Manuel Killert
Leistung · Technisches SEO

Technisches SEO — damit gefunden wird, was gut ist.

Technisches SEO macht keine Inhalte besser. Es sorgt dafür, dass gute Inhalte überhaupt ankommen — abrufbar, eindeutig, verständlich für Maschinen. Das ist weniger glamourös als Strategie und entscheidet häufiger über den Erfolg.

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Der Kern in drei Sätzen

Fünf Bereiche: Abrufbarkeit, Indexierung, Eindeutigkeit, Auszeichnung und Tempo. In der Praxis stecken die meisten Probleme in den ersten drei — und die häufigsten sind erschreckend banal: eine vergessene Sperre, ein falsches Canonical, fehlende Weiterleitungen nach einem Relaunch. Das lässt sich prüfen und beheben, nicht beraten.

Sofort-Hilfe

Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.

Was dazugehört.

Gehört dazuGehört nicht dazu
Abrufbarkeit und IndexierungThemenrecherche
Adressstruktur und WeiterleitungenTexte schreiben
Canonical und DuplikateLinkaufbau
Strukturierte DatenRedaktionsplanung
Sitemap und robots.txtMonatliche Rankingberichte
Ladezeit und Core Web VitalsAnzeigenschaltung
Technische BarrierefreiheitMarkenstrategie

Die rechte Spalte ist keine Abwertung, sondern eine Abgrenzung: Dafür gibt es Leute, die es besser können. Wenn dein Problem heißt „wir brauchen mehr Themen“, bist du bei einer SEO-Agentur richtig. Wenn es heißt „unsere Seiten sind nicht im Index“, bei mir.

Die fünf Bereiche.

  1. Abrufbarkeit. Kommt die Suchmaschine an die Seite? Sperren, Serverantwort, Inhalt im HTML (robots.txt).
  2. Indexierung. Wird die Seite aufgenommen? noindex, Canonical, Qualität (Indexierung).
  3. Eindeutigkeit. Eine Adresse je Inhalt, saubere Weiterleitungen (Duplikate).
  4. Auszeichnung. Struktur, Überschriften, strukturierte Daten (Strukturierte Daten).
  5. Tempo. Ladezeit und Reaktionsfähigkeit (Core Web Vitals).

Die Reihenfolge ist keine Vorliebe, sondern eine Abhängigkeit: Was nicht abrufbar ist, wird nicht indexiert. Was nicht indexiert ist, braucht keine strukturierten Daten. Wer bei Punkt vier anfängt, während Punkt eins klemmt, arbeitet umsonst.

Prüfliste zum Selbstdurchgehen.

Zwanzig Minuten, kein Werkzeug außer einem Browser:

  1. robots.txt aufrufen — steht dort eine Sperre für alles?
  2. In WordPress den Schalter zur Suchmaschinensichtbarkeit prüfen.
  3. Alle vier Schreibweisen der Startseite aufrufen — wird jeweils weitergeleitet?
  4. Quelltext einer Unterseite: Titel, Beschreibung, Canonical vorhanden und richtig?
  5. Einen Satz aus dem Text im Quelltext suchen — steht er dort?
  6. Sitemap aufrufen — lädt sie, stimmen die Adressen?
  7. Eine alte Adresse aus der Zeit vor dem letzten Umbau aufrufen.
  8. Bei Google nach der eigenen Domain suchen — wie viele Seiten, und passen sie?
  9. Search Console: Wie viele Seiten indexiert, wie viele ausgeschlossen und warum?
  10. Eine Testadresse aufrufen, die es nicht gibt — kommt eine richtige Fehlerseite?

Wenn davon mehr als zwei Punkte auffällig sind, lohnt ein gründlicher Blick. Punkt neun ist der aussagekräftigste: Die Gründe stehen dort im Klartext, man muss sie nur lesen können (Meldungen im Klartext).

Die häufigsten Befunde.

Aus der Praxis, in dieser Häufigkeit:

  • Sperre aus der Entwicklungsphase nie entfernt — oder der WordPress-Schalter steht noch.
  • Fehlende Weiterleitungen nach einem Relaunch (Weiterleitungen).
  • Canonical zeigt auf die Startseite oder auf eine interne Adresse (Canonical).
  • Testumgebung öffentlich und im Index.
  • Hunderte Archivseiten im Index, die niemand braucht.
  • Inhalte erst per JavaScript nachgeladen.
  • Zwei Sitemaps, die Unterschiedliches behaupten (Sitemap).
  • Weiterleitungsketten über drei und mehr Stationen.

