Shopify oder WooCommerce — Bequemlichkeit gegen Kontrolle.
Ich betreue beide Systeme und habe kein Interesse daran, dir eines davon zu verkaufen. Shopify und WooCommerce sind die beiden verbreitetsten Wege zu einem eigenen Shop. Sie folgen unterschiedlichen Ideen — und welche besser passt, hängt mehr von dir ab als vom System.
Shopify ist ein gehosteter Shop: schnell eingerichtet, keine Server- und Update-Sorgen, laufende Kosten für Tarif und Apps. WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress: volle Kontrolle, stark bei Inhalten, geringe Lizenzkosten — dafür Verantwortung für Betrieb und Pflege. Für einen schnellen Start mit Standardabläufen passt oft Shopify, für inhaltsstarke Shops mit besonderen Anforderungen oft WooCommerce.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Die unterschiedliche Idee.
Shopify ist ein Dienst. Du mietest einen fertigen Shop, der auf den Servern des Anbieters läuft. Updates, Sicherheit und Hosting übernimmt Shopify. Du konzentrierst dich auf Produkte und Verkauf.
WooCommerce ist Software. Sie läuft auf deinem Hosting innerhalb von WordPress. Du hast volle Kontrolle — und die Verantwortung für Updates, Sicherheit und Betrieb (WooCommerce-Wartung).
Der Vergleich.
| Merkmal | Shopify | WooCommerce |
|---|---|---|
| Betrieb | Gehostet beim Anbieter | Eigenes Hosting |
| Start | Sehr schnell | Etwas mehr Einrichtung |
| Wartung | Beim Anbieter | Bei dir oder Dienstleister |
| Laufende Kosten | Tarif, Apps, ggf. Gebühren | Hosting, Plugins, Wartung |
| Inhalte und Blog | Grundfunktionen | Kernstärke von WordPress |
| Anpassbarkeit | Im Rahmen des Systems | Nahezu unbegrenzt |
| Eigentum | Gemietet | Vollständig deins |
Kosten über die Laufzeit.
Bei Shopify fallen ein monatlicher Tarif, Kosten für Apps und je nach Zahlungsanbieter und Tarif Transaktionsgebühren an. Apps werden oft monatlich abgerechnet, und viele Shops brauchen mehrere (Apps und Kosten).
Bei WooCommerce fallen Hosting, Lizenzen für Erweiterungen (meist jährlich) und Wartung an. Die Software selbst ist kostenlos.
Welches über fünf Jahre günstiger ist, hängt von Umsatz, Zahl der Apps oder Plugins und dem Wartungsaufwand ab. Ich nenne keine Pauschalbeträge, weil Tarife sich ändern — prüf die aktuellen Preise bei Shopify (WooCommerce-Kosten).
Apps und Plugins.
Beide Systeme haben große Erweiterungsmärkte. Bei Shopify laufen Apps meist auf den Servern des App-Anbieters und greifen über Schnittstellen auf den Shop zu. Bei WooCommerce laufen Plugins im eigenen WordPress.
Daraus folgt: Shopify-Apps sind bequemer und gefährden den Shop seltener, kosten aber laufend und bringen Daten zu weiteren Anbietern. WooCommerce-Plugins sind flexibler und oft günstiger, müssen aber gepflegt werden.
Inhalte und SEO.
WordPress ist für Inhalte gebaut: Ratgeber, Blog, Landingpages, Vergleiche. Wer über Inhalte gefunden werden will, hat mit WooCommerce den kürzeren Weg.
Shopify hat einen Blog und solide SEO-Grundlagen. Die Grenzen liegen bei vorgegebenen Adressstrukturen und weniger Kontrolle über Details (Shopify-SEO).
Deutsche Anforderungen.
Ein Shop in Deutschland braucht einiges, das international nicht selbstverständlich ist: Preisangaben mit Steuer- und Versandhinweis, Grundpreise, rechtssichere Kasse mit Bestellknopf, Widerrufsbelehrung, Rechnungen mit allen Pflichtangaben, gegebenenfalls Barrierefreiheit.
Beide Systeme können das — WooCommerce über bewährte deutsche Erweiterungen, Shopify über Apps und Einstellungen. In beiden Fällen gehört es sorgfältig eingerichtet und geprüft (BFSG im Onlineshop, E-Rechnung).
Datenschutz.
Bei Shopify liegen die Shopdaten beim Anbieter, und jede App bringt einen weiteren Datenempfänger mit. Das ist nicht unzulässig, braucht aber saubere Dokumentation (Shopify und DSGVO).
