Von Jimdo zu WordPress — Schritt für Schritt.
Jimdo ist im deutschsprachigen Raum stark verbreitet, besonders bei kleinen Unternehmen, Handwerkern und Vereinen. Viele dieser Websites laufen seit Jahren und sind mit dem Unternehmen gewachsen. Irgendwann reicht der Baukasten nicht mehr — oder die Website soll grundlegend erneuert werden.
Jimdo bietet nach meinem Stand keinen Export, der sich in WordPress einspielen lässt. Seiten und Texte werden übertragen und neu aufgebaut, Bilder heruntergeladen. Bei älteren Jimdo-Websites kommt hinzu, dass sie oft über Jahre gewachsen sind — der Umzug ist die Gelegenheit zum Aufräumen. Entscheidend sind die Weiterleitungen und der Umzug von Domain und E-Mail. Prüf die aktuellen Möglichkeiten bei Jimdo.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Die Jimdo-Varianten.
Jimdo gibt es in mehreren Varianten, die sich technisch unterscheiden: die ältere Fassung mit mehr gestalterischer Freiheit und die neuere, stärker geführte Fassung. Welche du nutzt, siehst du im Kundenbereich.
Für den Umzug ist das relevant, weil Adressstrukturen, Shop-Funktionen und Exportmöglichkeiten sich unterscheiden können. Die grundsätzlichen Schritte sind aber dieselben.
Warum Jimdo-Nutzer wechseln.
- Die Website soll grundlegend erneuert werden — Design und Struktur sind in die Jahre gekommen.
- Funktionen fehlen oder sind nur eingeschränkt möglich.
- Suchmaschinen sollen gezielter angegangen werden (SEO-Grenzen).
- Ladezeit und mobile Darstellung genügen nicht mehr (Baukasten langsam).
- Mehr Kontrolle und Unabhängigkeit.
Was sich übernehmen lässt.
| Inhalt | Weg |
|---|---|
| Seitentexte | Kopieren, überarbeiten, neu aufbauen |
| Blogbeiträge | Kopieren oder über Werkzeuge |
| Bilder und Dateien | Herunterladen, neu einbinden |
| Shop-Produkte | Je nach Variante als Tabelle oder von Hand |
| Formulare | Neu anlegen |
| Design | Wird neu umgesetzt |
Aufräumen statt kopieren.
Ältere Jimdo-Websites haben oft eine Struktur, die über Jahre gewachsen ist: Unterseiten mit ähnlichem Inhalt, veraltete Informationen, Seiten, die niemand mehr besucht. Eins zu eins zu kopieren, nimmt diese Altlasten mit.
Besser: In der Search Console und der Statistik nachsehen, welche Seiten Besucher bringen. Diese werden sorgfältig übertragen und gestärkt. Schwache, doppelte und veraltete Seiten werden zusammengeführt oder entfernt — mit Weiterleitung auf die passende neue Seite (Website-Relaunch).
Neuaufbau in WordPress.
Die neue Website wird mit einem schlanken Theme oder einem eigenen Design aufgebaut — mobil zuerst, mit klarer Struktur: Startseite, je Leistung eine Seite, Über uns, Kontakt, gegebenenfalls Ratgeber oder Blog.
Titel und Beschreibungen für Suchmaschinen werden übernommen und wo nötig verbessert. Bilder werden in passender Größe eingebunden (WordPress-Website).
Shop.
Ein Jimdo-Shop wird zu WooCommerce. Je nach Größe werden Produkte von Hand oder per Tabelle übertragen. Bei Shops mit wenigen Produkten ist die Handarbeit meist schneller als jeder Import (WooCommerce-Shop).
Rechtliche Seiten, Versandregeln und Zahlungsarten werden neu eingerichtet und getestet.
Adressen und Weiterleitungen.
Jede Adresse der alten Website bekommt eine dauerhafte Weiterleitung auf die passende neue Seite. Das gilt auch für entfernte Seiten — sie werden auf die thematisch nächste Seite weitergeleitet, nicht einfach auf die Startseite.
Ältere Jimdo-Websites haben teils lange und uneinheitliche Adressen. In WordPress lassen sie sich sauber strukturieren — die Weiterleitungen sorgen dafür, dass nichts verloren geht (Weiterleitungen).
Domain und E-Mail.
Bei Jimdo ist die Domain oft direkt dort registriert, und häufig läuft auch die E-Mail darüber. Beides muss umziehen:
- Domain zu einem neuen Anbieter umziehen oder die Namenseinträge ändern (Domain mitnehmen).
