Manuel Killert
Leistung · Typo3 · Migration

Von Typo3 zu WordPress — raus aus der teuren Pflege.

Typo3 ist ein mächtiges System. Genau das wird für viele Mittelständler zum Problem: Jede Kleinigkeit braucht eine Agentur, Updates sind Projekte, und niemand im Haus traut sich an die Inhalte. Wer davon genug hat, findet in WordPress meist die passendere Lösung.

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Kurz erklärt

Beim Wechsel werden Seiten, Texte, Bilder und Dokumente übernommen, die Seitenstruktur wird nachgebaut oder bewusst vereinfacht, und alle alten Adressen bekommen eine Weiterleitung. Neu entstehen Design und Funktionen. Der Hauptaufwand liegt nicht im Import, sondern in der Frage, welche Inhalte mitkommen und wie die Struktur danach aussieht.

Warum Unternehmen wechseln.

  • Pflegekosten: Für jede Textänderung eine Agenturanfrage, weil das Backend zu komplex ist.
  • Abhängigkeit: Nur ein Dienstleister kennt das Setup — und dessen Preise.
  • Versionssprünge: Größere Typo3-Updates sind eigene Projekte mit eigenem Budget.
  • Extensions: Erweiterungen werden nicht mehr gepflegt und blockieren Updates.
  • Personal: Entwickler und Redakteure mit Typo3-Erfahrung sind schwerer zu finden als WordPress-Kenner.
  • Tempo: Eine neue Landingpage soll morgen stehen, nicht in drei Wochen.

Typo3 und WordPress im Vergleich.

Typo3WordPress
StärkeGroße Strukturen, viele Redakteure, komplexe RechteSchnelle Umsetzung, einfache Pflege, riesiges Ökosystem
EinarbeitungHochGering
Kosten je ÄnderungMeist Agentur nötigVieles selbst machbar
UpdatesGrößere Sprünge sind ProjekteRegelmäßig, meist unkritisch
MehrsprachigkeitEingebaut und starkÜber Plugins, ausgereift
Passt fürKonzerne, Verwaltungen, sehr große RedaktionenMittelstand, Dienstleister, Shops, Inhalte

Das ist keine Wertung. Typo3 ist für sehr große Organisationen mit vielen Redakteuren und feinen Rechten oft die bessere Wahl. Für einen Mittelständler mit 40 Seiten und zwei Personen, die Inhalte pflegen, ist es meist eine Nummer zu groß.

Wie die Inhalte übernommen werden.

Es gibt keinen Knopf, der eine Typo3-Website nach WordPress überführt. In der Praxis laufen drei Wege, je nach Umfang: Bei überschaubaren Seitenzahlen ist das strukturierte Übertragen von Hand am schnellsten und liefert nebenbei die beste Qualität, weil Texte gleich aufgeräumt werden. Bei mittleren Umfängen wird der Inhalt automatisiert ausgelesen — entweder über einen Export oder direkt aus der Datenbank — und in WordPress importiert. Bei sehr großen Beständen mit klaren Mustern, etwa Nachrichten oder Produktdaten, lohnt ein eigenes Importskript, das Felder gezielt zuordnet. Welcher Weg der richtige ist, zeigt die Bestandsaufnahme. Bilder und Dokumente werden dabei immer mitgenommen und in die Mediathek überführt.

Was mit Extensions passiert.

Für die meisten Typo3-Erweiterungen gibt es in WordPress eine Entsprechung: Formulare, Newsletter-Anbindung, Veranstaltungskalender, Downloadbereiche, Stellenanzeigen, Standortkarten. Einzelfälle sind selbst entwickelte Extensions — hier prüfen wir, ob die Funktion überhaupt noch gebraucht wird, und bauen sie sonst als eigenes Plugin nach (Plugin entwickeln lassen). Erfahrungsgemäß fällt bei dieser Gelegenheit ein gutes Drittel der Funktionen weg, weil es sie seit Jahren niemand mehr benutzt hat.

Mehrsprachigkeit.

