Was kostet ein WooCommerce-Shop? Die ehrliche Rechnung.
„WooCommerce ist kostenlos“ stimmt und führt trotzdem in die Irre. Die Software kostet nichts, der Shop schon. Hier stehen beide Seiten: was die Entwicklung kostet, was jeden Monat dazukommt und welche Posten gern vergessen werden.
Einmalig: Shop mit Standardfunktionen ab etwa 3.500 €, individueller Shop ab etwa 8.000 €. Laufend: Hosting, einige Plugin-Lizenzen, Rechtstexte-Dienst und Wartung — bei kleinen Shops zusammen meist ein niedriger dreistelliger Betrag im Monat. Dazu kommen Zahlungsgebühren pro Bestellung, die es bei jedem System gibt.
Einmalige Kosten.
Überschaubares Sortiment, Zahlung und Versand eingerichtet, rechtssichere Grundlagen, Einweisung.
Eigene Funktionen, viele Varianten, Anbindung an andere Systeme, aufwendiges Design.
Updates über Staging, tägliche Backups, Testbestellungen, Überwachung, Stundenkontingent.
Orientierungswerte, keine Fixpreise. Nach einem kurzen Gespräch und einem Blick auf Sortiment und Abläufe bekommst du ein Festpreisangebot.
In diesen Rahmen fallen Konzept, Design, Einrichtung von Zahlung und Versand, die technische Umsetzung der Pflichtangaben, Testbestellungen, Livegang und Einweisung. Nicht enthalten sind Produktfotos, Texte und die Rechtstexte selbst.
Was den Preis treibt.
| Faktor | Günstig | Teurer |
|---|---|---|
| Sortiment | Wenige klar strukturierte Produkte | Tausende Artikel mit vielen Varianten |
| Varianten | Größe und Farbe | Maßanfertigung, Konfiguration, Preisformeln |
| Design | Theme sauber angepasst | Eigenes Design für jede Seitenart |
| Datenquelle | Saubere Tabelle | Daten aus Altsystem, unvollständig, doppelt |
| Anbindungen | Keine | ERP, Warenwirtschaft, Versand, DATEV (Schnittstellen) |
| Geschäftsmodell | Einmalkauf | Abos, Mitgliedschaften, B2B-Preise (Abos) |
| Sprachen | Eine | Mehrsprachig mit eigenen Preisen und Steuersätzen |
Laufende Kosten.
| Posten | Größenordnung | Bemerkung |
|---|---|---|
| Hosting | 10 bis 50 € im Monat | Shops brauchen mehr Leistung als eine Visitenkarte |
| Domain | wenige Euro im Jahr | — |
| Rechtstexte-Dienst | meist zweistellig im Monat | Mit Aktualisierungsservice bei Gesetzesänderungen |
| Plugin-Lizenzen | je nach Bedarf | Zahlungsarten und viele Grundfunktionen sind kostenlos |
| Wartung | ab 179 € im Monat | Updates über Staging, Backups, Testbestellungen (Wartung) |
| Zahlungsgebühren | pro Bestellung | siehe unten |
Wer die Wartung selbst übernimmt, spart den größten Posten — muss sie dann aber wirklich machen. Was dazugehört, steht offen auf der Wartungsseite. Ein einziger ausgefallener Checkout über ein Wochenende kostet oft mehr als ein Jahr Betreuung.
Zahlungsgebühren.
Sie fallen bei jedem Shopsystem an und werden gern übersehen. Üblich ist ein Prozentsatz vom Umsatz plus ein fester Betrag pro Transaktion, je nach Anbieter, Zahlungsart und Land unterschiedlich. Kauf auf Rechnung ist in der Regel teurer als Vorkasse oder Lastschrift. Die genauen Sätze stehen auf den Preisseiten der Anbieter und ändern sich regelmäßig. Für die Kalkulation gilt: Rechne diese Gebühren in deine Marge ein, bevor du über die Shop-Kosten nachdenkst — sie sind auf Dauer der größere Posten.
Vergleich mit Mietsystemen.
Mietsysteme kosten eine monatliche Grundgebühr, teils zusätzlich eine Umsatzbeteiligung, und sind schneller gestartet. WooCommerce kostet mehr am Anfang und weniger im Betrieb, dafür trägst du die Verantwortung für Updates und Sicherheit. Der wichtigere Unterschied ist aber nicht der Preis: Beim Mietsystem endet die Anpassbarkeit dort, wo der Anbieter sie enden lässt. Bei WooCommerce gibt es diese Grenze nicht. Wer heute weiß, dass er in zwei Jahren eine Anbindung an die Warenwirtschaft, eigene Preislogik oder B2B-Funktionen braucht, ist mit WooCommerce langfristig günstiger und freier unterwegs.
Wo Sparen sinnvoll ist.
- Klein starten: Mit dem Kernsortiment live gehen und später ausbauen, statt alles auf einmal zu planen.
- Produktdaten selbst aufbereiten: Eine saubere Tabelle spart mehrere Arbeitstage.
