt es schon 3D-Daten?
Was soll man einstellen können?
Was passiert am Ende?
Wo läuft er?

Die fünf Preistreiber.

Ein 3D-Konfigurator besteht aus fünf Bausteinen, und jeder kann klein oder groß ausfallen: das Modell, die Optionen, die Fachlogik dahinter, die Ausgabe am Ende und die Plattform, in der er läuft. Der Rechner oben fragt genau diese Punkte ab. Er verschiebt dich nicht in eine teurere Stufe, weil du „mehr“ willst, sondern weil bestimmte Entscheidungen Aufwand in der Entwicklung bedeuten.

BausteinKleinGroß
ModellFertige GLB-Datei liegt vorModell entsteht neu oder aus schweren CAD-Daten
OptionenFarben und MaterialienFreie Maße, Bauteile kommen hinzu oder fallen weg
FachlogikKeine AbhängigkeitenRegeln, Normen, Prüfprotokoll
AusgabeAnfrage per MailÜbergabe an Shop, ERP oder Fertigung
PlattformEigene SeiteIm Shop mit Preisen und Warenkorb

Das Modell: der unterschätzte Posten.

Viele Unternehmen haben CAD-Daten und gehen davon aus, dass damit das 3D-Modell erledigt ist. Für das Web sind CAD-Daten aber fast immer zu schwer und zu detailliert: Schrauben im Inneren, Gewinde, Bohrungen, die niemand sieht. Sie müssen vereinfacht, mit Materialien versehen und als GLB exportiert werden. Wie das abläuft, beschreibe ich unter CAD-Daten fürs Web aufbereiten. Muss das Modell ganz neu entstehen, ist es oft der größte Einzelposten des Projekts.

Optionen und Regeln.

Farben umzuschalten ist technisch einfach: Das Material eines Bauteils wird getauscht. Freie Maße sind eine andere Liga, denn dann wird die Geometrie zur Laufzeit erzeugt, und alles, was daran hängt, muss mitwachsen. Noch eine Stufe weiter gehen Regeln: Wenn eine Option eine andere ausschließt oder ein Maß eine Norm einhalten muss, steckt echte Fachlogik im Konfigurator. Bei meinem Hallen-Konfigurator etwa meldet ein Prüfprotokoll Konflikte bei Sturz, Zarge und Rettungswegen, statt sie still zu korrigieren. Solche Logik lohnt sich, weil Anfragen dadurch fachlich sauber ankommen, sie kostet aber Zeit in der Entwicklung und vor allem beim Testen.

Was am Ende passiert.

Die einfachste Ausgabe ist eine Anfrage per Mail mit allen gewählten Optionen und einem Bild der Konfiguration. Ein automatisch erzeugtes Datenblatt oder PDF ist etwas mehr Arbeit. Richtig aufwendig wird es, wenn die Konfiguration direkt in einen Warenkorb, eine Warenwirtschaft oder die Fertigung geht: Dann müssen zwei Systeme dieselbe Sprache sprechen, und das braucht Abstimmung mit dem zweiten System. Welche Daten der Vertrieb wirklich braucht, ist oft weniger, als man denkt.

Wo du sparen kannst.

  • Mit einem Produkt starten: Der Konfigurator für das wichtigste Produkt zeigt, ob sich das Format lohnt. Weitere Produkte folgen als Ausbaustufe.
  • Vorhandene Daten liefern: Saubere CAD- oder GLB-Daten sparen Modellierung.
  • Regeln priorisieren: Nicht jede Ausnahme muss im ersten Schritt abgebildet sein. Die häufigsten Konflikte reichen oft.
  • Anfrage statt Schnittstelle: Eine gut strukturierte Mail ist für den Anfang fast immer genug.

Was dabei technisch möglich ist, zeigen meine Demos auf der Projekt-Pinnwand, alle Grundlagen und Preisstufen im Detail stehen unter 3D-Konfigurator: Kosten.

Wenn du Unterstützung brauchst.

Wenn du den Rechner ausgefüllt hast, schick mir das Ergebnis mit zwei Sätzen zu deinem Produkt. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob die Stufe passt und wie ein erster, schlanker Schritt aussehen könnte.

Wer das schreibt.

Manuel Killert
Manuel Killert Webentwickler & Dozent für Webentwicklung B.A. Marketing & Digitale Medien (FOM) · selbstständig seit 2022
Mehr über mich →

Ich bin Manuel Killert, Web- und 3D-Entwickler aus Quakenbrück und Dozent für Webentwicklung. Ich baue interaktive 3D-Anwendungen mit Three.js und Blender — Konfiguratoren, Produkttouren und Explosionsansichten — und setze sie heute vor allem für Industrieunternehmen um. Mehrere davon kannst du auf der Projekt-Pinnwand live ausprobieren.

Häufige Fragen

FAQ — 3D-Konfigurator: Preisrechner.

Was kostet ein einfacher 3D-Konfigurator?

Ein einfacher Konfigurator mit einem Produkt, klaren Optionen und einer Anfrage per Mail beginnt bei etwa 4.000 Euro.

Warum sind manche Konfiguratoren so viel teurer?

Weil freie Maße, Regeln und Schnittstellen echte Entwicklungsarbeit bedeuten. Farben umschalten ist einfach, Fachlogik und die Übergabe an andere Systeme kosten Zeit in Entwicklung und Test.

Wie genau ist der Rechner?

Er ordnet dein Vorhaben in eine Preisstufe ein und zeigt, was den Preis treibt. Ein Angebot ersetzt er nicht, dafür braucht es ein kurzes Gespräch über dein Produkt.

Sind laufende Kosten enthalten?

Nein. Die Stufen gelten für die einmalige Entwicklung. Hosting und Wartung kommen je nach Umfang dazu.

Manuel Killert, Webentwickler und Dozent aus QuakenbrückManuel Killert · Webentwickler & Dozent
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Ich sage dir ehrlich, ob sich 3D für dein Vorhaben lohnt — und wenn nicht, was stattdessen mehr bringt.

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