Keiner dieser Punkte ist anspruchsvoll. Das ist das Ärgerliche daran: Es sind keine schwierigen Probleme, sondern übersehene — und sie kosten über Monate Sichtbarkeit, ohne dass jemand merkt, woran es liegt.

Vor und nach einem Relaunch.

Der Moment, in dem technisches SEO am meisten wert ist. Der häufigste Grund für Traffic-Einbrüche nach einem Relaunch ist nicht das neue Design, sondern dass Adressen sich geändert haben und niemand die alten weiterleitet.

Vorher: vollständige Adressliste aus vier Quellen — Sitemap, Serverprotokolle, Search Console und ein Crawler. Nachher: Fehlerseiten täglich prüfen, Sperre entfernen, Sitemap neu einreichen, Formulare testen.

Die Sperre nach dem Livegang nicht zu entfernen ist dabei der teuerste Einzelfehler überhaupt. Setz dir eine Erinnerung auf den Tag nach dem Start (Relaunch).

KI-Sichtbarkeit, nüchtern.

Zu diesem Thema wird derzeit viel verkauft und wenig belegt. Was sich nachvollziehen lässt: Antwortsysteme greifen bei der Live-Suche weitgehend auf klassische Suchergebnisse zurück. Wer für ein Thema nicht rankt, wird dazu auch nicht zitiert.

Daraus folgt, dass die wirksamste Vorbereitung dieselbe ist wie seit Jahren — abrufbar sein, technisch sauber, klar schreiben, anderswo erwähnt werden. Zwei Dinge kommen hinzu: die Abrufprogramme nicht pauschal sperren, weil Training und Antwort unterschiedliche Programme sind, und den Inhalt im ausgelieferten HTML haben.

Was dagegen kaum etwas bringt: die viel beworbene Datei im Hauptverzeichnis. Nach dem aktuellen Stand wird sie von den Systemen praktisch nicht abgerufen. Wer dir dafür ein Paket verkauft, verkauft eine Hoffnung (KI-Sichtbarkeit, KI-Crawler).

Alle Anleitungen.

Fünf Irrtümer.

  • „Duplicate Content wird abgestraft.“ Nein. Das Problem ist die verteilte Wertung, nicht eine Strafe.
  • „In der robots.txt sperren nimmt die Seite aus dem Index.“ Das Gegenteil: Gesperrt kann das noindex nicht gelesen werden, und die Seite bleibt drin.
  • „Strukturierte Daten verbessern das Ranking.“ Nein, sie verbessern die Darstellung.
  • „Die Sitemap sorgt für Indexierung.“ Sie hilft beim Entdecken, erzwingt nichts.
  • „Mehr Seiten sind besser.“ Hundert gute schlagen tausend dünne — und dünne ziehen den Eindruck der ganzen Website nach unten.

Was laufend zu prüfen ist.

Technisches SEO ist kein Projekt, das abgeschlossen wird. Jedes Plugin-Update, jeder neue Inhaltstyp, jede Theme-Änderung kann etwas kippen. Ein sinnvoller Rhythmus:

  • Monatlich: Search Console durchsehen — Indexierung, Fehlerseiten, Core Web Vitals.
  • Quartalsweise: Crawler über die Website laufen lassen.
  • Nach jedem größeren Update: Stichprobe auf Canonical und noindex.
  • Nach jedem Umbau: Weiterleitungen und Sitemap.
  • Jährlich: strukturierte Daten gegenlesen, Angaben veralten.
  • Halbjährlich: Einstellungen zu Abrufprogrammen, das Feld ändert sich schnell.

Das lässt sich in eine laufende Betreuung legen und kostet dort wenig. Ohne Kontrolle fallen solche Dinge erst auf, wenn die Zahlen seit Monaten sinken (Laufende Betreuung).

Wie ich arbeite.

  1. Search Console ansehen — dort steht meist schon, was los ist.
  2. Crawler über die Website für Titel, Canonical, Status, Struktur.
  3. Stichproben im Quelltext je Seitentyp.
  4. Protokolle, wenn die Website groß genug ist.
  5. Befunde nach Wirkung sortieren, nicht nach Anzahl.
  6. Beheben, beginnend mit dem, was Seiten aus dem Index hält.
  7. Beobachten über Wochen, nicht über Tage.

