Manuel Killert
Leistung · KI-Integration · Software

KI in bestehende Software integrieren — ohne alles neu zu bauen.

Die Software läuft seit Jahren, alle kennen sie, niemand will sie ersetzen. Trotzdem wäre es schön, wenn sie Texte zusammenfassen, Einträge vorschlagen oder Dokumente auslesen könnte. Die gute Nachricht: Dafür muss sie nicht ersetzt werden. KI lässt sich meist daneben andocken. Hier steht, wie.

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Kurz erklärt

KI wird fast nie in die bestehende Software eingebaut, sondern daneben angedockt: über die Schnittstelle der Software, über eine kleine Zwischenschicht oder über ein Automatisierungswerkzeug. Die KI liest Daten, verarbeitet sie und schreibt Ergebnisse zurück. Entscheidend ist, was die Software an Schnittstellen bietet — und welche Aufgabe wirklich gelöst werden soll.

Drei Wege, KI anzudocken.

WegWie es funktioniertPasst, wenn
Über die SchnittstelleEin kleiner Dienst liest per API Daten, lässt die KI arbeiten und schreibt zurückDie Software hat eine REST- oder andere Schnittstelle
Mit Automatisierungn8n oder Make verbinden Software, KI und andere Systeme per Klick-AblaufAbläufe über mehrere Systeme, schnelle Umsetzung
Als ErweiterungPlugin, Add-on oder Modul direkt in der SoftwareDie Software erlaubt Erweiterungen, etwa WordPress, Shopware, viele CRMs

Für WordPress und WooCommerce ist die Erweiterung per Plugin der natürliche Weg (OpenAI-API in WordPress). Für Branchensoftware und ERP-Systeme ist es meist die Schnittstelle oder eine Automatisierung. Wie Schnittstellen allgemein angebunden werden: API-Anbindung.

Was bei welchen Systemen geht.

  • CRM (z. B. HubSpot, Pipedrive, Salesforce): Gesprächsnotizen zusammenfassen, Anfragen einordnen, E-Mail-Entwürfe, Datenpflege. Die meisten haben gute Schnittstellen.
  • ERP und Warenwirtschaft: Artikeltexte, Anfragen mit Stammdaten abgleichen, Belege auslesen. Schnittstellen sind je nach System sehr unterschiedlich.
  • Branchensoftware (Handwerk, Praxis, Kanzlei): oft eingeschränkte Schnittstellen, dafür häufig Import und Export über Dateien.
  • Ticketsysteme und Postfach: Einordnung, Antwortentwürfe, Weiterleitung (Kundenservice).
  • Eigenentwicklungen: Volle Freiheit — KI-Funktionen lassen sich direkt einbauen.
  • Dokumentenablage: Suche und Assistent über alle Unterlagen (KI-Assistent).

Eigenes Modell oder API?

Die Frage kommt in fast jedem Gespräch. Die Antwort ist fast immer: API. Ein eigenes Modell zu trainieren, kostet viel Geld, Daten und Know-how und liefert selten bessere Ergebnisse als ein großes, fertiges Modell mit guten Anweisungen und den eigenen Daten per RAG. Ein eigenes, offenes Modell auf eigenen Servern lohnt sich vor allem, wenn Daten das Haus unter keinen Umständen verlassen dürfen oder bei sehr großen Mengen gleichartiger Aufgaben. Nachtrainieren (Fine-Tuning) eines bestehenden Modells ist sinnvoll, wenn ein sehr spezieller Stil oder ein festes Ausgabeformat verlangt wird — für Wissen ist RAG der bessere Weg (RAG-System).

Typische Erweiterungen.

AufgabeWas die KI tutWer prüft
Anfragen einordnenKategorie, Dringlichkeit, zuständige Person bestimmenStichproben
ZusammenfassungenLange Verläufe, Protokolle, Tickets auf das Wesentliche kürzenLeser
TextvorschlägeArtikelbeschreibungen, Antwortentwürfe, ÜbersetzungenRedaktion vor Freigabe
Daten extrahierenAngaben aus E-Mails oder PDFs in Felder übernehmenBei Unsicherheit ein Mensch
SucheFragen in normaler Sprache statt Filter und StichworteNutzer mit Quellenangabe

Wenn es keine Schnittstelle gibt.

Ältere Software hat manchmal keine Schnittstelle. Dann gibt es Umwege: regelmäßiger Datei-Export und -Import, direkter lesender Zugriff auf die Datenbank, sofern erlaubt und dokumentiert, oder die Anbindung an einer anderen Stelle im Ablauf — etwa beim Postfach statt in der Software selbst. Automatisches Bedienen der Oberfläche ist technisch möglich, aber fehleranfällig und nur die letzte Wahl. Oft lohnt ein Gespräch mit dem Hersteller: Viele bieten Schnittstellen gegen Aufpreis an.

