Manuel Killert
Leistung · KI-Agenten · Automatisierung

KI-Agent entwickeln lassen — KI, die nicht nur antwortet, sondern erledigt.

Ein Chatbot beantwortet Fragen. Ein KI-Agent erledigt Aufgaben: Er liest die Anfrage, schlägt im CRM nach, prüft den Lagerbestand, entwirft ein Angebot und legt es zur Freigabe vor. Das klingt nach Zukunft, ist aber heute mit etablierten Werkzeugen umsetzbar — wenn man Grenzen und Kontrolle richtig plant.

Referenzen ansehen →Projekt anfragen
Kurz erklärt

Ein KI-Agent ist ein Sprachmodell, das Werkzeuge benutzen darf: Daten nachschlagen, Einträge anlegen, E-Mails entwerfen, Systeme abfragen. Er plant die Schritte selbst, um ein Ziel zu erreichen. Entscheidend für den Einsatz im Unternehmen sind klar begrenzte Werkzeuge, Freigaben durch Menschen an kritischen Stellen und ein Protokoll jedes Schritts.

Chatbot, Automatisierung, Agent.

ChatbotKlassische AutomatisierungKI-Agent
MachtBeantwortet FragenFührt feste Schritte ausPlant Schritte selbst und handelt
FlexibilitätHoch bei SpracheGering, starrHoch
VerlässlichkeitMittelSehr hochMittel, braucht Kontrolle
Beispiel„Wie sind eure Lieferzeiten?“Formular → Tabelle → E-MailAnfrage lesen, Daten prüfen, Angebot entwerfen
RatgeberKI auf der WebsiteKI-Automatisierungdiese Seite

In der Praxis sind die besten Lösungen oft eine Mischung: Eine klassische Automatisierung erledigt die festen Schritte zuverlässig, der KI-Teil übernimmt nur, was Sprache und Urteilsvermögen braucht — etwa eine unstrukturierte E-Mail verstehen oder eine Antwort formulieren.

Welche Aufgaben sich eignen.

  • Anfragen bearbeiten: E-Mail oder Formular lesen, Kundendaten im CRM suchen, fehlende Angaben erkennen und nachfragen, Anfrage vollständig an die richtige Person übergeben.
  • Angebote vorbereiten: Anforderungen aus der Anfrage ziehen, passende Positionen und Preise aus der Datenbank holen, Entwurf zur Prüfung anlegen.
  • Recherche und Zusammenfassung: Informationen aus mehreren internen Quellen zusammentragen und aufbereiten.
  • Datenpflege: Einträge prüfen, Dubletten finden, fehlende Informationen ergänzen — mit Vorschlag statt direkter Änderung.
  • Support: Ticket einordnen, Lösung im Wissensbestand suchen, Antwort entwerfen, bei Bedarf eskalieren (Kundenservice automatisieren).

Weniger geeignet: Aufgaben, bei denen ein Fehler teuer oder nicht rückgängig zu machen ist, und seltene Einzelfälle, bei denen sich der Aufbau nicht lohnt.

Werkzeuge: was ein Agent darf.

Ein Agent kann nur, was ihm als Werkzeug zur Verfügung gestellt wird. Jedes Werkzeug ist eine klar beschriebene Funktion: „Kunde anhand der E-Mail-Adresse suchen“, „Lagerbestand eines Artikels abfragen“, „Angebotsentwurf anlegen“. Der Agent entscheidet, welches Werkzeug er wann nutzt, aber er kann nichts tun, was nicht vorgesehen ist. Deshalb gilt: So wenige Werkzeuge wie möglich, so eng begrenzt wie möglich. Lesende Werkzeuge sind unkritisch, schreibende brauchen Kontrolle. Ein Standard für solche Anbindungen ist das Model Context Protocol (MCP), das viele KI-Anwendungen und Anbieter unterstützen.

Freigaben, Grenzen und Protokoll.

  • Mensch im Ablauf: Alles, was nach außen geht oder Geld kostet, legt der Agent als Entwurf zur Freigabe vor.
  • Grenzen: Maximale Anzahl Schritte, Zeitlimit, Kostenlimit pro Vorgang.
  • Protokoll: Jeder Schritt, jede Abfrage und jede Entscheidung wird nachvollziehbar gespeichert.
  • Rechte: Der Agent arbeitet mit einem eigenen, eingeschränkten Zugang, nicht mit Administratorrechten.
  • Schutz vor Manipulation: Inhalte von außen, etwa E-Mails, können versteckte Anweisungen enthalten. Der Agent darf sie verarbeiten, aber nie als Befehl ausführen.

Technik.

Die Grundlage bilden Sprachmodelle mit Werkzeugnutzung, etwa von OpenAI oder Anthropic. Umgesetzt wird entweder mit einem Automatisierungswerkzeug wie n8n, das Agenten-Bausteine mitbringt und sich gut an bestehende Systeme anbinden lässt, oder als eigene Anwendung mit den Programmierschnittstellen der Anbieter. Die Anbindung an Unternehmenssysteme läuft über deren Schnittstellen — CRM, ERP, Shop, Postfach, Kalender. Wo keine Schnittstelle existiert, wird es aufwendiger. Mehr dazu: KI in bestehende Software integrieren.

