Manuel Killert
Leistung · Contao · Betreuung

Contao im Betrieb — damit es nicht irgendwann klemmt.

Die meisten Contao-Notfälle, die bei mir landen, waren vermeidbar: eine ausgelaufene Version, eine nie eingerichtete Zeitsteuerung, eine Sicherung, die noch nie zurückgespielt wurde. Betreuung heißt vor allem, diese drei Dinge im Griff zu haben.

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Kurz gesagt

Vier Dinge entscheiden über einen ruhigen Betrieb: Updates regelmäßig statt gesammelt, eine funktionierende Zeitsteuerung für die Wartungsaufgaben, Sicherungen mit Rückspielprobe und ein Blick auf die Versionsfristen. Alles andere ist Komfort. Wer nur eines davon macht, macht die Zeitsteuerung — sie wird am häufigsten vergessen und fehlt am unauffälligsten.

Sofort-Hilfe

Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.

Warum Betreuung.

Contao ist ein stabiles System. Was Ärger macht, ist nicht das System, sondern das Drumherum: Erweiterungen veralten, PHP-Versionen laufen aus, Sicherheitslücken werden veröffentlicht, Fristen laufen ab.

Diese Dinge passieren unabhängig davon, ob jemand hinschaut. Der Unterschied ist nur, ob sie bemerkt werden, solange sie klein sind — oder erst, wenn die Website steht.

Die typische Eskalation sieht so aus: Zwei Jahre keine Updates, dann ein Hoster, der PHP umstellt, dann eine weiße Seite an einem Freitagnachmittag. Aus einer Routineaufgabe wird ein Notfall mit entsprechendem Aufwand (Weiße Seite).

Updates.

ArtRhythmusRisiko
Sicherheitsupdates des KernsSofortGering, hoher Nutzen
Nebenversionen des KernsMonatlichGering
ErweiterungenMonatlichMittel, einzeln prüfen
HauptversionssprungGeplantHöher, mit Testumgebung
PHP-VersionMit dem Hoster abgestimmtMittel

Die wichtigste Regel: regelmäßig statt gesammelt. Monatlich eine halbe Stunde ist eine Routine. Zwei Jahre nichts und dann alles auf einmal ist ein Projekt — weil sich Änderungen überlagern und im Fehlerfall nicht mehr zuzuordnen ist, welches Update es war.

Updates gehören in eine Testumgebung, bevor sie live gehen, und davor eine Sicherung. Bei Nebenversionen ist das Risiko gering, bei Erweiterungen lohnt der Blick in die Änderungsliste (Erweiterungen).

Zeitgesteuerte Aufgaben.

Der Punkt, der am häufigsten fehlt und am unauffälligsten. Contao hat Aufgaben, die regelmäßig laufen müssen: Suchindex aktualisieren, Protokolle aufräumen, abgelaufene Daten entfernen, Löschfristen durchsetzen, zeitgesteuerte Inhalte veröffentlichen.

Diese Aufgaben laufen nur, wenn sie angestoßen werden — über einen Cronjob auf dem Server oder über eine Auslösung beim Seitenaufruf. Die zweite Variante ist bequem und unzuverlässig: Auf einer Seite mit wenig Verkehr läuft sie unregelmäßig, und wenn ein Seitencache davor sitzt, praktisch nie.

Die Folgen bemerkt niemand sofort: Die Suche findet neue Inhalte nicht, Protokolltabellen wachsen unbegrenzt, Löschfristen werden nicht durchgesetzt, geplante Veröffentlichungen erscheinen verspätet (Löschfristen).

Prüf das einmal: Wann lief die letzte Wartungsaufgabe? Steht dort ein Datum von vor zwei Jahren, hast du einen Befund.

Sicherungen.

  1. Dateien und Datenbank — beides, nicht nur eines.
  2. Mehrere Stände, weil Schäden verzögert auffallen.
  3. Außerhalb des Servers, sonst sind sie bei einem Ausfall mit weg.
  4. Automatisch, nicht von Hand.
  5. Rückspielung einmal geprobt — der entscheidende Punkt.
  6. Zugriff geklärt: Kommst du selbst heran?

Punkt fünf trennt eine Sicherung von einer Hoffnung. Ich habe mehrfach erlebt, dass Sicherungen jahrelang liefen und im Ernstfall unbrauchbar waren — unvollständig, mit falschem Zeichensatz, oder nur die Dateien ohne Datenbank.