Ablauf.

  1. Bestandsaufnahme: Welche Software, welche Schnittstellen, welche Daten, welcher Ablauf?
  2. Aufgabe festlegen mit messbarem Ziel, etwa „Einordnung von Anfragen in unter einer Minute“.
  3. Prototyp neben dem Live-System, mit Kopien echter Daten.
  4. Anbindung an das Live-System mit eigenem, eingeschränktem Zugang.
  5. Einführung und Betrieb mit Überwachung, Protokoll und Möglichkeit zum Abschalten.

Datenschutz und Betrieb.

Die KI bekommt nur die Daten, die sie für die Aufgabe braucht — nicht den ganzen Datenbestand. Personenbezogene Daten werden, wo möglich, vorher entfernt. Der Zugang zur Software ist auf lesende oder eng begrenzte schreibende Rechte beschränkt. Jede Verarbeitung wird protokolliert. Und es gibt immer einen Schalter, mit dem sich die KI-Funktion abschalten lässt, ohne dass die Software selbst betroffen ist. Mehr: KI und Datenschutz.

Kosten.

Prototypab ~2.500 €

Ein abgegrenzter Anwendungsfall mit echten Daten, um zu prüfen, ob die KI die Aufgabe zuverlässig löst.

Produktive Integration~6.000–15.000 €

Eingebunden in Website oder Software, mit Rechten, Protokollierung, Fehlerbehandlung und Oberfläche.

Tiefe Integrationab ~15.000 €

Anbindung an mehrere Systeme wie ERP, CRM oder Warenwirtschaft, Agenten mit mehreren Schritten.

Orientierungswerte, keine Fixpreise. Dazu kommen laufende Kosten für die Nutzung der KI-Modelle, die nach Verbrauch abgerechnet werden. Nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wer dahinter steht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und KI-Entwickler aus Quakenbrück. Ich verbinde Sprachmodelle wie die von OpenAI und Anthropic mit Websites, WordPress, Shops und bestehender Software — über Schnittstellen, eigene Plugins und Automatisierungen mit Werkzeugen wie n8n. Für Unternehmen im Raum Osnabrück bin ich auch vor Ort erreichbar, alle anderen Projekte laufen remote. Ich sage dir ehrlich, wenn eine Aufgabe ohne KI besser gelöst ist.

Häufige Fragen

FAQ — KI in bestehende Software integrieren.

Kann ich KI in meine bestehende Software integrieren?

Meist ja, ohne die Software zu ersetzen. Die KI wird über die Schnittstelle der Software, über ein Automatisierungswerkzeug wie n8n oder als Erweiterung angedockt, liest Daten und schreibt Ergebnisse zurück.

Brauche ich dafür ein eigenes KI-Modell?

Fast nie. Ein fertiges Sprachmodell mit guten Anweisungen und den eigenen Daten per RAG ist in den meisten Fällen schneller, günstiger und besser. Eigene Modelle lohnen sich vor allem bei besonders sensiblen Daten oder sehr großen Mengen.

Was, wenn meine Software keine Schnittstelle hat?

Dann helfen Datei-Export und -Import, ein erlaubter lesender Datenbankzugriff oder die Anbindung an einer anderen Stelle im Ablauf, etwa am Postfach. Viele Hersteller bieten Schnittstellen auch gegen Aufpreis an.

Welche Aufgaben kann KI in CRM oder ERP übernehmen?

Anfragen einordnen, Verläufe zusammenfassen, Texte vorschlagen, Angaben aus E-Mails und PDFs in Felder übernehmen und eine Suche in normaler Sprache bereitstellen.

Wie bleibt die Integration datenschutzkonform?

Die KI bekommt nur die nötigen Daten, personenbezogene Daten werden wo möglich entfernt, der Zugang ist eingeschränkt, jede Verarbeitung wird protokolliert, und die Funktion lässt sich jederzeit abschalten.

Was ist der Unterschied zwischen RAG und Fine-Tuning?

RAG gibt dem Modell bei jeder Anfrage passende Stellen aus den eigenen Dokumenten mit und eignet sich für Wissen. Fine-Tuning trainiert ein Modell nach und eignet sich für einen speziellen Stil oder ein festes Ausgabeformat.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Beschreib kurz die Aufgabe oder den Ablauf, der dich Zeit kostet — du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob und wie KI hilft und was es kostet.

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