Manuel Killert
Leistung · HTML · Migration

Statische HTML-Website zu WordPress — Schluss mit „das kann nur der eine Bekannte“.

Es gibt sie noch zu tausenden: Websites aus handgeschriebenem HTML, vor Jahren gebaut, seitdem kaum verändert. Sie laufen, aber niemand kann sie ändern. Der Umzug zu WordPress löst genau dieses Problem — und nebenbei meist noch das mit der Handy-Ansicht.

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Kurz erklärt

Bei statischen Seiten gibt es keine Datenbank und kein Exportformat — die Inhalte stecken direkt in den HTML-Dateien. Sie werden ausgelesen oder übertragen, die Struktur wird als Seitenbaum nachgebaut, Bilder und Dokumente wandern in die Mediathek. Weil alte Adressen oft auf .html enden, braucht es Weiterleitungen. Danach pflegst du Inhalte selbst.

Wann sich der Wechsel lohnt.

  • Niemand kann Inhalte ändern, ohne im Quelltext zu arbeiten.
  • Auf dem Handy ist die Seite kaum lesbar, weil das Layout für Bildschirme von damals gebaut wurde.
  • Kein Verschlüsselungszertifikat, Browser zeigen eine Warnung („Nicht sicher“-Warnung).
  • Rechtstexte veraltet, Impressum und Datenschutzerklärung stammen aus einer anderen Zeit.
  • Keine Auffindbarkeit: keine Struktur, keine Titel, keine Sitemap.
  • Du willst regelmäßig etwas veröffentlichen — Referenzen, Nachrichten, Ratgeber.

Wie die Inhalte übernommen werden.

Die Texte stehen in den Dateien und lassen sich zuverlässig herausholen. Bei kleinen Seiten mit unter zwanzig Unterseiten geht das am schnellsten von Hand — und mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass Texte gleich überarbeitet werden. Bei größeren Beständen werden die Seiten automatisiert eingelesen, Inhalt und Navigation getrennt und in WordPress angelegt. Bilder und Dokumente werden mitgenommen, dabei verkleinert und in moderne Formate gebracht, weil alte Seiten oft unkomprimierte Fotos enthalten, die den Aufbau bremsen.

Struktur und Navigation.

Alte Seiten haben häufig eine gewachsene Gliederung: eine Seite pro Leistung, dazu fünf Unterseiten, die niemand mehr aufruft, und ein Menü mit fünfzehn Punkten. Beim Umzug wird das aufgeräumt. Grundregel: Was ein Besucher sucht, soll in höchstens zwei Klicks erreichbar sein. Häufig werden Seiten zusammengefasst, Inhalte neu sortiert und eine klare Hauptnavigation gebaut. Welche Seiten überhaupt genutzt werden, zeigt ein Blick in die Zugriffsprotokolle des Servers — auch ohne Statistiksoftware lässt sich das auswerten.

Was du technisch gewinnst.

  • Selbst pflegen ohne Programmierkenntnisse.
  • Mobil nutzbar, weil moderne Layouts sich anpassen.
  • Verschlüsselte Verbindung und aktuelle Sicherheitsstandards.
  • Auffindbarkeit: Titel, Beschreibungen, Sitemap, saubere Adressen.
  • Erweiterbar: Formulare, Terminbuchung, Shop, Mehrsprachigkeit.
  • Tempo: moderne Bildformate und Caching statt schwerer Altlasten.

Formulare und Kontaktwege.

Alte HTML-Seiten haben oft entweder gar kein Formular oder eines, das über ein längst veraltetes Skript läuft und dessen Mails im Spam landen. Beim Umzug entsteht ein neues Formular mit Spamschutz, Bestätigung an den Absender und zuverlässigem Versand über ein eigenes Postfach. Nebenbei lohnt der Blick auf die Erreichbarkeit insgesamt: Telefonnummer klickbar, E-Mail als Link, auf dem Handy immer sichtbar.

Alte Adressen.

Statische Seiten haben Adressen wie /leistungen.html oder /ueber-uns/index.htm. In WordPress werden daraus klare Adressen ohne Endung. Jede alte Adresse bekommt eine Weiterleitung, damit Suchtreffer, Verzeichniseinträge und Visitenkarten mit alten Links weiter funktionieren. Bei einheitlichen Mustern reicht eine Regel, sonst wird eine Liste gepflegt (Weiterleitungen einrichten).

Rechtliches nachziehen.

Bei Seiten, die zehn Jahre alt sind, ist das fast immer nötig: Impressum und Datenschutzerklärung entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand, es fehlt ein Cookie-Banner, sofern Dienste eingebunden sind, und Schriften oder Karten kommen direkt von fremden Servern. Beim Umzug wird das mit erledigt: Schriften lokal einbinden, Einbettungen absichern, Rechtstexte aktualisieren lassen (DSGVO-Checkliste, Google Fonts lokal).

Aufwand realistisch.

Eine kleine Seite mit fünf bis zehn Unterseiten ist in zwei bis drei Wochen umgezogen. Bei fünfzig Seiten wird daraus ein Monat oder mehr, vor allem wegen der Inhalte. Was den Zeitplan treibt, sind selten technische Fragen, sondern Entscheidungen: Welche Texte bleiben, welche werden neu geschrieben, welche Bilder taugen noch?

Kosten.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Schick mir die Adresse deiner alten Seite. Ich sage dir, was übernommen werden kann und was neu gemacht werden sollte. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.

Häufige Fragen

FAQ — HTML-Website zu WordPress.

Kann man eine alte HTML-Website zu WordPress umziehen?

Ja. Die Inhalte stecken in den Dateien und werden ausgelesen oder übertragen, die Struktur wird als Seitenbaum nachgebaut, Bilder und Dokumente wandern in die Mediathek.

Bleiben meine alten Adressen erhalten?

Nicht in der alten Form, weil Endungen wie .html wegfallen. Jede alte Adresse bekommt aber eine Weiterleitung, damit Suchtreffer und bestehende Links weiter funktionieren.

Wird die Website danach mobil nutzbar?

Ja. Moderne Layouts passen sich an die Bildschirmgröße an. Das ist neben der Pflegbarkeit der häufigste Grund für den Wechsel.

Was passiert mit meinem alten Kontaktformular?

Es wird neu gebaut, mit Spamschutz, Bestätigungsmail und zuverlässigem Versand über ein eigenes Postfach. Alte Formularskripte sind oft unsicher und ihre Mails landen im Spam.

Muss ich die Texte neu schreiben?

Nicht zwingend. Sie werden übernommen und dabei aufgeräumt. Oft lohnt es sich, einzelne Seiten neu zu fassen, weil sie inhaltlich veraltet sind.

Wie lange dauert der Umzug?

Eine kleine Seite mit fünf bis zehn Unterseiten zwei bis drei Wochen, bei fünfzig Seiten eher ein Monat oder mehr. Den Takt bestimmen die Inhalte, nicht die Technik.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Erzähl mir, was umziehen soll.

Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.

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