Punkt fünf ist die eigentliche Arbeit. Ein Crawler findet auf jeder gewachsenen Website dreihundert Befunde, von denen fünf Sichtbarkeit kosten. Diese fünf zu finden und den Rest liegen zu lassen, ist der Unterschied zwischen einem nützlichen Bericht und einer teuren Liste.

Und ich verspreche keine Platzierungen. Wer dir Platz eins garantiert, weiß entweder nicht, wovon er redet, oder meint ein Keyword, nach dem niemand sucht.

Wie es weitergeht.

Schick mir die Adresse und was dir auffällt: Seiten verschwinden aus dem Index, Besucher sind nach einem Relaunch weggebrochen, oder die Search Console meldet etwas, das niemand versteht. Ich sehe nach und sage dir, woran es liegt — und ob es sich lohnt, etwas zu ändern.

Wenn das Problem woanders liegt, sage ich das auch. Eine technisch einwandfreie Website ohne Inhalte, die jemanden interessieren, wird nicht gefunden — und dann ist eine Prüfung bei mir das falsche Geld.

Fehleranalyse & Erste Hilfeab ~150 €

Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.

Stundensatz~95 €

Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.

Wartungab ~49 €/Monat

Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wer hilft.

Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Technisches SEO ist bei mir kein Marketingangebot, sondern die Fortsetzung der Entwicklungsarbeit: ordentliche Adressen, saubere Weiterleitungen, korrekte Auszeichnungen, erreichbare Inhalte. Das sind Dinge, die man im Quelltext prüft und behebt — nicht in einem Konzept beschreibt.

Was ich nicht mache: Inhaltsstrategie, Keyword-Recherche als Dauerleistung, Linkaufbau oder monatliche Berichte mit grünen Pfeilen. Dafür gibt es Leute, die das besser können. Wenn dein Problem heißt „wir brauchen mehr Themen“, bist du bei einer SEO-Agentur richtig; wenn es heißt „unsere Seiten sind nicht im Index“, bei mir.

Und ich verspreche keine Platzierungen. Wer dir Platz eins garantiert, weiß entweder nicht, wovon er redet, oder meint ein Keyword, nach dem niemand sucht.

Häufige Fragen

FAQ — Technisches SEO.

Was gehört zu technischem SEO?

Abrufbarkeit, Indexierung, Eindeutigkeit der Adressen, Auszeichnung und Tempo. Nicht dazu gehören Themenrecherche, Texte, Linkaufbau und monatliche Rankingberichte.

Was sind die häufigsten Probleme in der Praxis?

Eine vergessene Sperre aus der Entwicklungsphase, fehlende Weiterleitungen nach einem Relaunch, ein Canonical das auf die Startseite zeigt, eine öffentliche Testumgebung und hunderte Archivseiten im Index.

Wie prüfe ich meine Website selbst?

In zwanzig Minuten: robots.txt lesen, den WordPress-Schalter prüfen, alle vier Schreibweisen der Startseite aufrufen, Quelltext auf Titel und Canonical ansehen, Sitemap prüfen und in der Search Console nachlesen, warum Seiten ausgeschlossen sind.

Werde ich für doppelte Inhalte abgestraft?

Nein. Das Problem ist, dass sich die Wertung auf mehrere Adressen verteilt und die Suchmaschine womöglich die falsche Fassung zeigt — nicht eine Strafe.

Was bringt technisches SEO für KI-Sichtbarkeit?

Viel, aber nichts Eigenes. Antwortsysteme greifen bei der Live-Suche weitgehend auf klassische Suchergebnisse zurück. Wichtig ist zusätzlich, die Abrufprogramme nicht pauschal zu sperren.

Ist technisches SEO ein einmaliges Projekt?

Nein. Jedes Plugin-Update und jede Theme-Änderung kann etwas kippen. Monatlich die Search Console, quartalsweise ein Crawler-Durchlauf und nach jedem Umbau die Weiterleitungen prüfen.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
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Erzähl mir, welche Seiten nicht gefunden werden.

Schick mir die Adresse und was dir auffällt — Seiten verschwinden aus dem Index, Besucher brechen weg, oder du weißt nach einem Relaunch nicht, was kaputtgegangen ist. Ich sehe nach, woran es liegt.

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