Manuel Killert
Ratgeber · Inspiration · Live-Demos

3D-Website Beispiele — zum Ausprobieren.

Keine Screenshots von Seiten, die man nicht öffnen kann: sieben 3D-Anwendungen, die live im Browser laufen — jeweils mit der Frage, welches Problem sie lösen, wie sie technisch gebaut sind und was du für dein eigenes Projekt übernehmen kannst.

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Alle Beispiele stammen aus meiner eigenen Arbeit. Die Markennamen sind überwiegend erfunden, weil es Showcases sind — so lässt sich zeigen, was möglich ist, ohne fremde Marken zu vereinnahmen. Die Technik ist echt und läuft live.

Sammlungen fremder 3D-Websites gibt es viele. Sie helfen aber wenig, wenn man nicht weiß, warum eine Seite funktioniert. Deshalb steht bei jedem Beispiel hier: Problem, Lösung, Technik und zum Übertragen.

1. Möbelkonfigurator mit Live-Preis.

EICHWERK — Maße, Holzart und Ausstattung eines Möbelstücks frei wählen, Preis passt sich sofort an.

Problem: Möbel nach Maß sind in Optionslisten nicht vorstellbar, und Kunden fragen „Was kostet das ungefähr?“ per E-Mail. Lösung: Das Möbel verändert sich bei jeder Eingabe sichtbar, der Richtpreis steht daneben. Technik: Das Modell wird prozedural im Code berechnet — unendlich viele Maße ohne einzelne Modelldateien. Zum Übertragen: Überall, wo Maße stufenlos sind, ist ein prozedurales Modell einem Baukasten überlegen. Mehr: 3D-Konfigurator erstellen lassen.

2. Poolkonfigurator mit Emotion.

TIEFBLAU — Pool konfigurieren, dann auf Nacht schalten, bis das Wasser leuchtet.

Problem: Hochpreisige Produkte werden über Vorstellung verkauft, nicht über Datenblätter. Lösung: Ein einziger Moment — der eigene Pool am Abend — trägt mehr als zehn zusätzliche Optionen. Technik: Tag-Nacht-Wechsel mit Licht- und Wasser-Shader, Modellbausatz aus Blender. Zum Übertragen: Frag dich, welcher Moment dein Produkt verkauft, und baue genau diesen.

3. Explosionsansicht.

AXIOM — Eine Antriebseinheit fährt auseinander, Hotspots erklären jede Baugruppe.

Problem: Technische Vorteile liegen im Inneren und sind in Prospekten unsichtbar. Lösung: Schrittweises Zerlegen mit Erklärungen an der richtigen Stelle. Technik: Animierte Baugruppen entlang definierter Achsen, Hotspots im 3D-Raum. Zum Übertragen: Nicht alles auf einmal zerlegen — Schritt für Schritt bleibt der Betrachter orientiert. Mehr: Interaktive Explosionszeichnung.

4. Digital Twin einer Fertigungszelle.

TAKT — Roboterarm, Förderband und Spindel laufen in Echtzeit.

Problem: Anlagen sind zu groß für Messestand und Vertriebsgespräch. Lösung: Die Anlage läuft im Browser, jeder Arbeitsschritt ist sichtbar. Technik: Animierte Baugruppen mit synchronisiertem Takt. Zum Übertragen: Bewegung erklärt Abläufe ohne Text. Mehr: Digitaler Zwilling im Browser und 3D für den Maschinenbau.

5. Baureise in WordPress.

Horizont Bau — Beim Scrollen entsteht ein Gebäude vom Fundament bis zur Übergabe.

Problem: Bauabläufe sind abstrakt, bis das Haus steht. Lösung: Jede Bauphase ist ein Scroll-Abschnitt mit Text daneben. Technik: Scroll-gesteuerte Szene, eingebettet in eine normal pflegbare WordPress-Website. Zum Übertragen: 3D und klassische Website schließen sich nicht aus. Mehr: 3D-Scroll-Animation und 3D in WordPress.

