Manuel Killert
Leistung · B2B · WooCommerce

WooCommerce für B2B — wenn jeder Kunde seinen eigenen Preis hat.

Im Geschäft mit Firmenkunden gelten andere Regeln: Preise hängen vom Kunden ab, bestellt wird in Gebinden, gezahlt wird auf Rechnung, und manchmal muss erst ein Angebot her. Standard-WooCommerce kennt davon wenig. Mit den richtigen Erweiterungen und etwas eigenem Code kann es all das.

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Kurz erklärt

Ein B2B-Shop braucht typischerweise: Preise je Kundengruppe, Nettopreise mit Prüfung der Umsatzsteuer-ID, Staffelpreise und Mindestmengen, Kauf auf Rechnung, Angebotsanfragen statt Sofortkauf, Registrierung mit Freigabe und oft eine Anbindung an die Warenwirtschaft. All das ist mit WooCommerce umsetzbar — die Kunst liegt darin, es einfach zu halten.

Die typischen Bausteine.

AnforderungWie es gelöst wird
Individuelle Preise je KundeKundengruppen mit eigenen Preislisten oder Rabattsätzen
StaffelpreiseMengenabhängige Preise direkt am Produkt
VerpackungseinheitenBestellmengen in Schritten, Mindest- und Höchstmengen
NettopreiseAnzeige nach Kundengruppe, Umsatzsteuer-ID-Prüfung im Checkout
Kauf auf RechnungZahlungsart nur für freigegebene Kunden
AngebotsanfrageWarenkorb wird zur Anfrage, Preis kommt vom Vertrieb
Kundenkonto mit HistorieNachbestellung aus früheren Bestellungen
Nur für angemeldete KundenKatalog oder Preise erst nach Anmeldung sichtbar

Preise und Kundengruppen.

Der Kern jedes B2B-Shops. Kunden werden Gruppen zugeordnet — etwa Stammkunde, Wiederverkäufer, Großabnehmer — und jede Gruppe sieht eigene Preise. Umgesetzt wird das über prozentuale Rabatte, feste Preislisten je Gruppe oder einzelne Sonderpreise für bestimmte Kunden. Wichtig ist, dass die Logik nachvollziehbar bleibt: Wenn drei Rabattregeln gleichzeitig greifen, weiß am Ende niemand mehr, warum ein Preis so aussieht. Ich lege deshalb vorher eine klare Reihenfolge fest und zeige im Shop, welcher Preis wie zustande kommt.

Netto, Brutto und die USt-ID.

Firmenkunden erwarten Nettopreise, Endkunden müssen Bruttopreise sehen. WooCommerce kann beides, wenn die Steuereinstellungen sauber gesetzt sind — was in der Praxis oft schiefgeht (Mehrwertsteuer richtig einstellen). Für Kunden aus dem EU-Ausland kommt die Prüfung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer dazu: Ist sie gültig, entfällt die Steuer im sogenannten Reverse-Charge-Verfahren, und der Hinweis dazu gehört auf die Rechnung. Die Prüfung läuft automatisch gegen den Dienst der EU. Ob und wie das steuerlich für dich gilt, klärt die Steuerberatung.

Schneller bestellen.

B2B-Kunden stöbern nicht, sie bestellen. Deshalb gehören in einen guten Firmenkunden-Shop: eine Schnellbestellung, in der Artikelnummern und Mengen direkt eingetippt oder als Liste eingefügt werden, Nachbestellung aus der Bestellhistorie mit einem Klick, Merklisten für wiederkehrende Warenkörbe und eine Suche, die Artikelnummern versteht (Suche verbessern). Diese Funktionen sparen dem Kunden Zeit und dir Rückfragen.

Angebot statt Warenkorb.

Bei erklärungsbedürftigen oder individuell kalkulierten Produkten ist der Sofortkauf falsch. Dann wird aus dem Warenkorb eine Anfrage: Der Kunde stellt seine Position zusammen, schickt sie ab, und dein Vertrieb antwortet mit einem Angebot, das der Kunde online annehmen kann. Das lässt sich mit Erweiterungen abbilden oder gezielt selbst entwickeln — inklusive Anbindung an dein CRM. Für konfigurierbare Produkte passt dazu ein Konfigurator mit Anfrage, bei technischen Produkten auch eine 3D-Ansicht.

Zugang und Freigabe.

Viele B2B-Shops sind nicht öffentlich. Üblich sind drei Stufen: Katalog sichtbar, Preise erst nach Anmeldung; Registrierung möglich, aber Freigabe durch dich; oder komplett geschlossener Bereich. Dazu kommt die Rollenverteilung auf Kundenseite — Einkäufer bestellt, Vorgesetzter gibt frei. Wer das braucht, sollte es früh sagen, weil es den Aufbau des Kundenkontos bestimmt. Grundlagen zu Rollen und Rechten: Benutzerrollen.

