Was kostet das — und wovon hängt es ab?
Eine Pauschalzahl wäre geraten und damit wertlos. Was ich dir stattdessen geben kann: die Faktoren, an denen der Aufwand tatsächlich hängt, und eine Reihenfolge, mit der du mit kleinem Budget den größten Teil der Wirkung erzielst.
Der Aufwand hängt an vier Dingen: Zustand des Themes, Zahl und Qualität der Plugins, Menge der Inhalte und Komplexität der Abläufe — nicht an der Seitenzahl. Du musst nicht alles auf einmal machen: Die echten Ausschlüsse zuerst zu beheben, kostet einen Bruchteil des Ganzen und bringt den größten Teil der Wirkung.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Wovon es abhängt.
| Faktor | Günstig | Aufwendig |
|---|---|---|
| Theme | Gepflegt, sauber gebaut | Alt, stark angepasst, nicht mehr gepflegt |
| Seitenaufbau | Blöcke, einheitlich | Tief verschachtelte Builder-Elemente |
| Plugins | Wenige, aktuell | Viele, davon mehrere unbedienbar |
| Inhalte | Überschaubar, gepflegt | Tausende Seiten, gewachsene Struktur |
| Abläufe | Kontaktformular | Shop mit Konfigurator und Buchung |
| Medien | Wenige Bilder | Große Mediathek, viele Videos |
| Dokumente | Keine | Hunderte eingescannte Dateien |
Die Seitenzahl taucht hier bewusst nicht als eigener Faktor auf. Zweihundert Seiten aus demselben Bauplan sind weniger Arbeit als zwanzig individuell gebaute — weil die Korrektur im Theme alle zweihundert auf einmal erreicht.
Der letzte Punkt überrascht viele: Eingescannte Dokumente ohne Textebene sind für Hilfsmittel reine Bilder. Wer dreihundert davon hat, hat ein größeres Projekt als die ganze Website — und sollte zuerst fragen, welche davon überhaupt noch gebraucht werden.
Welche Arbeiten anfallen.
- Prüfung und Priorisierung (Prüfen).
- Theme-Korrekturen: Fokus, Kontraste, Menü, Struktur, Sprungmarke.
- Formulare überarbeiten (Formulare).
- Problem-Plugins ersetzen oder korrigieren.
- Interaktive Bausteine bedienbar machen.
- Inhalte nacharbeiten: Alternativtexte, Überschriften, Linktexte.
- Medien: Untertitel, Textfassungen.
- Erklärung und Rückmeldeweg (Erklärung).
- Einweisung der Redaktion.
Die Punkte zwei bis fünf sind Entwicklungsarbeit und einmalig. Punkt sechs und sieben sind redaktionelle Arbeit und oft der größere Posten — dafür kann sie im eigenen Haus erledigt werden.
In Etappen.
- Prüfung. Ohne sie arbeitest du ins Blaue.
- Echte Ausschlüsse beheben. Meist eine Handvoll Stellen, oft im Theme oder in einem Plugin.
- Formulare und Fehlermeldungen. Dort entsteht Geschäft.
- Kontraste und Fokus. Einmal zentral, wirkt überall (Kontraste).
- Erklärung veröffentlichen. Ehrlich, mit dem erreichten Stand.
- Inhalte nacharbeiten, über Monate verteilt, Wichtigstes zuerst.
- Redaktion einweisen, damit es so bleibt.
Die Punkte eins bis fünf sind ein überschaubares Paket und bringen den Großteil der Wirkung. Punkt sechs ist der lange Teil und lässt sich in den normalen Redaktionsbetrieb legen, statt ihn als Projekt zu führen.
Nachrüsten gegen Mitbauen.
Barrierefreiheit von Anfang an mitzubauen, kostet einen Aufschlag auf das Projekt — spürbar, aber moderat, weil es vor allem darum geht, es richtig statt falsch zu machen. Nachträglich einzubauen, kostet deutlich mehr, weil Bestehendes auseinandergenommen und erneut geprüft werden muss.
Daraus folgt die wichtigste Entscheidung für jeden, der ohnehin vor einem Relaunch steht: Mach es dort mit. Zweimal zu zahlen ist die teuerste Variante, und genau die wählen viele, weil der Relaunch gerade fertig war, als das Thema aufkam (Relaunch).
Was du selbst machen kannst.
Ein erheblicher Teil ist redaktionelle Arbeit, die kein Entwickler machen muss — und besser nicht machen sollte, weil er die Inhalte nicht kennt:
- Alternativtexte für vorhandene Bilder schreiben.
- Überschriftenstruktur auf den wichtigsten Seiten korrigieren.
- Linktexte überarbeiten.
- Entscheiden, welche Dokumente noch gebraucht werden.