Bei WooCommerce liegen die Daten auf deinem Hosting, idealerweise in der EU. Externe Dienste kommen nur dazu, wenn du sie einbindest.
Eigentum.
Ein Shopify-Shop ist gemietet. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich exportieren, das Theme und die App-Funktionen aber nicht mitnehmen. Ein WooCommerce-Shop gehört dir vollständig und kann jederzeit zu einem anderen Hoster oder Dienstleister umziehen.
Wann Shopify passt.
- Schneller Start mit Standardabläufen.
- Kein technisches Wissen im Team, und keine Lust auf Wartung.
- Verkauf über mehrere Kanäle mit fertigen Anbindungen.
- Inhalte sind zweitrangig.
Wann WooCommerce passt.
- Inhalte sind ein wichtiger Kanal.
- Besondere Anforderungen — Konfiguratoren, B2B-Regeln, eigene Schnittstellen (B2B).
- Website und Shop in einer Installation.
- Volle Kontrolle über Daten und System.
Wechsel.
Ein Wechsel in beide Richtungen ist möglich. Produkte, Kunden und Bestellungen lassen sich übertragen, Theme und Erweiterungen werden neu umgesetzt, und jede Adresse braucht eine Weiterleitung (Shopify zu WooCommerce).
Wenn du nicht weiterkommst.
Wenn du vor der Wahl zwischen Shopify und WooCommerce stehst oder über einen Wechsel nachdenkst. Ich finde die Ursache, behebe sie und erkläre dir, was passiert ist. Die Übersicht findest du unter Magento- und Shopify-Hilfe; wenn gerade keine Bestellungen durchgehen, hilft der Notfall-Support.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Shopsysteme sind ein Kern meiner Arbeit — ich betreue WooCommerce, Shopware, Magento und Shopify, baue Schnittstellen zu Buchhaltung und Warenwirtschaft und unterrichte E-Commerce-Technik als Dozent. Ich kenne die Systeme nicht nur aus der Oberfläche, sondern aus der Architektur.
Weil ich mehrere Systeme betreue, habe ich kein Interesse daran, dir eines davon zu verkaufen. Ich sage dir, ob dein Shop auf dem richtigen System läuft, was ihn bremst und was sich mit vertretbarem Aufwand verbessern lässt.
Was du bekommst: eine Diagnose in verständlicher Sprache, eine Behebung, die hält, und eine ehrliche Einschätzung — auch wenn die Antwort lautet, dass dein Shop so bleiben kann.
Echte Projekte — live ansehen.
WordPress-Websites, die ich gebaut habe oder laufend betreue.

Markenfest
Stärkerer Online-Shop — Webdesign, Content und individuelle Shop-Funktionen.
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KT Bodenteam
Professioneller Auftritt für einen Bodenleger — Vorher-Nachher-Slider und regionale SEO.
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Klare Website für ein KI-Unternehmen, die komplexe Technologie verständlich macht.
Website ansehen ↗FAQ — Shopify oder WooCommerce.
Ist Shopify besser als WooCommerce?
Nicht pauschal. Shopify ist bequemer und wartungsfrei, WooCommerce flexibler, stärker bei Inhalten und vollständig in deiner Hand.
Was ist günstiger?
Das hängt von Umsatz, Zahl der Apps oder Plugins und Wartungsaufwand ab. Ein Vergleich über fünf Jahre ist aussagekräftiger als der Einstieg.
Was ist besser für SEO?
Für inhaltsstarke Shops meist WooCommerce, weil WordPress für Inhalte gebaut ist. Shopify bietet solide Grundlagen mit weniger Feinsteuerung.
Können beide die deutschen Rechtsanforderungen erfüllen?
Ja — WooCommerce über deutsche Erweiterungen, Shopify über Apps und Einstellungen. In beiden Fällen sorgfältig einrichten und prüfen.
Gehört mir ein Shopify-Shop?
Er ist gemietet. Daten lassen sich exportieren, Theme und App-Funktionen nicht mitnehmen.
Kann ich später wechseln?
Ja, in beide Richtungen. Daten werden übertragen, Theme und Erweiterungen neu umgesetzt, jede Adresse weitergeleitet.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, was an deinem Shop klemmt.
Schreib mir die Shop-Adresse, das System mit Version und was passiert ist. Wenn gerade keine Bestellungen durchgehen, schreib das in die erste Zeile — dann sehe ich es sofort.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de