- Postfächer beim neuen Anbieter anlegen und Mails übertragen (Postfächer mitnehmen).
- Mail-Einträge in der Domain korrekt setzen (SPF, DKIM, DMARC).
Der Mailumzug ist oft der heiklere Teil: Wenn er nicht sauber geplant ist, gehen Mails in der Umstellungszeit verloren.
Der Umschalttag.
- Neue Website und Postfächer fertig und getestet.
- Weiterleitungen eingetragen.
- Domain umstellen.
- Website, Zertifikat, Formulare, Mails prüfen.
- Search Console: neue Sitemap einreichen.
- Jimdo erst kündigen, wenn alles läuft.
Danach.
Die Search Console zeigt in den Wochen nach dem Umzug, ob Fehlerseiten auftauchen. Fehlende Weiterleitungen lassen sich nachtragen. Und WordPress braucht laufende Pflege — Updates, Sicherungen, Sicherheit (WordPress-Wartung).
Wenn du nicht weiterkommst.
Wenn deine Jimdo-Website in die Jahre gekommen ist und du zu WordPress wechseln willst. Ich sehe mir deine Website an, sage dir ehrlich, ob sich ein Wechsel lohnt, und setze ihn sauber um. Die Übersicht findest du unter Baukasten-Hilfe, den allgemeinen Ablauf unter Vom Baukasten zu WordPress.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Content-Management-Systeme und Website-Plattformen sind mein Fachgebiet — ich arbeite seit Jahren mit WordPress und kenne die verbreiteten Baukästen aus vielen Umzügen. Als Dozent erkläre ich regelmäßig, wo Baukästen stark sind und wo sie an Grenzen stoßen.
Ich habe kein Interesse daran, jeden Baukasten schlechtzureden. Für viele kleine Websites sind sie die richtige Wahl. Wenn eine Website aber gewachsen ist und der Baukasten bremst, zeige ich ehrlich, was ein Wechsel kostet und bringt — und setze ihn so um, dass keine Inhalte und keine Rankings verloren gehen.
Was du bekommst: eine Einschätzung ohne Verkaufsdruck, einen sauberen Umzug mit allen Weiterleitungen und eine Website, die dir gehört — auch wenn die Antwort lautet, dass du beim Baukasten bleiben solltest.
Echte Projekte — live ansehen.
WordPress-Websites, die ich gebaut habe oder laufend betreue.

Markenfest
Stärkerer Online-Shop — Webdesign, Content und individuelle Shop-Funktionen.
Website ansehen ↗
KT Bodenteam
Professioneller Auftritt für einen Bodenleger — Vorher-Nachher-Slider und regionale SEO.
Website ansehen ↗
Potassco Solutions
Klare Website für ein KI-Unternehmen, die komplexe Technologie verständlich macht.
Website ansehen ↗FAQ — Jimdo zu WordPress.
Kann ich meine Jimdo-Website zu WordPress exportieren?
Nach meinem Stand nicht direkt. Texte werden übertragen und die Seiten neu aufgebaut, Bilder heruntergeladen. Prüf die aktuellen Möglichkeiten bei Jimdo.
Sollte ich alle Seiten eins zu eins übernehmen?
Besser nicht. Seiten mit Besuchern sorgfältig übertragen, schwache und doppelte Seiten zusammenführen oder entfernen — jeweils mit Weiterleitung.
Was passiert mit meiner E-Mail?
Läuft sie über Jimdo, müssen die Postfächer zu einem neuen Anbieter umziehen. Das ist oft der heiklere Teil und braucht Planung.
Was passiert mit meinem Jimdo-Shop?
Er wird zu WooCommerce. Bei wenigen Produkten ist Übertragen von Hand oft schneller als ein Import.
Verliere ich meine Rankings?
Nicht, wenn jede alte Adresse auf die passende neue Seite weitergeleitet wird — auch entfernte Seiten auf die thematisch nächste.
Wann kündige ich Jimdo?
Erst wenn Website, Weiterleitungen, Formulare und Mails nach der Umstellung funktionieren.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, wo dein Baukasten an Grenzen stößt.
Schreib mir die Adresse deiner Website, welchen Baukasten du nutzt und was dich stört. Daraus sage ich dir, ob sich ein Wechsel lohnt oder ob es innerhalb des Baukastens eine Lösung gibt.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de