Den richtigen Webdesigner finden.
Es gibt tausende Webdesigner — und fast alle haben eine schöne Website. Wie findest du jemanden, der wirklich zu deinem Projekt passt, fair kalkuliert und nach dem Livegang noch erreichbar ist? Diese Checkliste hilft, Angebote vergleichbar zu machen.
Einen guten Webdesigner erkennst du an aufrufbaren Referenzen aus ähnlichen Branchen, an Fragen zu deinen Zielen statt nur zu Farben, an einem klaren Angebot mit Leistungsumfang und Ausschlüssen und daran, dass Domain, Hosting und Zugänge dir gehören. Vergleiche zwei bis drei Angebote mit gleichem Umfang, nicht nur Preise.
Bevor du suchst.
Die meisten Fehlentscheidungen passieren, weil vorher nicht klar ist, was die Website leisten soll. Dann vergleicht man Designs und Preise statt Lösungen. Beantworte für dich:
- Was soll die Website bringen — Anfragen, Bewerbungen, Verkäufe, Vertrauen?
- Wer sind die wichtigsten Besucher, und woher kommen sie — Google, Empfehlung, Social Media?
- Welche Funktionen brauchst du wirklich — Formular, Terminbuchung, Shop, Mehrsprachigkeit?
- Wer liefert Texte und Fotos?
- Wer pflegt die Seite danach?
- Welches Budget ist realistisch, inklusive laufender Kosten? (Kostenüberblick)
Wo du suchst.
| Weg | Vorteil | Achte auf |
|---|---|---|
| Empfehlungen | Erfahrung aus erster Hand | Passt das Projekt des anderen zu deinem? |
| Websites, die dir gefallen | Du siehst das Ergebnis | Im Impressum oder Footer steht oft, wer sie gebaut hat |
| Google-Suche | Große Auswahl, auch regional | Gute Rankings zeigen, dass jemand SEO beherrscht |
| Branchenverbände, Kammern | Regionale Kontakte | Liste ist keine Qualitätsprüfung |
| Freelancer-Plattformen | Schnell, viele Angebote | Stark schwankende Qualität, Kommunikation prüfen |
Referenzen richtig prüfen.
Screenshots im Portfolio sagen wenig. Öffne die Referenzen selbst:
- Auf dem Smartphone öffnen: Lädt die Seite schnell? Ist alles gut lesbar und bedienbar?
- Durchklicken: Findest du in drei Klicks, was das Unternehmen anbietet und wie man Kontakt aufnimmt?
- Bei Google suchen: Taucht die Seite für naheliegende Begriffe wie Leistung plus Stadt auf?
- Vielfalt prüfen: Sehen alle Referenzen gleich aus? Dann bekommst du vermutlich dasselbe Template.
- Aktualität: Sind die Projekte aus den letzten Jahren und noch online?
- Nachfragen: Frag bei einem Referenzkunden, wie die Zusammenarbeit war.
Zwölf Fragen fürs Erstgespräch.
- Wer genau setzt mein Projekt um — du selbst, ein Team, ein Subunternehmer?
- Mit welchem System wird die Website gebaut, und warum?
- Kann ich Inhalte danach selbst ändern? Gibt es eine Einweisung?
- Laufen Domain und Hosting auf meinen Namen?
- Bekomme ich alle Zugänge, auch zum Administrator-Konto?
- Was ist im Festpreis enthalten, was ausdrücklich nicht?
- Wie viele Korrekturrunden sind eingeplant?
- Wie gehst du mit Suchmaschinenoptimierung um — was ist Grundlage, was Zusatz?
- Wie werden Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung gelöst?
- Welche laufenden Kosten entstehen, und welche davon sind Pflicht?
- Was passiert nach dem Livegang — Updates, Backups, Support?
- Bei einem Relaunch: Wie sicherst du bestehende Google-Rankings?
Achte nicht nur auf die Antworten, sondern auch darauf, welche Fragen dir gestellt werden. Ein guter Webdesigner will wissen, wer deine Kunden sind — nicht nur, welche Farbe das Logo hat.
Was ins Angebot gehört.
- Seitenanzahl und Liste der geplanten Seiten
- Design: individuell oder auf Basis einer Vorlage
- Wer liefert Texte und Bilder, was wird überarbeitet oder neu geschrieben
- Funktionen im Detail: Formulare, Buchung, Shop, Sprachen
- SEO-Leistungen konkret benannt
- Rechtstexte und Cookie-Lösung
- Korrekturrunden, Zeitplan, Mitwirkungspflichten
- Livegang, Weiterleitungen, Einweisung
- Laufende Kosten und optionale Wartung
- Nutzungsrechte und Übergabe aller Zugänge
Angebote vergleichen.
Lege die Angebote nebeneinander und markiere, was bei wem enthalten ist. Häufig ist das scheinbar günstigste Angebot nur das mit dem kleinsten Umfang: fünf statt zwölf Seiten, Vorlage statt individuelles Design, keine Texte, keine Weiterleitungen. Frage bei Unklarheiten nach — ein seriöser Anbieter erklärt gern, warum sein Preis so ist.
Warnsignale.
- Ranking-Garantie: Niemand kann Platz 1 bei Google seriös garantieren.
- Domain auf den Anbieter: Dann gehört dir deine eigene Adresse nicht.