So beschreibt man einem Agenten ein Werkzeug (vereinfacht)
{
  "name": "kunde_suchen",
  "description": "Sucht einen Kunden im CRM anhand der E-Mail-Adresse. Nur lesend.",
  "input_schema": {
    "type": "object",
    "properties": {
      "email": { "type": "string", "description": "E-Mail-Adresse des Kunden" }
    },
    "required": ["email"]
  }
}

Das Modell sieht nur Name, Beschreibung und Parameter. Was dahinter passiert, bestimmt der eigene Code — hier zum Beispiel eine eingeschränkte Abfrage an das CRM.

Ablauf eines Agenten-Projekts.

  1. Aufgabe genau beschreiben: Wie läuft sie heute, Schritt für Schritt? Wo wird entschieden?
  2. Werkzeuge festlegen: Welche Daten braucht der Agent, was darf er ändern?
  3. Prototyp mit lesenden Werkzeugen und Entwürfen — ohne dass er etwas verändert.
  4. Testen mit echten Fällen: Wie oft liegt er richtig? Wo stolpert er?
  5. Schrittweise mehr Verantwortung, wenn die Qualität stimmt.
  6. Betrieb mit Überwachung von Qualität, Kosten und Fehlern.

Kosten.

Agenten gehören meist in die Kategorie produktive oder tiefe Integration, weil sie mehrere Systeme anbinden. Ein Prototyp für einen abgegrenzten Ablauf ist aber ebenfalls möglich. Die laufenden Kosten sind höher als bei einem einfachen Assistenten, weil ein Agent pro Vorgang mehrere Modellaufrufe macht. Ausführlich: Kosten einer KI-Integration.

Prototypab ~2.500 €

Ein abgegrenzter Anwendungsfall mit echten Daten, um zu prüfen, ob die KI die Aufgabe zuverlässig löst.

Produktive Integration~6.000–15.000 €

Eingebunden in Website oder Software, mit Rechten, Protokollierung, Fehlerbehandlung und Oberfläche.

Tiefe Integrationab ~15.000 €

Anbindung an mehrere Systeme wie ERP, CRM oder Warenwirtschaft, Agenten mit mehreren Schritten.

Orientierungswerte, keine Fixpreise. Dazu kommen laufende Kosten für die Nutzung der KI-Modelle, die nach Verbrauch abgerechnet werden. Nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wo Agenten (noch) scheitern.

Agenten machen Fehler, die ein Mensch nicht machen würde — sie verstehen eine Anfrage falsch, wählen das falsche Werkzeug oder geben sich mit einem halben Ergebnis zufrieden. Je länger die Kette der Schritte, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo etwas schiefgeht. Deshalb baue ich Agenten mit kurzen, überprüfbaren Abläufen und Freigaben an den richtigen Stellen, statt eines Alleskönners, dem niemand vertraut. Das ist weniger spektakulär, aber es funktioniert im Alltag.

Wer dahinter steht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und KI-Entwickler aus Quakenbrück. Ich verbinde Sprachmodelle wie die von OpenAI und Anthropic mit Websites, WordPress, Shops und bestehender Software — über Schnittstellen, eigene Plugins und Automatisierungen mit Werkzeugen wie n8n. Für Unternehmen im Raum Osnabrück bin ich auch vor Ort erreichbar, alle anderen Projekte laufen remote. Ich sage dir ehrlich, wenn eine Aufgabe ohne KI besser gelöst ist.

Häufige Fragen

FAQ — KI-Agent entwickeln lassen.

Was ist ein KI-Agent?

Ein Sprachmodell, das Werkzeuge benutzen darf, etwa Daten nachschlagen, Einträge anlegen oder E-Mails entwerfen, und die Schritte zur Erledigung einer Aufgabe selbst plant.

Was ist der Unterschied zwischen Chatbot und KI-Agent?

Ein Chatbot beantwortet Fragen. Ein Agent erledigt Aufgaben in mehreren Schritten und greift dafür auf Systeme wie CRM, Shop oder Postfach zu.

Ist ein KI-Agent sicher?

Wenn er richtig gebaut ist: mit wenigen, eng begrenzten Werkzeugen, eigenem eingeschränkten Zugang, Freigaben durch Menschen bei kritischen Aktionen, Protokoll aller Schritte und Schutz vor versteckten Anweisungen in Inhalten von außen.

Welche Aufgaben eignen sich für einen KI-Agenten?

Wiederkehrende Abläufe mit Sprache und Daten, etwa Anfragen bearbeiten, Angebote vorbereiten, Tickets einordnen oder Daten prüfen. Ungeeignet sind Aufgaben, bei denen Fehler teuer oder nicht rückgängig zu machen sind.

Mit welcher Technik werden KI-Agenten gebaut?

Mit Sprachmodellen mit Werkzeugnutzung, etwa von OpenAI oder Anthropic, umgesetzt in Automatisierungswerkzeugen wie n8n oder als eigene Anwendung. Das Model Context Protocol ist ein Standard für die Anbindung von Werkzeugen.

Was kostet ein KI-Agent?

Meist liegt ein Agent im Bereich produktive Integration von etwa 6.000 bis 15.000 Euro oder darüber, ein Prototyp beginnt bei etwa 2.500 Euro. Die laufenden Kosten sind höher als bei einem Assistenten, weil pro Vorgang mehrere Modellaufrufe nötig sind.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
Kontakt

Erzähl mir, was die KI erledigen soll.

Beschreib kurz die Aufgabe oder den Ablauf, der dich Zeit kostet — du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob und wie KI hilft und was es kostet.

Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de