Manuel Killert
Kleine Unternehmen · Selbstständige · WordPress

Website für kleine Unternehmen — klein starten, groß wirken.

Du brauchst keine Agentur-Website mit 40 Seiten. Du brauchst eine, die in Sekunden zeigt, was du machst, in deiner Region gefunden wird und aus Besuchern Anrufe macht. Hier steht, was dafür wirklich nötig ist — und was du dir sparen kannst.

Referenzen ansehen →Projekt anfragen
Kurz gesagt

Eine gute Website für kleine Unternehmen braucht meist nur: eine klare Startseite, eine Seite pro wichtiger Leistung, eine Über-uns-Seite mit echten Fotos, Referenzen, eine einfache Kontaktmöglichkeit sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Dazu ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Viele starten mit fünf bis acht Seiten und bauen später aus.

Warum auch kleine Unternehmen eine Website brauchen.

„Wir haben genug zu tun, unsere Kunden kommen über Empfehlung.“ Das hört man oft — und es stimmt oft. Aber auch wer empfohlen wird, wird vorher gegoogelt. Findet der Interessent nichts, nur ein veraltetes Profil oder eine Seite von 2012, entsteht ein Zweifel, bevor das erste Gespräch stattfindet.

Dazu kommen drei handfeste Gründe:

  • Bewerber informieren sich online, bevor sie sich bewerben — in Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Kanal.
  • Weniger Routinefragen: Öffnungszeiten, Einzugsgebiet, Leistungen, Ablauf — was online steht, muss nicht am Telefon erklärt werden.
  • Unabhängigkeit: Die eigene Website gehört dir. Profile auf Plattformen und Social Media können sich jederzeit ändern.

Diese Seiten brauchst du.

SeiteZweckPflicht?
StartseiteIn Sekunden: wer, was, wo, wie KontaktJa
LeistungsseitenEine Seite je wichtiger Leistung — dafür wirst du gefundenSehr empfohlen
Über unsMenschen, Geschichte, Werte — mit echten FotosEmpfohlen
Referenzen / ProjekteBeweise statt BehauptungenEmpfohlen
KontaktTelefon, E-Mail, Formular, Anfahrt, ÖffnungszeitenJa
KarriereOffene Stellen, ArbeitsalltagWenn du einstellst
ImpressumGesetzliche AnbieterkennzeichnungJa
DatenschutzerklärungInformation über DatenverarbeitungJa

Der wichtigste Punkt ist der zweite: Eigene Seiten für Leistungen. Wer „Badsanierung“, „Fliesenarbeiten“ und „barrierefreies Bad“ nur als drei Stichpunkte auf der Startseite nennt, wird für keinen dieser Begriffe gut gefunden. Drei eigene Seiten mit echtem Inhalt schon eher.

Worauf du verzichten kannst.

  • Ein Blog, den niemand pflegt — lieber keine Beiträge als drei aus dem Jahr 2021.
  • Slider mit fünf wechselnden Bildern — langsam, und kaum jemand sieht Bild zwei bis fünf.
  • Mehrsprachigkeit, wenn deine Kunden deutschsprachig sind.
  • Newsletter-Anmeldung ohne Plan, was du verschickst.
  • Aufwendige Animationen, die vor allem Ladezeit kosten.
  • Social-Media-Feeds, die die Seite verlangsamen und Datenschutzfragen aufwerfen.

Lokal gefunden werden.

Für die meisten kleinen Unternehmen entscheidet sich Sichtbarkeit in der eigenen Region:

  1. Google-Unternehmensprofil anlegen und vollständig pflegen: Kategorien, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos, Website-Link.
  2. Einheitliche Kontaktdaten auf Website, Profil und Verzeichnissen — Name, Adresse, Telefon identisch.
  3. Ort in Titel und Text der Leistungsseiten, natürlich formuliert.
  4. Einzugsgebiet nennen: Welche Orte bedienst du?
  5. Bewertungen aktiv und ehrlich bei zufriedenen Kunden erbitten und beantworten.
  6. Strukturierte Daten für dein Unternehmen, damit Google Adresse und Öffnungszeiten sicher zuordnet.

Vertrauen aufbauen.

Große Unternehmen haben bekannte Marken, kleine haben Gesichter. Nutze das:

  • Echte Fotos von dir, deinem Team, deiner Werkstatt, deinen Projekten — ein gutes Handyfoto schlägt jedes Stockbild.
  • Konkrete Referenzen mit Ort, Aufgabe und Ergebnis.
  • Bewertungen — echt, mit Namen oder Initialen.
  • Klare Preise oder Preisrahmen, wo möglich.
  • Erreichbarkeit: Telefonnummer und WhatsApp gut sichtbar, schnelle Antworten.

