Manuel Killert
Leistung · WordPress.com · Migration

Von WordPress.com zu eigenem WordPress — gleicher Name, andere Freiheit.

Der Name stiftet Verwirrung: WordPress.com ist ein gehosteter Dienst mit Tarifen, WordPress.org ist die freie Software, die du selbst betreibst. Wer beim Dienst an Grenzen stößt, zieht auf eigenes Hosting um — und nimmt alles mit.

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Kurz erklärt

Beide Welten nutzen dieselbe Software, aber bei WordPress.com bestimmt der Tarif, was du darfst: Plugins, Code, Statistik, Werbung. Bei eigenem WordPress gehört dir alles. Der Umzug ist einer der einfachsten überhaupt, weil sich Inhalte sauber exportieren lassen: Beiträge, Seiten, Bilder, Kommentare, Kategorien und meist auch die Abonnenten. Design und Plugins werden neu aufgesetzt.

Der Unterschied in einem Absatz.

WordPress.comEigenes WordPress
BetriebAnbieter kümmert sichEigener Hoster, Updates selbst oder per Wartung
PluginsErst in höheren TarifenImmer, alle
Eigener CodeStark eingeschränktFrei
ShopNur in bestimmten TarifenWooCommerce ohne Einschränkung
WerbungIn günstigen Tarifen fremde Werbung möglichKeine
KostenMonatliche TarifgebührHosting und Domain, meist günstiger
EigentumInhalte ja, Installation neinAlles

Wann der Wechsel fällig ist.

  • Du brauchst ein Plugin, das dein Tarif nicht erlaubt — Buchung, Mitgliederbereich, SEO-Werkzeug, Shop.
  • Du willst eigenes Design oder eigenen Code statt der vorgegebenen Auswahl.
  • Die Tarifkosten steigen, ohne dass du mehr bekommst.
  • Du brauchst Zugriff auf Dateien und Datenbank, etwa für Schnittstellen.
  • Du willst mit Inhalten bei Google wachsen und dabei alles beeinflussen können.

Was mitkommt.

WordPress.com bietet einen echten Export im WordPress-eigenen Format. Er enthält Beiträge, Seiten, Kommentare, Kategorien, Schlagwörter und Verweise auf die Bilder. Beim Import in die neue Installation werden die Bilder heruntergeladen und in die Mediathek übernommen. Was nicht mitkommt: das Design, weil die Themes teils exklusiv sind, sowie Funktionen, die der Anbieter bereitstellt — etwa Statistik oder bestimmte Formulare. Für all das gibt es Entsprechungen, die beim Aufbau eingerichtet werden.

Ablauf.

  1. Hosting auswählen und einrichten, WordPress installieren.
  2. Export bei WordPress.com erzeugen und herunterladen.
  3. Import in die neue Installation, Bilder mitnehmen lassen.
  4. Design aufsetzen, nah am Original oder gleich verbessert.
  5. Plugins für die bisherigen Funktionen einrichten, etwa Formulare, SEO, Statistik.
  6. Struktur und Menüs prüfen, interne Links korrigieren.
  7. Domain umziehen oder umhängen, Weiterleitungen einrichten.
  8. Prüfliste abarbeiten und den alten Tarif erst danach kündigen.

Wichtig: Kündige den Tarif nie vor dem Umzug. Solange er läuft, kannst du Bilder nachladen und Adressen weiterleiten.

Domain und Weiterleitung.

Zwei Fälle. Läuft deine Website unter einer eigenen Domain, wird diese einfach auf den neuen Server gerichtet — für Besucher und Google ändert sich nichts, die Adressen bleiben gleich. Läuft sie unter einer Adresse des Anbieters mit dem Zusatz wordpress.com, wechselst du auf eine eigene Domain. Dann brauchst du Weiterleitungen, damit bestehende Links und Suchtreffer nicht ins Leere laufen. WordPress.com bietet dafür eine kostenpflichtige Weiterleitungsfunktion an, die man für eine Übergangszeit von ein bis zwei Jahren buchen sollte. Details zur Technik: Weiterleitungen einrichten.

Abonnenten und Newsletter.

Wer über den Dienst Abonnenten gesammelt hat, sollte sie mitnehmen. Der Export der Abonnentenliste ist möglich, danach werden sie in ein eigenes Newsletter-Werkzeug übernommen. Wichtig ist der saubere Umgang mit der Einwilligung: Die Empfänger haben einem bestimmten Absender zugestimmt, deshalb gehört zur ersten Mail aus dem neuen System eine kurze Erklärung, warum sie jetzt von dort kommt. Im Zweifel klärt das eine Datenschutzberatung.

Was du danach gewinnst.

  • Alle Plugins — Shop, Buchung, Mitgliederbereich, Schnittstellen.
  • Eigenes Design ohne Grenzen.
  • Volle Daten: Zugriff auf Dateien, Datenbank und Auswertungen.
  • Geringere laufende Kosten als in höheren Tarifen.
  • Verantwortung für Updates und Sicherheit — selbst oder als Wartung.

Kosten.

Dieser Umzug ist der günstigste im ganzen Migrationsbereich, weil der Export vollständig ist. Der Aufwand steckt im Design und in den Funktionen, nicht in den Daten.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Schick mir die Adresse deiner WordPress.com-Seite und sag mir, welche Funktionen du vermisst. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.

Häufige Fragen

FAQ — Von WordPress.com zu WordPress.org.

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

WordPress.com ist ein gehosteter Dienst mit Tarifen, die Plugins, Code und Funktionen begrenzen. WordPress.org ist die freie Software, die du auf eigenem Hosting betreibst und vollständig kontrollierst.

Kann ich meine Inhalte von WordPress.com exportieren?

Ja, vollständig. Der Export enthält Beiträge, Seiten, Kommentare, Kategorien und Schlagwörter. Die Bilder werden beim Import in die neue Installation heruntergeladen.

Was passiert mit meiner Domain?

Eine eigene Domain wird einfach auf den neuen Server gerichtet, die Adressen bleiben gleich. Bei einer Adresse mit dem Zusatz wordpress.com brauchst du eine eigene Domain und Weiterleitungen für eine Übergangszeit.

Nehme ich meine Abonnenten mit?

Ja, die Liste lässt sich exportieren und in ein eigenes Newsletter-Werkzeug übernehmen. Die erste Mail aus dem neuen System sollte erklären, warum sie jetzt von dort kommt.

Wann sollte ich den alten Tarif kündigen?

Erst nach dem Umzug und nach der Prüfliste. Solange der Tarif läuft, lassen sich Bilder nachladen und Weiterleitungen einrichten.

Was kostet der Wechsel?

Es ist der günstigste Umzug in diesem Bereich, weil die Daten vollständig exportierbar sind. Der Aufwand liegt bei Design und Funktionen, nicht bei den Inhalten.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
Kontakt

Erzähl mir, was umziehen soll.

Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.

Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de