Probier es einmal in einer ruhigen Stunde: Sicherung in eine Testumgebung einspielen und prüfen, ob die Website läuft. Danach weißt du, woran du bist (Backups).

Überwachung.

  • Erreichbarkeit mit Benachrichtigung, wenn die Seite steht.
  • Zertifikat vor Ablauf (SSL).
  • Domain vor Ablauf.
  • Fehlerprotokoll regelmäßig ansehen.
  • Speicherplatz — ein volles Verzeichnis legt das System lahm.
  • Letzter Wartungslauf.
  • Mailversand, mit gelegentlichem Test.

Punkt sieben wird unterschätzt: Ein ausgefallener Mailversand ist unsichtbar. Die Website läuft, Formulare lassen sich absenden, und die Anfragen kommen einfach nicht an. Das fällt erst auf, wenn jemand nachfragt (Mails im Spam).

Sicherheitsmeldungen.

Das Contao-Projekt veröffentlicht Sicherheitsmeldungen zu Kern und Erweiterungen. Die zu verfolgen ist der günstigste Teil der Betreuung — es kostet nichts außer Aufmerksamkeit.

Wichtig ist die Reaktionszeit: Eine veröffentlichte Lücke ist auch für Angreifer eine Information, und automatisierte Angriffe suchen gezielt nach ungepatchten Systemen. Was nach Veröffentlichung innerhalb weniger Tage geschlossen wird, ist kein Problem; was Wochen offen bleibt, wird eines.

Dazu die Grundabsicherung: Backend-Zugriff beschränken, starke Passwörter, zweiter Faktor, nicht genutzte Erweiterungen entfernen statt deaktivieren (Zugang absichern).

Versionsplanung.

Contao arbeitet mit Langzeitfassungen im Zweijahresrhythmus: zwei Jahre aktive Pflege, danach zwei Jahre Sicherheitsupdates. Das ist ein verlässlicher Takt, an dem sich planen lässt — wenn man es tut.

Praktisch heißt das: Spätestens wenn die aktive Pflege ausläuft, gehört der nächste Versionssprung terminiert. Nicht, wenn die Sicherheitsupdates enden — dann ist es Hektik.

Das ist der Unterschied zwischen einem geplanten Upgrade mit Testumgebung und einem Notfall-Upgrade unter Druck. Der Aufwand ist derselbe, die Nerven nicht (Versionsfristen, Update auf Contao 5).

Regelmäßig aufräumen.

Einmal im Jahr, am besten vor einem geplanten Update:

  • Erweiterungen durchgehen — welche werden genutzt, welche sind eingestellt?
  • Protokolltabellen auf Größe prüfen.
  • Dateiverwaltung: ungenutzte Dateien finden.
  • Backend-Benutzer prüfen — wer braucht noch Zugang?
  • Mitgliedskonten auf Inaktivität prüfen.
  • Eigene Templates durchsehen: Wird jedes noch gebraucht?
  • Nicht mehr verwendete Seiten archivieren oder entfernen.

Das Ergebnis ist regelmäßig überraschend und zahlt doppelt ein: weniger Pflegeaufwand und ein deutlich einfacherer nächster Versionssprung.

Was du selbst machen kannst.

Vieles, und das sage ich bewusst:

  • Fehlerprotokoll ansehen — man muss es nicht verstehen, um zu sehen, dass sich etwas häuft.
  • Letzten Wartungslauf prüfen.
  • Speicherplatz im Blick behalten.
  • Testformular einmal im Monat absenden.
  • Nicht genutzte Benutzerkonten entfernen.
  • Inhaltliches Aufräumen.

Das senkt den Betreuungsaufwand und sorgt dafür, dass Probleme früh auffallen. Wer sich einmal im Monat zehn Minuten Zeit nimmt, braucht seltener einen Notfall.

Was ich übernehme.

  1. Updates für Kern und Erweiterungen, mit Testlauf und Sicherung davor.
  2. Zeitsteuerung einrichten und überwachen.
  3. Sicherungen einrichten, prüfen und eine Rückspielung proben.
  4. Überwachung von Erreichbarkeit, Zertifikat und Fristen.
  5. Sicherheitsmeldungen verfolgen und reagieren.
  6. Versionsfristen im Blick behalten und rechtzeitig planen.
  7. Jährliches Aufräumen.
  8. Ansprechbar sein, wenn etwas ist.