- Langes Pflicht-Abo ohne klare Gegenleistung und ohne Ausstiegsmöglichkeit mit Website-Übergabe.
- Keine aufrufbaren Referenzen oder nur Mockups.
- Kein Wort zu Datenschutz und Cookie-Einwilligung.
- Proprietäres System, das nur dieser Anbieter bedienen kann.
- Kein schriftliches Angebot oder nur eine Pauschalsumme ohne Leistungsbeschreibung.
Welcher Anbietertyp passt?
| Freelancer | Agentur | Baukasten | |
|---|---|---|---|
| Ansprechpartner | Direkt die umsetzende Person | Projektleitung | Support des Anbieters |
| Kosten | Mittel | Hoch | Niedrig, aber laufend |
| Individualität | Hoch | Hoch | Vorlagenbasiert |
| Breite | Spezialisiert, Partnernetz | Viele Disziplinen | Nur Website |
| Passt zu | Kleine und mittlere Unternehmen | Große Projekte, Kampagnen | Einstieg, Hobby, Test |
Mehr dazu: Webdesigner oder Baukasten?.
Wer hinter dieser Seite steht.
Ich bin Manuel Killert, Webdesigner und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Meine erste WordPress-Website habe ich 2020 gebaut, seitdem sind Auftritte für Handwerksbetriebe, Gastronomie, Industrie, Start-ups, Vereine und Online-Shops entstanden. Als Dozent an der KW Design Akademie bringe ich Webdesign und WordPress auch anderen bei — was dazu zwingt, jede Entscheidung erklären zu können. Neben klassischen Websites entwickle ich interaktive 3D-Anwendungen und KI-Lösungen. Ich arbeite als Einzelunternehmer, deutschlandweit remote und in der Region vor Ort.
Echte Projekte — live ansehen.
Eine Auswahl aus meinen Website-Projekten, umgesetzt mit WordPress.

KT Bodenteam
Professioneller Auftritt für einen Bodenleger — Vorher-Nachher-Slider und regionale SEO.
Website ansehen ↗
Potassco Solutions
Klare Website für ein KI-Unternehmen, die komplexe Technologie verständlich macht.
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The Boxring MUC
Auftritt für einen Münchner Boxclub — kraftvolle Bildwelt, klare Wege zum Probetraining.
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St. Antoni-Stiftung
Ehrenamtlich umgesetzt: der erste Webauftritt der über 700 Jahre alten Stiftung aus Quakenbrück.
Website ansehen ↗FAQ — Webdesigner finden.
Wie finde ich einen guten Webdesigner?
Kläre vorher Ziele, Funktionen und Budget, suche über Empfehlungen, Websites, die dir gefallen, und die Google-Suche, prüfe Referenzen selbst auf dem Smartphone und bei Google, stelle im Erstgespräch gezielte Fragen und vergleiche zwei bis drei Angebote mit gleichem Leistungsumfang.
Welche Fragen sollte ich einem Webdesigner stellen?
Wichtig sind unter anderem: Wer setzt das Projekt um, mit welchem System, kann ich Inhalte selbst ändern, laufen Domain und Hosting auf meinen Namen, was ist im Festpreis enthalten und was nicht, wie viele Korrekturrunden gibt es, wie werden SEO, Rechtstexte und Cookie-Einwilligung gelöst und was passiert nach dem Livegang.
Woran erkenne ich einen unseriösen Webdesigner?
Warnsignale sind Ranking-Garantien, eine Domain auf den Namen des Anbieters, lange Pflicht-Abos ohne klare Leistung, fehlende aufrufbare Referenzen, kein Wort zu Datenschutz, proprietäre Systeme und fehlende schriftliche Angebote mit Leistungsbeschreibung.
Wie prüfe ich die Referenzen eines Webdesigners?
Öffne die Referenzen selbst auf dem Smartphone, klicke dich durch, suche sie bei Google mit naheliegenden Begriffen, achte darauf, ob alle Projekte gleich aussehen, und frage bei einem Referenzkunden nach der Zusammenarbeit.
Sollte ich einen Webdesigner aus meiner Region wählen?
Nicht zwingend. Die meisten Projekte funktionieren gut per Telefon und Video. Ein regionaler Webdesigner hat Vorteile, wenn persönliche Termine wichtig sind oder regionale Sichtbarkeit bei Google im Mittelpunkt steht.
Was sollte in einem Website-Angebot stehen?
Seitenanzahl und Seitenliste, Art des Designs, Verantwortung für Texte und Bilder, Funktionen, konkrete SEO-Leistungen, Rechtstexte und Cookie-Lösung, Korrekturrunden, Zeitplan, Livegang und Einweisung, laufende Kosten sowie Nutzungsrechte und Übergabe aller Zugänge.
Freelancer oder Agentur — was ist besser?
Für kleine und mittlere Unternehmen mit klar umrissenem Website-Projekt ist ein Freelancer oft wirtschaftlicher und direkter. Eine Agentur passt, wenn viele Disziplinen gleichzeitig gebraucht werden, etwa Kampagnen, Video und Social Media, oder bei sehr großen Projekten.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir von deiner neuen Website.
Beschreib kurz, was du vorhast — du bekommst eine ehrliche Einschätzung zu Umfang, Zeit und Kosten.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de