Tracking und Analytics — Zahlen, mit denen man entscheiden kann.
Fast jede Website hat irgendein Tracking. Die wenigsten haben Tracking, dem man trauen kann: Conversions zählen doppelt, das Banner greift nicht, niemand weiß, warum Google Ads andere Zahlen zeigt als GA4. Das Ergebnis sind Zahlen, die niemand nutzt — oder schlimmer, die zu falschen Entscheidungen führen.
Gutes Tracking beginnt mit der Frage, was du wissen willst — meist: woher kommen Anfragen, und lohnt sich die Werbung. Dann wird wenig, aber richtig gemessen: erfolgreiche Anfragen und Anrufe, mit funktionierender Einwilligung. Und die Zahlen werden regelmäßig mit der Wirklichkeit im Postfach oder CRM abgeglichen.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Erst die Fragen.
Bevor irgendein Code eingebaut wird: Welche Fragen sollen die Zahlen beantworten? Für die meisten Unternehmenswebsites sind es wenige:
- Woher kommen Anfragen? Suche, Werbung, Empfehlung, soziale Netzwerke?
- Welche Seiten führen zu Anfragen?
- Lohnt sich die Werbung?
- Welche Inhalte werden gelesen?
Alles, was keine dieser Fragen beantwortet, kann man messen — muss man aber nicht. Jede zusätzliche Messung ist ein Datenfluss, der eingerichtet, gepflegt, in der Datenschutzerklärung erwähnt und an die Einwilligung gebunden werden muss.
Die Bausteine.
| Baustein | Aufgabe |
|---|---|
| Einwilligungswerkzeug | Fragt Zustimmung ab und gibt sie weiter |
| Consent Mode v2 | Überträgt die Zustimmung an Google-Dienste |
| Tag Manager | Schaltzentrale für alle Codes |
| Analysewerkzeug | GA4, Matomo oder cookielose Statistik |
| Conversion-Tracking | Misst erfolgreiche Anfragen, Anrufe, Käufe |
| Werbe-Tags | Google Ads und andere Plattformen |
Nicht jede Website braucht alle Bausteine. Eine kleine Website ohne Werbung kommt mit cookieloser Statistik aus. Eine Website mit Google Ads braucht Einwilligung, Consent Mode und Conversions (Tag Manager).
Welches Werkzeug.
GA4 ist kostenlos, mächtig und eng mit Google Ads verzahnt. Es braucht Einwilligung und sieht nur zustimmende Besucher (GA4 einrichten).
Matomo lässt sich selbst hosten, die Daten bleiben bei dir. Es kann cookielos messen, ersetzt aber die Werbeanbindung nicht (Matomo).
Cookielose Statistik liefert vollständige Gesamtzahlen bei geringem Detail — für viele kleine Unternehmen genug (Ohne Cookies).
Eine häufige sinnvolle Kombination: cookielose Statistik für das Gesamtbild, dazu der Google-Ads-Tag mit Einwilligung für die Werbesteuerung.
Einwilligung.
In Deutschland braucht Tracking, das Cookies setzt oder Daten an Dritte überträgt, in der Regel eine Einwilligung. Das Banner allein reicht nicht — es muss technisch mit den Codes verbunden sein. Das ist der häufigste Fehler überhaupt: Das Banner zeigt eine Auswahl, aber geladen wird trotzdem alles.
Für Google-Dienste kommt der Consent Mode v2 dazu, der seit März 2024 für Werbetreibende im Europäischen Wirtschaftsraum erwartet wird (Consent Mode v2). Ich bin kein Rechtsanwalt; meine Einrichtung ist vorsichtig, und Abweichungen davon entscheidest du nach rechtlicher Prüfung.
Conversions.
Der wichtigste Teil jedes Trackings, und der am häufigsten falsch eingerichtete. Gemessen wird der Erfolg — eine erfolgreich gesendete Anfrage, ein Klick auf die Telefonnummer, ein Kauf —, nicht der Versuch (Formulare und Anrufe).
Wer zusätzlich die Herkunft jeder Anfrage im CRM speichert, sieht am Ende nicht nur, woher Anfragen kommen, sondern welche zu Aufträgen werden (Formular ins CRM).
Werbung.
Google Ads optimiert auf Conversions. Sind sie falsch, optimiert Google zuverlässig auf das Falsche. Für Werbetreibende ist sauberes Conversion-Tracking deshalb keine Kür, sondern Voraussetzung (Google-Ads-Conversions).
Bei größeren Budgets und mehreren Plattformen kann serverseitiges Tracking die Datenqualität und Kontrolle verbessern — als zweiter Schritt, nicht als erster (Serverseitiges Tracking).
Die häufigsten Fehler.
- Banner nicht mit den Codes verbunden — alles lädt ohne Zustimmung.
- Tracking doppelt eingebaut — alle Zahlen doppelt.