6. Handwerk Schicht für Schicht.

DACHWERK — Sparren, Dämmung, Lattung, Ziegel bauen sich beim Scrollen auf.

Problem: Qualität im Handwerk ist nach der Fertigstellung unsichtbar. Lösung: Zeigen, was unter der Oberfläche steckt. Technik: Schichtweise eingeblendete Bauteile. Zum Übertragen: Das zeigen, was der Wettbewerber nicht zeigt — oft genau das, was man nach Fertigstellung nicht mehr sieht.

7. Gutachten als 3D-Erlebnis.

Inspector Samui — Ein Immobilien-Gutachten, bei dem man Befunde im Modell findet.

Problem: Gutachten sind lange PDFs, Mängel schwer zu verorten. Lösung: Jeder Befund liegt an seiner Stelle im Gebäude. Technik: Begehbares Modell mit Hotspots. Zum Übertragen: Information gehört an den Ort, auf den sie sich bezieht. Mehr: 3D-Immobilien-Visualisierung.

Was alle gemeinsam haben.

  • Ein konkretes Problem statt eines Effekts um des Effekts willen.
  • Die ersten Sekunden zeigen, was man tun kann — ohne Anleitung.
  • Smartphone-tauglich: Bedienung mit Fingern, reduzierte Last.
  • Ein Ziel: Anfrage, Konfiguration, Verständnis.
  • Text daneben: Die Szene erklärt, der Text verkauft und wird gefunden.

Welche Form passt zu dir?

Dein ZielPassende FormBeispiel
Varianten und Maße verkaufenKonfiguratorEICHWERK, TIEFBLAU
Technik im Inneren erklärenExplosionsansichtAXIOM
Abläufe und Anlagen zeigenDigital TwinTAKT
Prozess oder Aufbau erzählenScroll-StoryHorizont, DACHWERK
Informationen im Raum verortenBegehbares ModellInspector Samui
Transparenz zu den Demos

Die gezeigten Demos stammen aus meiner eigenen Arbeit. Die Markennamen sind überwiegend erfundene Showcases — die Technik ist echt und läuft live im Browser.

Häufige Fragen

FAQ — 3D-Website Beispiele.

Wo finde ich gute Beispiele für 3D-Websites?

Am aussagekräftigsten sind Beispiele, die man selbst im Browser und auf dem Smartphone öffnen kann, statt Screenshots oder Videos. Auf dieser Seite sind sieben Live-Demos gesammelt, jeweils mit Problem, Lösung, Technik und Hinweisen, was sich übertragen lässt.

Welche Arten von 3D-Websites gibt es?

Die häufigsten Formen sind Produkt-Viewer, Konfiguratoren, Explosionsansichten, digitale Zwillinge, scrollgesteuerte 3D-Stories und begehbare Modelle. Dazu kommen AR-Ansichten, bei denen Produkte per Smartphone im eigenen Raum erscheinen.

Was macht eine gute 3D-Website aus?

Sie löst ein konkretes Problem, zeigt in den ersten Sekunden, was man tun kann, läuft flüssig auf dem Smartphone, führt zu einer Handlung wie Anfrage oder Konfiguration und hat ein Textfundament, damit sie bei Google gefunden wird.

Sind die Beispiele echte Kundenprojekte?

Es handelt sich überwiegend um Showcases aus meiner eigenen Arbeit, weshalb die Markennamen meist erfunden sind. Die Technik ist echt und läuft live.

Welche 3D-Form passt zu meinem Unternehmen?

Das hängt vom Ziel ab: Konfiguratoren verkaufen Varianten und Maße, Explosionsansichten erklären Technik, digitale Zwillinge zeigen Abläufe, Scroll-Stories erzählen Prozesse und begehbare Modelle verorten Informationen im Raum.

Kann ich so eine 3D-Website für mein Unternehmen bekommen?

Ja. Jede gezeigte Form lässt sich auf andere Produkte und Branchen übertragen. Im Erstgespräch klären wir, welche Form passt und ob sich 3D überhaupt lohnt.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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