- Fotos bündeln: Ein Fototermin für alle Produkte statt einzeln nachliefern.
- Standard nutzen, wo er reicht — nicht jede Funktion muss individuell sein.
- Selbst pflegen statt jede Textänderung zu beauftragen.
Wo Sparen teuer wird.
- Bei den Rechtstexten: Abmahnungen kosten ein Vielfaches.
- Beim Hosting: Ein überlasteter Server bremst jede Bestellung (WooCommerce langsam).
- Bei Backups: Ohne getestete Sicherung ist ein Fehler existenziell.
- Bei Updates: Ungepflegte Shops werden gehackt (gehackt).
- Bei der Produktstruktur: Später umzubauen kostet mehr als es gleich richtig zu machen.
- Bei zwanzig Plugins statt einer eigenen Lösung: jedes davon ein Update- und Lizenzrisiko.
Beispielrechnung.
Ein Shop mit 80 Produkten, drei Zahlungsarten, Versand über einen Dienstleister und ohne Anbindung an andere Systeme: Entwicklung im Bereich ab etwa 3.500 bis 6.000 €, je nach Design und Datenlage. Laufend etwa 20 € Hosting, ein Rechtstexte-Dienst im zweistelligen Bereich und optional die Wartung ab 179 €. Dazu die Zahlungsgebühren pro Bestellung. Wer stattdessen jeden Monat drei Stunden selbst mit Updates und Fehlersuche verbringt, sollte diese Zeit ehrlich gegenrechnen.
Wie es weitergeht.
Schick mir dein Sortiment und deine Besonderheiten, dann bekommst du eine belastbare Zahl statt einer Spanne. Einen Überblick über alle Shop-Themen gibt die Seite WooCommerce-Entwicklung, Preisrahmen stehen unter Was kostet ein WooCommerce-Shop. Läuft dein Shop schon und es klemmt nur etwas: WooCommerce-Support.
Wer das macht.
Ich bin Manuel Killert, WordPress- und WooCommerce-Entwickler aus Quakenbrück. Ich baue Shops nicht nur zusammen, sondern entwickle die Funktionen, die es als Plugin nicht fertig gibt — für Markenfest individuelle Shop-Funktionen, für eine Lernplattform mit über 300 Lektionen den Verkauf digitaler Zugänge samt eigenem Plugin. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektmanager dazwischen. Für Unternehmen im Raum Osnabrück bin ich auch vor Ort erreichbar.
Shops, die ich gebaut und betreut habe.
Drei sehr unterschiedliche WooCommerce-Projekte: ein Marken-Shop, ein Food-Startup und eine Lernplattform mit eigenem Plugin. Alle drei laufen live.

Markenfest
Stärkerer Online-Shop: Webdesign, Content und individuelle Shop-Funktionen.
Shop ansehen ↗
Nosefood
Frischer Markenauftritt mit Shop — vom ersten Eindruck bis zur Bestellung.
Shop ansehen ↗
Spanisch lernen
Lernplattform mit über 300 Lektionen, Verkauf digitaler Zugänge und eigenem Plugin.
Plattform ansehen ↗FAQ — Was kostet ein WooCommerce-Shop?.
Was kostet ein WooCommerce-Shop einmalig?
Ein Shop mit Standardfunktionen beginnt bei etwa 3.500 Euro, ein individueller Shop mit eigenen Funktionen und Anbindungen bei etwa 8.000 Euro. Fotos, Texte und Rechtstexte kommen dazu.
Welche laufenden Kosten hat ein WooCommerce-Shop?
Hosting etwa 10 bis 50 Euro im Monat, ein Rechtstexte-Dienst meist im zweistelligen Bereich, eventuell Plugin-Lizenzen und optional die Wartung ab 179 Euro. Dazu die Zahlungsgebühren pro Bestellung.
Ist WooCommerce wirklich kostenlos?
Die Software ja. Der Shop nicht: Hosting, Einrichtung, Rechtstexte, Pflege und Zahlungsgebühren fallen bei jedem System an.
Ist WooCommerce günstiger als ein Mietsystem?
Am Anfang meist teurer, im Betrieb günstiger, weil die monatliche Systemgebühr und oft auch die Umsatzbeteiligung entfallen. Der größere Unterschied ist die Freiheit bei eigenen Funktionen.
Wo sollte man auf keinen Fall sparen?
Bei Rechtstexten, Hosting, Backups und Updates. Auch eine schlecht geplante Produktstruktur wird später teuer, weil ein Umbau mehr kostet als die saubere Planung.
Wie hoch sind die Zahlungsgebühren?
Üblich ist ein Prozentsatz vom Umsatz plus ein fester Betrag pro Transaktion, je nach Anbieter und Zahlungsart. Kauf auf Rechnung ist meist teurer als Vorkasse. Die aktuellen Sätze stehen bei den Anbietern.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir von deinem Shop.
Ob neuer Shop, Umzug oder eine Funktion, die fehlt: Beschreib kurz, worum es geht — du bekommst eine ehrliche Einschätzung zu Umfang, Zeit und Kosten.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de