Typo3 kann Sprachen von Haus aus, WordPress braucht dafür ein Plugin. Das funktioniert ausgereift, muss aber vor dem Umzug geplant werden: Welche Sprachen, welche Adressstruktur, werden alle Inhalte übersetzt oder nur ein Teil, und wer pflegt sie? Beim Umzug werden die Sprachversionen einander zugeordnet, damit die Umschaltung im Menü später auf die richtige Seite zeigt. Details: WordPress mehrsprachig machen.

Redaktion und Rechte.

Ein häufiges Argument gegen WordPress lautet, es könne keine feinen Rechte. Das stimmt so nicht: Rollen lassen sich anpassen und eigene Rollen anlegen, etwa für Redakteure, die nur bestimmte Bereiche bearbeiten dürfen (Rollen und Rechte). Was WordPress im Standard nicht kennt, sind mehrstufige Freigabeprozesse. Wer die wirklich braucht, bekommt sie über ein Redaktions-Plugin. Meine Erfahrung: Die meisten Unternehmen brauchen sie nicht, sondern wollen einfach, dass nicht jeder alles löschen kann.

Adressen und Rankings.

Typo3-Seiten haben oft gewachsene Adressen mit tiefen Pfaden oder alten Parametern. Beim Wechsel wird die Struktur meist flacher und klarer — das ist gut, verlangt aber eine vollständige Zuordnung alt zu neu. Die Liste kommt aus Sitemap, Search Console und Zugriffsprotokollen. Besonders wichtig sind Seiten mit Links von Partnern, Verbänden oder Presse. Ausführlich: Weiterleitungen und Website-Migration.

Ablauf und Dauer.

Bestandsaufnahme, Entscheidung über Inhalte, Aufbau auf einer Testumgebung, Import, Adresszuordnung, Abnahme, Livegang, Nachkontrolle. Für einen typischen Mittelstandsauftritt mit 30 bis 80 Seiten sind das sechs bis zehn Wochen, wobei der größte Teil der Zeit auf Abstimmung und Inhalte entfällt, nicht auf Technik.

Kosten.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Schick mir die Adresse deiner Typo3-Seite und eine grobe Zahl, wie viele Seiten gepflegt werden. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.

Häufige Fragen

FAQ — Typo3 zu WordPress.

Kann man eine Typo3-Website zu WordPress migrieren?

Ja. Seiten, Texte, Bilder und Dokumente werden übernommen, die Struktur nachgebaut oder vereinfacht und alle alten Adressen per Weiterleitung umgelenkt. Einen Automatikknopf gibt es dafür nicht, der Weg hängt vom Umfang ab.

Warum wechseln Unternehmen von Typo3 zu WordPress?

Meist wegen der Pflegekosten und der Abhängigkeit: Jede Änderung braucht eine Agentur, Versionssprünge werden zu eigenen Projekten, und Redakteure trauen sich nicht an das Backend.

Was passiert mit unseren Typo3-Extensions?

Für die meisten gibt es eine Entsprechung in WordPress. Selbst entwickelte Erweiterungen werden geprüft und bei Bedarf als eigenes Plugin nachgebaut. Oft fällt ein Teil der Funktionen weg, weil er nicht mehr genutzt wird.

Kann WordPress Mehrsprachigkeit wie Typo3?

Ja, über ausgereifte Plugins. Die Sprachstruktur wird vor dem Umzug geplant und die Sprachversionen werden einander zugeordnet, damit die Umschaltung korrekt funktioniert.

Kann WordPress feine Redaktionsrechte abbilden?

Rollen lassen sich anpassen und eigene Rollen anlegen. Mehrstufige Freigabeprozesse kommen über ein Redaktions-Plugin dazu, werden aber seltener gebraucht als gedacht.

Wie lange dauert der Wechsel?

Für einen Mittelstandsauftritt mit 30 bis 80 Seiten sechs bis zehn Wochen. Der größte Teil entfällt auf Abstimmung und Inhalte, nicht auf die Technik.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Erzähl mir, was umziehen soll.

Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.

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