Manuel Killert
Ratgeber · Baukasten · Webflow

Von Webflow zu WordPress — ein Neubau mit gutem Ausgangsmaterial.

Webflow ist näher an echter Webentwicklung als andere Baukästen: Es erzeugt sauberes HTML und CSS, bietet ein flexibles CMS und starke Animationen. Wer von Webflow wegwechselt, tut das meist nicht wegen der Gestaltung, sondern wegen Kosten, Redaktion oder Funktionen.

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Kurz gesagt

Webflow erlaubt nach meinem Stand je nach Tarif einen Code-Export der Seiten und einen CMS-Export der Sammlungen als Tabelle. Der Code-Export ist eine gute Vorlage für das Design, aber keine fertige WordPress-Website — Interaktionen und das CMS funktionieren ohne Webflow nicht. Der Umzug ist deshalb meist ein Neubau mit gutem Ausgangsmaterial. Prüf die aktuellen Exportmöglichkeiten bei Webflow.

Sofort-Hilfe

Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.

Warum Webflow-Nutzer wechseln.

  • Kosten für Website- und Arbeitsbereichstarife.
  • Redaktion: Das Team findet die Bearbeitung zu kompliziert.
  • Funktionen: Shop, Mitgliederbereich oder Anbindungen sind begrenzt.
  • Grenzen des CMS bei Zahl der Einträge oder Struktur.
  • Abhängigkeit von einem Anbieter (Grenzen von Baukästen).

Nicht jeder dieser Gründe rechtfertigt einen Wechsel. Webflow ist für bestimmte Websites eine sehr gute Wahl (Webflow oder WordPress).

Was sich exportieren lässt.

InhaltWeg
Seiten-CodeCode-Export je nach Tarif
CMS-SammlungenExport als Tabelle
Bilder und DateienIm Code-Export oder herunterladen
InteraktionenLaufen nur eingeschränkt ohne Webflow
FormulareFunktionieren ohne Webflow nicht
CMS-FunktionNicht übertragbar, wird in WordPress neu gebaut

Stand meiner Kenntnis; die Exportmöglichkeiten hängen vom Tarif ab und können sich ändern.

Der Code-Export.

Der Code-Export liefert HTML, CSS, Skripte und Bilder der statischen Seiten. Das ist eine wertvolle Vorlage: Struktur, Abstände, Farben und Schriften sind exakt dokumentiert.

Aber es ist keine WordPress-Website. Der Code muss in ein Theme überführt werden, Inhalte müssen redaktionell bearbeitbar werden, und dynamische Teile aus dem CMS sind im Export nur als fertige Seiten enthalten, nicht als Vorlagen.

Sammlungen übertragen.

Webflow-Sammlungen — Blogbeiträge, Projekte, Teammitglieder, Referenzen — lassen sich als Tabelle exportieren. In WordPress werden sie zu Beiträgen oder eigenen Inhaltstypen mit passenden Feldern (Eigene Inhaltstypen).

Der Import aus der Tabelle braucht eine Zuordnung der Felder. Rich-Text-Felder bringen Formatierungen mit, Bilder müssen nachgeladen werden, Verweise zwischen Sammlungen neu verknüpft.

Design nachbauen.

Das Design wird in WordPress nachgebaut — idealerweise als schlankes eigenes Theme mit Blöcken, die die Webflow-Komponenten abbilden. So bleibt die Gestaltung erhalten, und das Team kann Inhalte im Block-Editor pflegen.

Ein Page-Builder ist eine Alternative, bringt aber oft mehr Code mit als das sauber gebaute Webflow-Original. Wer von Webflow kommt, ist an schlanken Code gewöhnt — das sollte die WordPress-Website auch liefern (Page-Builder und Ladezeit).

Interaktionen und Animationen.

Webflow-Interaktionen laufen über eigene Skripte von Webflow. Im Code-Export funktionieren sie teilweise, sind aber nicht sauber weiterzuentwickeln. In WordPress werden sie mit CSS und schlankem JavaScript neu umgesetzt.

Das ist eine gute Gelegenheit zur Prüfung: Welche Animationen tragen wirklich zur Wirkung bei, und welche bremsen nur? Weniger, aber gezielte Bewegung ist meist besser (Reaktionszeit).

Redaktion in WordPress.

