Manuel Killert
Leistung · Baukasten · Migration

Vom Baukasten zu WordPress — wenn die Miete mehr kostet als die Freiheit wert ist.

Baukästen sind ein guter Start: schnell, günstig, ohne Technikwissen. Irgendwann kippt das Verhältnis — du zahlst jeden Monat, kommst an die Grenzen des Systems und hast am Ende nichts in der Hand, das dir gehört. Dann lohnt der Umzug.

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Kurz erklärt

Baukästen bieten keinen echten Export: Inhalte werden übernommen, das Design wird nachgebaut. Der Umzug ist also ein Neuaufbau mit deinen Texten und Bildern. Wichtig sind drei Dinge: Domain sauber umziehen, E-Mail-Postfächer nicht vergessen und alte Adressen weiterleiten. Danach gehört die Website dir, und die Monatsmiete entfällt.

Wann der Baukasten bremst.

  • Funktionen fehlen: Shop mit besonderen Anforderungen, Mitgliederbereich, Buchung, Schnittstellen.
  • Sichtbarkeit: Du willst mit Ratgeberinhalten bei Google wachsen und stößt an Grenzen bei Struktur und Tempo.
  • Tempo und Technik: Ladezeiten und Aufbau lassen sich kaum beeinflussen.
  • Kosten: Monatliche Gebühren für Tarif und Zusatzfunktionen summieren sich über Jahre.
  • Abhängigkeit: Steigende Preise, geänderte Funktionen oder ein eingestelltes Produkt treffen dich ohne Ausweichmöglichkeit.
  • Eigentum: Du kannst die Website nicht mitnehmen — nur Texte und Bilder.

Wann du besser bleibst.

Wenn deine Website im Wesentlichen eine digitale Visitenkarte ist, selten geändert wird, keine besonderen Funktionen braucht und du mit den Kosten zufrieden bist, ist ein Wechsel unnötig. WordPress bedeutet Verantwortung für Updates und Sicherheit — entweder selbst oder über eine Wartung. Wer beides nicht will, fährt im Baukasten ruhiger. Auch das sage ich im Erstgespräch offen.

Was sich übernehmen lässt.

ElementÜbernahmeWie
TexteJaWerden übertragen und dabei aufgeräumt
BilderJaHerunterladen, optimieren, in die Mediathek
Struktur und MenüJaWird nachgebaut, oft vereinfacht
DesignNeinWird nachgebaut, meist nah am Original oder verbessert
BlogbeiträgeMeistJe nach Anbieter über Export oder manuell
Shop-ProdukteMeistÜber Export als Tabelle
FormulareNeuMit aktuellem Spamschutz
Bewertungen, KommentareSeltenAnbieterabhängig

Weil es keinen vollständigen Export gibt, ist der Umzug immer auch eine Gelegenheit: Texte werden überarbeitet, Seiten zusammengefasst, Bilder für schnelle Ladezeiten optimiert. Das kostet etwas mehr Zeit, liefert aber ein besseres Ergebnis als eine Eins-zu-eins-Kopie.

Domain und E-Mail.

Der Teil, der am häufigsten schiefgeht. Läuft deine Domain über den Baukasten-Anbieter, muss sie entweder zu einem eigenen Hoster umgezogen oder auf den neuen Server gerichtet werden. Dafür brauchst du Zugang zur Domainverwaltung — hol dir den frühzeitig. Ebenso wichtig: E-Mail-Postfächer. Viele Anbieter bündeln Website und Mail. Wird die Domain umgezogen, ohne die Postfächer vorher neu einzurichten und Nachrichten zu sichern, ist der Posteingang weg. Deshalb wird das immer zuerst geklärt und mit einem Zeitplan versehen.

Wie aufwendig es wirklich ist.

Für eine typische Baukasten-Website mit fünf bis fünfzehn Seiten sind es zwei bis vier Wochen. Die Technik ist dabei der kleinere Teil. Zeit kostet vor allem: Inhalte prüfen und überarbeiten, gute Bilder beschaffen, Rechtstexte aktualisieren und die Domain-Umstellung planen. Wenn du Texte und Bilder geordnet lieferst, geht es deutlich schneller.

Was danach anders ist.

  • Keine Monatsmiete für das System, nur Hosting und Domain.
  • Du besitzt alles: Dateien, Datenbank, Inhalte. Ein Anbieterwechsel ist jederzeit möglich.
  • Keine Grenzen bei Funktionen — Shop, Mitgliederbereich, Schnittstellen, eigene Ideen.
  • Bessere Voraussetzungen für Google, weil Struktur, Tempo und Inhalte in deiner Hand liegen.
  • Mehr Verantwortung: Updates und Backups müssen laufen — selbst oder als Wartung.

Kosten und Rechnung.

Rechne ehrlich: Was zahlst du heute im Jahr für Tarif und Zusatzfunktionen? Dagegen steht einmalig der Umzug plus laufend Hosting und Domain, die deutlich günstiger sind als die meisten Baukasten-Tarife. Bei vielen Websites rechnet sich der Wechsel innerhalb von zwei bis drei Jahren — und du hast zusätzlich etwas, das dir gehört.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Nenn mir die Adresse deiner Baukasten-Seite und deinen aktuellen Tarif. Dann rechnen wir es einmal ehrlich durch. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.

Häufige Fragen

FAQ — Von Jimdo, Wix oder Squarespace zu WordPress.

Kann ich meine Jimdo- oder Wix-Website exportieren?

Nicht vollständig. Baukästen bieten keinen echten Export der Website. Texte, Bilder und teils Blogbeiträge und Produkte lassen sich übernehmen, das Design wird in WordPress neu gebaut.

Wie lange dauert der Umzug vom Baukasten zu WordPress?

Für fünf bis fünfzehn Seiten meist zwei bis vier Wochen. Den größten Teil der Zeit brauchen Inhalte, Bilder und die Abstimmung, nicht die Technik.

Was passiert mit meiner Domain und meinen E-Mails?

Die Domain wird umgezogen oder auf den neuen Server gerichtet, dafür brauchst du Zugang zur Domainverwaltung. E-Mail-Postfächer müssen vorher gesichert und neu eingerichtet werden, sonst ist der Posteingang nach der Umstellung weg.

Lohnt sich der Wechsel finanziell?

Oft ja. Einmalige Umzugskosten stehen laufenden Baukasten-Gebühren gegenüber. Hosting und Domain sind meist deutlich günstiger, und die Website gehört danach dir.

Wann sollte ich im Baukasten bleiben?

Wenn die Website selten geändert wird, keine besonderen Funktionen braucht und du keine Lust auf Updates und Sicherheit hast. Dann ist der Baukasten die ruhigere Lösung.

Verliere ich beim Wechsel meine Google-Platzierungen?

Nicht, wenn alte Adressen auf die passenden neuen weitergeleitet werden und die Inhalte erhalten bleiben. Oft verbessert sich die Sichtbarkeit sogar, weil Struktur und Ladezeit besser werden.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Erzähl mir, was umziehen soll.

Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.

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