Anbindung an die Warenwirtschaft.

Spätestens wenn Preise, Lagerbestände und Kunden in einem anderen System gepflegt werden, muss der Shop dorthin sprechen. Übliche Richtung: Artikel, Preise und Bestände kommen aus der Warenwirtschaft in den Shop, Bestellungen und Kunden gehen zurück. Wie das geht und was es braucht, steht unter Schnittstellen für WooCommerce.

B2B und B2C im selben Shop.

Das funktioniert, verlangt aber klare Entscheidungen: Wer sieht welche Preise, welche Zahlungsarten stehen wem offen, wie wird zwischen Netto- und Bruttoanzeige umgeschaltet, und welche Versandregeln gelten? Wird das sauber definiert, spart ein gemeinsamer Shop viel Pflegeaufwand. Wird es nicht definiert, entsteht ein Durcheinander, das später niemand mehr entwirrt. Manchmal sind zwei getrennte Shops die bessere Lösung — das entscheiden wir im Gespräch.

Kosten.

B2B-Funktionen liegen in der Regel im Bereich des individuellen Shops. Einzelne Bausteine lassen sich auch nachrüsten, wenn der Shop schon läuft — dann gelten die Preisrahmen für Erweiterungen unter Plugin entwickeln lassen.

Shop mit Standardfunktionenab ~3.500 €

Überschaubares Sortiment, Zahlung und Versand eingerichtet, rechtssichere Grundlagen, Einweisung.

Individueller Shopab ~8.000 €

Eigene Funktionen, viele Varianten, Anbindung an andere Systeme, aufwendiges Design.

Laufende Betreuungab ~179 €/Monat

Updates über Staging, tägliche Backups, Testbestellungen, Überwachung, Stundenkontingent.

Orientierungswerte, keine Fixpreise. Nach einem kurzen Gespräch und einem Blick auf Sortiment und Abläufe bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Beschreib mir, wie deine Preise zustande kommen und wie heute bestellt wird. Daraus ergibt sich fast immer der richtige Zuschnitt. Einen Überblick über alle Shop-Themen gibt die Seite WooCommerce-Entwicklung, Preisrahmen stehen unter Was kostet ein WooCommerce-Shop. Läuft dein Shop schon und es klemmt nur etwas: WooCommerce-Support.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, WordPress- und WooCommerce-Entwickler aus Quakenbrück. Ich baue Shops nicht nur zusammen, sondern entwickle die Funktionen, die es als Plugin nicht fertig gibt — für Markenfest individuelle Shop-Funktionen, für eine Lernplattform mit über 300 Lektionen den Verkauf digitaler Zugänge samt eigenem Plugin. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektmanager dazwischen. Für Unternehmen im Raum Osnabrück bin ich auch vor Ort erreichbar.

Häufige Fragen

FAQ — WooCommerce für B2B.

Kann WooCommerce B2B?

Ja. Preise je Kundengruppe, Nettopreise mit Umsatzsteuer-ID-Prüfung, Staffelpreise, Mindestmengen, Kauf auf Rechnung, Angebotsanfragen und geschlossene Bereiche lassen sich mit Erweiterungen und eigenem Code umsetzen.

Wie funktionieren kundenindividuelle Preise?

Kunden werden Gruppen zugeordnet, die eigene Preislisten oder Rabattsätze haben. Zusätzlich sind Sonderpreise für einzelne Kunden möglich. Wichtig ist eine klare Reihenfolge der Regeln.

Können Firmenkunden netto bestellen?

Ja. Die Anzeige richtet sich nach der Kundengruppe, und bei Kunden aus dem EU-Ausland prüft der Shop die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer automatisch. Die steuerliche Einordnung klärt die Steuerberatung.

Geht auch Angebot statt Sofortkauf?

Ja. Der Warenkorb wird zur Anfrage, der Vertrieb antwortet mit einem Angebot, das der Kunde online annehmen kann. Auf Wunsch mit Anbindung an das CRM.

Kann ich B2B und Endkunden im selben Shop bedienen?

Ja, wenn vorher klar definiert ist, wer welche Preise, Zahlungsarten und Versandregeln sieht. Ohne klare Regeln wird die Pflege schnell unübersichtlich, dann sind zwei Shops sinnvoller.

Lässt sich der Shop an unsere Warenwirtschaft anbinden?

In der Regel ja. Artikel, Preise und Bestände kommen aus dem System in den Shop, Bestellungen und Kunden gehen zurück. Der Aufwand hängt von den Schnittstellen des Systems ab.

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