Zwei Websites zusammenführen — eine starke statt zwei halbe.
Zwei Domains, zwei Baustellen, zweimal Pflege: Nach Fusionen, Markenwechseln oder alten Nebenprojekten haben viele Unternehmen mehr Websites als nötig. Das kostet Zeit und schwächt die Sichtbarkeit, weil sich die eigenen Seiten Konkurrenz machen. Zusammenführen ist meist die bessere Antwort.
Beim Zusammenführen wird eine Domain zur Hauptadresse, alle anderen werden dauerhaft dorthin umgeleitet. Inhalte werden übernommen, zusammengefasst oder bewusst gestrichen. Der Gewinn liegt in drei Dingen: eine Pflege statt mehrerer, gebündelte Sichtbarkeit statt Selbstkonkurrenz und klare Führung für Besucher. Der Aufwand steckt im Zusammenlegen ähnlicher Inhalte.
Wann Zusammenführen sinnvoll ist.
- Nach einer Fusion oder Übernahme laufen zwei Auftritte parallel weiter.
- Alte Nebenprojekte: eine Domain für eine Leistung, eine für die Region, eine für eine Kampagne von 2019.
- Selbstkonkurrenz: Beide Seiten behandeln dieselben Themen und ranken abwechselnd schlecht.
- Pflegeaufwand: Updates, Rechtstexte und Inhalte doppelt zu betreuen, kostet Zeit und Geld.
- Verwirrte Besucher, die nicht wissen, welche Seite aktuell ist.
- Markenwechsel: Ein Name soll bleiben, der andere verschwinden.
Wann getrennt besser ist.
Wenn die Websites wirklich verschiedene Zielgruppen ansprechen, unterschiedliche Marken tragen oder rechtlich getrennte Unternehmen abbilden, bleibt die Trennung richtig. Auch ein Shop und ein Ratgeberportal mit ganz eigener Ausrichtung können getrennt sinnvoll sein. Die ehrliche Frage lautet: Würde ein Kunde verstehen, warum es zwei Seiten gibt? Wenn nicht, gehören sie zusammen.
Welche Domain gewinnt.
Diese Entscheidung fällt vor allem anderen. Kriterien sind Markenname, Alter und Vertrauen der Domain, Zahl und Qualität der Verweise von außen, aktuelle Sichtbarkeit bei Google, Länge und Verständlichkeit sowie die Frage, welcher Name in zehn Jahren noch passt. Manchmal gewinnt die schwächere Domain, weil sie die Marke trägt — dann muss der Übertrag besonders sorgfältig laufen. Die Zahlen dafür kommen aus der Search Console beider Domains, damit die Entscheidung nicht nach Gefühl fällt.
Inhalte zusammenlegen.
- Bestandsaufnahme: Alle Seiten beider Auftritte auflisten, mit Zugriffen und Suchbegriffen.
- Einordnen: übernehmen, zusammenfassen, streichen.
- Zielstruktur bauen: Wie sieht die neue Navigation aus, wenn beide Welten darin Platz haben?
- Zusammenfassen: Aus zwei mittelmäßigen Seiten zum selben Thema wird eine gute.
- Zuordnung festhalten: Jede alte Adresse bekommt ihr Ziel.
- Umsetzen und umleiten.
Der wichtigste Schritt ist das Streichen. In fast jedem Projekt stellt sich heraus, dass ein Drittel der Seiten seit Jahren niemand aufruft. Sie mitzunehmen macht die neue Website nicht stärker, sondern unübersichtlicher.
Doppelte Themen auflösen.
Wenn beide Seiten dasselbe Thema behandeln, konkurrieren sie bei Google gegeneinander — keine von beiden kommt nach vorn. Beim Zusammenführen wird daraus eine Seite, die die Stärken beider vereint: die besseren Texte, die konkreteren Beispiele, die Fragen aus beiden FAQ. Diese zusammengelegten Seiten sind oft die größten Gewinner der Konsolidierung. Beide alten Adressen zeigen danach auf die neue. Dasselbe Prinzip gilt übrigens auch innerhalb einer Website, wenn zwei Seiten dasselbe Ziel verfolgen.
Weiterleitungen.
Jede Adresse der aufgegebenen Domain wird dauerhaft auf ihr Gegenstück umgeleitet. Gibt es kein Gegenstück, ist die passende Kategorie oder Themenseite das Ziel — nur im Notfall die Startseite. Die aufgegebene Domain bleibt registriert und aktiv, sonst sterben alle Links. Technik und Fallstricke: Weiterleitungen einrichten und Domainwechsel ohne Rankingverlust.
Ablauf.
Analyse beider Auftritte, Entscheidung über die Hauptdomain, Inhaltsplan mit Zuordnung, Aufbau auf einer Testumgebung, Übernahme und Zusammenführung der Inhalte, Weiterleitungen, Abnahme, Umschaltung, Nachkontrolle über mehrere Wochen. Typisch sind sechs bis zehn Wochen, abhängig vom Umfang beider Seiten.
Was danach besser wird.
- Weniger Pflege: ein System, ein Satz Rechtstexte, ein Wartungsvertrag.
- Stärkere Sichtbarkeit, weil sich Verweise und Themen auf einer Domain bündeln.
- Bessere Inhalte, weil zusammengelegte Seiten vollständiger sind.
- Klarer Auftritt für Kunden, die nur noch eine Adresse kennen müssen.
- Weniger Kosten für Hosting, Lizenzen und Betreuung.
Für die Bewertung lohnt ein Blick auf die Summe beider Domains vor dem Wechsel im Vergleich zur neuen Domain danach. Nur diese Gesamtsicht zeigt, ob die Zusammenführung gewirkt hat.
Kosten.
Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.
5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.
WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.
Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wie es weitergeht.
Nenn mir beide Adressen. Ich schaue mir an, welche die stärkere ist und was sich lohnt zusammenzulegen. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.
Wer das macht.
Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.
Auftritte, die einen Vorgänger hatten.
Zwei Projekte, bei denen eine bestehende Website abgelöst wurde — mit Übernahme der Inhalte und ohne Bruch für Kunden und Google.
FAQ — Websites zusammenführen.
Wann sollte man zwei Websites zusammenführen?
Nach Fusionen, bei alten Nebenprojekten, wenn beide Seiten dieselben Themen behandeln und sich gegenseitig Konkurrenz machen oder wenn der doppelte Pflegeaufwand zu groß wird.
Welche Domain sollte die Hauptdomain werden?
Die mit dem passenden Markennamen, dem größeren Vertrauen, den meisten Verweisen von außen und der besseren Sichtbarkeit. Die Zahlen dafür liefert die Search Console beider Domains.
Was passiert mit doppelten Inhalten?
Aus zwei mittelmäßigen Seiten zum selben Thema wird eine gute, die die Stärken beider vereint. Beide alten Adressen zeigen danach auf die neue Seite.
Muss die aufgegebene Domain bestehen bleiben?
Ja. Sie bleibt registriert und aktiv, damit die Weiterleitungen funktionieren. Wird sie gekündigt, sind alle bestehenden Links tot.
Verliere ich durch die Zusammenführung Sichtbarkeit?
Kurzfristig sind Schwankungen normal. Mittelfristig gewinnt die verbleibende Domain meist, weil sich Verweise und Themen bündeln statt sich zu verteilen.
Wann ist eine Trennung besser?
Wenn die Websites verschiedene Zielgruppen ansprechen, unterschiedliche Marken tragen oder rechtlich getrennte Unternehmen abbilden.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, was umziehen soll.
Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de