Ein häufiger Grund für den Wechsel ist die Redaktion. In WordPress lässt sich die Bearbeitung so einrichten, dass das Team nur das ändern kann, was es ändern soll — mit festen Blöcken, Vorlagen und Feldern. Das ist oft einfacher als die Bearbeitung in Webflow.

Weiterleitungen.

Webflow-Adressen für Sammlungen enthalten oft einen festen Bestandteil. Wenn die Adressen in WordPress anders aussehen, braucht jede alte Adresse eine Weiterleitung. Alternativ lassen sich die Adressen in WordPress so einrichten, dass sie gleich bleiben — das ist der eleganteste Weg (Weiterleitungen).

Der Umschalttag.

  1. Neue Website fertig und geprüft, Bilder lokal.
  2. Formulare neu eingerichtet und getestet.
  3. Weiterleitungen eingetragen.
  4. Domain umstellen (Domain).
  5. Search Console: neue Sitemap.
  6. Webflow-Tarif erst kündigen, wenn alles läuft.

Abwägen.

Webflow ist kein klassischer Baukasten, und ein Wechsel ist meist aufwendiger als bei Wix oder Jimdo, weil mehr Gestaltung und Logik nachgebaut werden. Vor dem Wechsel lohnt die ehrliche Frage, ob die Gründe ihn rechtfertigen — oder ob sich das Problem innerhalb von Webflow lösen lässt.

Wenn du nicht weiterkommst.

Wenn du von Webflow zu WordPress wechseln willst und das Design dabei erhalten soll. Ich sehe mir deine Website an, sage dir ehrlich, ob sich ein Wechsel lohnt, und setze ihn sauber um. Die Übersicht findest du unter Baukasten-Hilfe, den allgemeinen Ablauf unter Vom Baukasten zu WordPress.

Fehleranalyse & Erste Hilfeab ~150 €

Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.

Stundensatz~95 €

Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.

Wartungab ~49 €/Monat

Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wer hilft.

Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Content-Management-Systeme und Website-Plattformen sind mein Fachgebiet — ich arbeite seit Jahren mit WordPress und kenne die verbreiteten Baukästen aus vielen Umzügen. Als Dozent erkläre ich regelmäßig, wo Baukästen stark sind und wo sie an Grenzen stoßen.

Ich habe kein Interesse daran, jeden Baukasten schlechtzureden. Für viele kleine Websites sind sie die richtige Wahl. Wenn eine Website aber gewachsen ist und der Baukasten bremst, zeige ich ehrlich, was ein Wechsel kostet und bringt — und setze ihn so um, dass keine Inhalte und keine Rankings verloren gehen.

Was du bekommst: eine Einschätzung ohne Verkaufsdruck, einen sauberen Umzug mit allen Weiterleitungen und eine Website, die dir gehört — auch wenn die Antwort lautet, dass du beim Baukasten bleiben solltest.

Häufige Fragen

FAQ — Webflow zu WordPress.

Kann ich meine Webflow-Website exportieren?

Nach meinem Stand je nach Tarif als Code-Export der Seiten und CMS-Export der Sammlungen. Das ergibt eine gute Vorlage, aber keine fertige WordPress-Website.

Funktionieren Webflow-Interaktionen in WordPress?

Nicht sauber. Sie laufen über Webflow-eigene Skripte und werden in WordPress mit CSS und schlankem JavaScript neu umgesetzt.

Was passiert mit meinen CMS-Sammlungen?

Sie werden als Tabelle exportiert und in WordPress zu Beiträgen oder eigenen Inhaltstypen mit passenden Feldern.

Kann ich das Design behalten?

Ja. Es wird in WordPress nachgebaut, idealerweise als schlankes eigenes Theme mit Blöcken.

Ist der Umzug von Webflow aufwendiger als von Wix?

Meist ja, weil mehr Gestaltung und Logik nachgebaut werden. Dafür ist der Ausgangscode sauberer.

Lohnt sich der Wechsel?

Das hängt vom Grund ab. Webflow ist für manche Websites sehr gut. Vor dem Wechsel lohnt die Frage, ob sich das Problem innerhalb von Webflow lösen lässt.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Erzähl mir, wo dein Baukasten an Grenzen stößt.

Schreib mir die Adresse deiner Website, welchen Baukasten du nutzt und was dich stört. Daraus sage ich dir, ob sich ein Wechsel lohnt oder ob es innerhalb des Baukastens eine Lösung gibt.

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