- Klick statt Erfolg als Conversion.
- Zwei primäre Conversions für dieselbe Handlung in Google Ads.
- Consent Mode unvollständig.
- Konten gehören der Agentur.
Wenn Zahlen nicht zusammenpassen, ist ein Teil davon normal und ein Teil ein Fehler. Den Unterschied zu kennen spart viel Verunsicherung (Zahlen stimmen nicht).
Alle Anleitungen.
Datensparsam
Weniger an Dritte.
Weniger ist oft mehr.
Viele Websites tragen Codes von Plattformen, mit denen seit Jahren nicht mehr gearbeitet wird, und messen Dutzende Ereignisse, die niemand ansieht. Das kostet Ladezeit, erhöht das Datenschutzrisiko und macht die Auswertung unübersichtlich (Externe Skripte).
Ein Aufräumen bringt oft mehr als ein Ausbau: alte Tags entfernen, Conversions auf das Wesentliche reduzieren, einen einfachen Bericht bauen, der jede Woche angesehen wird.
Wie ich arbeite.
- Fragen klären: Was willst du wissen, was steuerst du damit?
- Bestandsaufnahme: Welche Codes sind eingebaut, was wird gemessen, wie greift das Banner?
- Konzept: Werkzeuge, Conversions, Einwilligung — schriftlich.
- Einrichtung über den Tag Manager, mit Vorschau und Test.
- Prüfung im Netzwerk-Tab, mit und ohne Zustimmung.
- Abgleich nach einigen Wochen mit Postfach oder CRM.
- Erklärung und ein Bericht, den du wirklich nutzt.
Tracking und Analytics richte ich regelmäßig ein und unterrichte das Thema als Dozent. Dabei geht es mir weniger um möglichst viele Daten als um verlässliche — und um Zahlen, aus denen du Entscheidungen ableiten kannst.
Wie es weitergeht.
Schreib mir die Adresse deiner Website, welche Werkzeuge eingebunden sind und welche Fragen du beantworten willst. Wenn du Werbung schaltest, nenn mir die Plattformen. Daraus sage ich dir, was stimmt, was fehlt und was weg kann.
Wenn deine Zahlen gerade nicht zusammenpassen: Schick mir die Werte aus den verschiedenen Werkzeugen. Oft lässt sich schon daran erkennen, ob es ein Fehler ist oder normal.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Tracking, Analytics und Einwilligungsverwaltung richte ich regelmäßig ein — für eigene Projekte und für Kunden, mit Tag Manager, GA4, Matomo und Google Ads — und unterrichte das Thema als Dozent. Ich kenne beide Seiten: die Technik, die Daten zuverlässig erfasst, und die Fragen, die ein Unternehmen damit eigentlich beantworten will.
Der Unterschied zu einem reinen Einbau von Code-Schnipseln: Ich prüfe, ob gemessen wird, was gemessen werden soll, ob die Einwilligung technisch wirklich greift und ob die Zahlen am Ende zu Entscheidungen taugen. Viele Websites haben Tracking — wenige haben Tracking, dem man trauen kann.
Was du bekommst: eine saubere Einrichtung, die rechtlich vertretbar ist, verlässliche Zahlen und eine Erklärung, wie du sie liest — auch wenn die Antwort lautet, dass du weniger messen solltest als gedacht.
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Welches Tracking braucht meine Website?
Das hängt von deinen Fragen ab. Ohne Werbung reicht oft cookielose Statistik. Mit Google Ads braucht es Einwilligung, Consent Mode v2 und saubere Conversions.
GA4 oder Matomo?
GA4 ist eng mit Google Ads verzahnt und braucht Einwilligung. Matomo lässt sich selbst hosten und cookielos betreiben, ersetzt aber die Werbeanbindung nicht.
Was ist der häufigste Fehler?
Ein Cookie-Banner, das nicht technisch mit den Codes verbunden ist. Es zeigt eine Auswahl, aber geladen wird trotzdem alles.
Wie messe ich Anfragen richtig?
Mit einem Ereignis nach erfolgreichem Versand, nicht mit dem Klick auf Absenden. Anrufe über den Klick auf die Telefonnummer.
Warum passen meine Zahlen nicht zusammen?
Teils normal — Einwilligung, Zählweisen, Zuordnung —, teils Fehler wie Doppelzählungen. Maßgeblich für die Anzahl der Anfragen ist das Postfach oder CRM.
Brauche ich serverseitiges Tracking?
Für kleine Websites meist nicht. Bei größeren Werbebudgets und mehreren Plattformen kann es Kontrolle und Datenqualität verbessern — als zweiter Schritt.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, was du messen willst.
Schreib mir die Adresse deiner Website, welche Werkzeuge schon eingebunden sind und welche Fragen du mit deinen Zahlen beantworten willst. Daraus sage ich dir, was sinnvoll ist.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de