Was nicht dazugehört und gesondert läuft: größere Umbauten, Versionssprünge über Hauptversionen, neue Funktionen und die Behebung von Schäden nach einem Einbruch. Das sage ich vorher, damit es keine Überraschung gibt.

Notfall.

Wenn die Website steht, zählt Tempo. Was dabei hilft, ist vorher geklärt: Wo liegen die Zugänge, wer darf was, wo sind die Sicherungen, wie kommt man an den Hoster.

Das klingt banal und ist im Ernstfall entscheidend. Ich habe mehrfach erlebt, dass die erste Stunde damit vergeht, herauszufinden, bei wem die Domain liegt und wer das Hosting-Passwort hat.

Deshalb gehört zu einer Betreuung eine Übersicht aller Zugänge an einem Ort, an den mehr als eine Person kommt — und eine kurze Beschreibung, was im Notfall zu tun ist (Notfall-Support).

Wenn du nicht weiterkommst.

Wenn du dich nicht selbst darum kümmern willst oder nicht weißt, ob dein System überhaupt gepflegt wird. Ich finde die Ursache, behebe sie und erkläre dir, was passiert ist. Bei einem laufenden Ausfall hilft der Notfall-Support, dauerhaft begleitet die Contao-Wartung.

Fehleranalyse & Erste Hilfeab ~150 €

Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.

Stundensatz~95 €

Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.

Wartungab ~49 €/Monat

Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wer hilft.

Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Content-Management-Systeme sind mein Fachgebiet — ich arbeite seit Jahren damit, unterrichte das Thema als Dozent und kenne die Systeme nicht nur aus der Anwendung, sondern von innen: Datenmodell, Rechtekonzept, Templating, Erweiterungsarchitektur, Betrieb.

Das ist bei Contao besonders nützlich, weil es auf demselben Unterbau aufsetzt wie andere professionelle Systeme. Wer versteht, wie Abhängigkeitsverwaltung, Zwischenspeicherung und Konfigurationsebenen zusammenspielen, findet Fehler schneller — unabhängig davon, welcher Name über dem Backend steht.

Was du von mir bekommst: eine Diagnose in verständlicher Sprache, eine Behebung, die nicht nur das Symptom wegräumt, und eine ehrliche Einschätzung dazu, ob dein System weiterbetrieben, aktualisiert oder abgelöst gehört. Auch wenn die Antwort lautet, dass alles so bleiben kann.

Häufige Fragen

FAQ — Contao-Wartung.

Was gehört zur Contao-Wartung dazu?

Updates regelmäßig statt gesammelt, eine funktionierende Zeitsteuerung für die Wartungsaufgaben, Sicherungen mit geprobter Rückspielung und ein Blick auf die Versionsfristen. Alles andere ist Komfort.

Was wird am häufigsten vergessen?

Die zeitgesteuerte Ausführung. Ohne sie aktualisiert sich der Suchindex nicht, Protokolltabellen wachsen unbegrenzt, Löschfristen werden nicht durchgesetzt und geplante Veröffentlichungen erscheinen verspätet.

Wie oft sollten Updates eingespielt werden?

Sicherheitsupdates sofort, Nebenversionen und Erweiterungen monatlich. Regelmäßig ist eine halbe Stunde Routine — zwei Jahre nichts und dann alles auf einmal ist ein Projekt.

Woran erkenne ich eine brauchbare Sicherung?

Daran, dass sie einmal zurückgespielt wurde. Dateien und Datenbank, mehrere Stände, außerhalb des Servers, automatisch — und eine Probe in einer ruhigen Stunde.

Wann sollte ein Versionssprung geplant werden?

Spätestens wenn die aktive Pflege der eingesetzten Langzeitfassung ausläuft, nicht erst wenn die Sicherheitsupdates enden. Der Aufwand ist derselbe, die Nerven nicht.

Was kann ich selbst übernehmen?

Fehlerprotokoll ansehen, letzten Wartungslauf prüfen, Speicherplatz im Blick behalten, monatlich ein Testformular absenden und nicht genutzte Benutzerkonten entfernen. Zehn Minuten im Monat.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Schreib mir die Adresse, die Contao-Version und was passiert ist. Bei einem laufenden Ausfall schreib das in die erste Zeile — dann sehe ich es sofort.

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