Was rechtlich Pflicht ist.

Die folgenden Punkte sind für geschäftliche Websites in Deutschland typischerweise relevant. Das ist keine Rechtsberatung; im Zweifel klärt das ein Anwalt oder ein spezialisierter Rechtstexte-Dienst.

  • Impressum nach dem Digitale-Dienste-Gesetz.
  • Datenschutzerklärung nach DSGVO.
  • Einwilligung für nicht notwendige Cookies und Dienste wie Analyse-Tools oder eingebettete Karten und Videos.
  • Verschlüsselung per SSL, besonders bei Formularen.
  • Barrierefreiheit: Seit Mitte 2025 gelten für bestimmte Angebote an Verbraucher, etwa Online-Shops, Anforderungen nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind teilweise ausgenommen — prüfen lassen, ob es dich betrifft.

Mit kleinem Budget starten.

  1. Mit dem Kern live gehen: Startseite, drei bis fünf Leistungsseiten, Über uns, Kontakt, Rechtstexte.
  2. Inhalte selbst liefern: Stichpunkte und Fotos sparen Kosten.
  3. Selbst pflegen lernen: Referenzen und Neuigkeiten nach der Einweisung selbst ergänzen.
  4. Schrittweise ausbauen: Neue Leistungsseiten, wenn das Budget da ist — die Website wächst mit.

Kosten.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Für viele kleine Unternehmen reicht zum Start ein One-Pager oder eine kompakte Website im unteren Bereich der Unternehmenswebsite. Speziell für Betriebe: Website für Handwerker. Ausführlich: Website-Kosten.

Wer hinter dieser Seite steht.

Ich bin Manuel Killert, Webdesigner und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Meine erste WordPress-Website habe ich 2020 gebaut, seitdem sind Auftritte für Handwerksbetriebe, Gastronomie, Industrie, Start-ups, Vereine und Online-Shops entstanden. Als Dozent an der KW Design Akademie bringe ich Webdesign und WordPress auch anderen bei — was dazu zwingt, jede Entscheidung erklären zu können. Neben klassischen Websites entwickle ich interaktive 3D-Anwendungen und KI-Lösungen. Ich arbeite als Einzelunternehmer, deutschlandweit remote und in der Region vor Ort.

Häufige Fragen

FAQ — Website für kleine Unternehmen.

Welche Seiten braucht eine Website für kleine Unternehmen?

In der Regel eine klare Startseite, eine eigene Seite je wichtiger Leistung, eine Über-uns-Seite mit echten Fotos, Referenzen, eine Kontaktseite sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Wer Mitarbeiter sucht, ergänzt eine Karriereseite.

Brauche ich als kleines Unternehmen überhaupt eine Website?

Meist ja. Auch wer über Empfehlungen kommt, wird vorher gegoogelt. Eine eigene Website schafft Vertrauen, beantwortet Routinefragen, unterstützt die Mitarbeitersuche und macht unabhängig von Plattformen und Social Media.

Wie werde ich als kleines Unternehmen in meiner Region bei Google gefunden?

Wichtig sind ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil, einheitliche Kontaktdaten überall, eigene Leistungsseiten mit Ortsbezug, die Nennung des Einzugsgebiets, echte Bewertungen und strukturierte Daten für das Unternehmen.

Was ist rechtlich Pflicht auf einer Firmenwebsite?

Typischerweise ein Impressum nach dem Digitale-Dienste-Gesetz, eine Datenschutzerklärung nach DSGVO, eine Einwilligung für nicht notwendige Cookies und eingebettete Dienste sowie eine SSL-Verschlüsselung. Für bestimmte Angebote an Verbraucher gelten zudem Anforderungen an Barrierefreiheit. Im Zweifel sollte das rechtlich geprüft werden.

Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?

Als Orientierung beginnt ein One-Pager bei etwa 1.500 Euro, eine kompakte Unternehmenswebsite liegt im unteren Bereich von meist 3.000 bis 7.000 Euro. Dazu kommen Hosting und Domain. Mit einem Kern aus wenigen Seiten zu starten und später auszubauen, hält die Startkosten niedrig.

Reicht ein Google-Unternehmensprofil ohne Website?

Das Profil ist für lokale Sichtbarkeit sehr wichtig, ersetzt aber keine Website. Dort ist kaum Platz für Leistungsbeschreibungen, Referenzen und Vertrauen, und es gehört nicht dir. Am stärksten ist die Kombination aus beidem.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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