- Untertitel für Videos prüfen und korrigieren.
- Den Tastaturtest regelmäßig selbst machen.
Das senkt die Kosten deutlich und hat einen Nebeneffekt: Wer einmal selbst Alternativtexte geschrieben hat, schreibt sie künftig beim Hochladen mit.
Laufende Pflege.
Barrierefreiheit ist kein Zustand, sondern eine Eigenschaft, die man verlieren kann. Jede neue Seite, jedes Plugin-Update, jedes eingebundene Werkzeug kann neue Barrieren bringen.
Sinnvoll ist ein kleiner, regelmäßiger Rhythmus: einmal im Quartal eine Kurzprüfung der wichtigsten Wege, bei jedem neuen Plugin ein Blick auf die Bedienbarkeit, bei jedem Relaunchteil eine Prüfung vor der Veröffentlichung. Das lässt sich in eine laufende Betreuung legen (WordPress-Wartung).
Ein Angebot vergleichen.
Worauf ich achten würde, wenn ich Angebote vergleiche:
| Gutes Zeichen | Warnzeichen |
|---|---|
| Prüfung vor dem Angebot | Festpreis ohne die Website gesehen zu haben |
| Befunde nach Wirkung sortiert | Liste automatischer Befunde als Leistung |
| Konkrete Lösungsvorschläge | Nur Kriteriennummern |
| Einweisung der Redaktion enthalten | Nur Technik, Inhalte bleiben offen |
| Ehrliche Aussage zu Grenzen | Zusage vollständiger Rechtssicherheit |
| Keine Overlay-Lösung | Widget als Hauptbestandteil |
Die letzte Zeile ist für mich ein Ausschlusskriterium. Wer ein Overlay als Lösung anbietet, hat entweder das Problem nicht verstanden oder verkauft bewusst etwas, das nicht wirkt (Overlays).
Wo man falsch spart.
- An der Prüfung. Ohne sie wird am Falschen gearbeitet.
- An der Priorisierung. Formale Mängel zuerst zu beheben, verbrennt Budget ohne Wirkung.
- An der Redaktionseinweisung. Ohne sie ist nach einem Jahr der alte Zustand erreicht.
- Am Formular. Ausgerechnet dort, wo Anfragen entstehen.
- Durch ein Widget, das laufend Geld kostet und nichts löst.
Förderung.
Es gibt Förderprogramme für Digitalisierung und für Inklusion, die je nach Bundesland, Unternehmensgröße und Vorhaben in Frage kommen. Die Lage ändert sich laufend, deshalb nenne ich hier bewusst keine konkreten Programme — frag bei deiner Kammer oder der Wirtschaftsförderung deines Kreises nach, das ist dort in einem Telefonat geklärt.
Mein Vorgehen.
Ich sehe mir die Website an, gehe die wichtigsten Wege ohne Maus durch und lasse ein Werkzeug laufen. Daraus entsteht eine Liste, die nach Wirkung sortiert ist, mit einer Einschätzung, was die einzelnen Blöcke bedeuten. Dann entscheidest du, wie weit du gehen willst — und ich sage dir ehrlich, wo die Grenze zwischen „bringt Menschen etwas“ und „sieht in einem Bericht gut aus“ verläuft.
Für ein belastbares Angebot brauche ich die Adresse, einen Blick ins System und eine Auskunft darüber, wie viele Inhalte tatsächlich gepflegt werden sollen. Die erste Einschätzung kostet dich nichts.
Wenn du nicht weiterkommst.
Wenn du wissen willst, was bei dir konkret zu tun ist, bevor du über Budget redest. Ich prüfe deine Website, sortiere die Mängel danach, wen sie tatsächlich aussperren, und behebe sie: Website prüfen lassen. Was das grob kostet und wovon es abhängt, steht unter Aufwand und Kosten.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Ich baue Websites und Shops mit WordPress und repariere, was andere hinterlassen haben. Barrierefreiheit ist dabei kein Zusatzmodul, sondern Handwerk: ordentliches HTML, Beschriftungen, die stimmen, Bedienbarkeit per Tastatur, ausreichende Kontraste und Formulare, die Fehler verständlich melden.
Was ich mache: bestehende Websites prüfen, die Mängel nach Wirkung sortieren, sie beheben und dir zeigen, worauf deine Redaktion künftig achten muss. Was ich nicht mache: Rechtsberatung und Zertifikate. Für eine förmliche Prüfung durch eine Prüfstelle oder eine anwaltliche Einschätzung bist du woanders besser aufgehoben — und ich sage dir das, wenn dein Fall dort hingehört.
Ich arbeite ohne Overlay-Werkzeuge. Die versprechen eine schnelle Lösung und liefern sie nicht; warum, steht ausführlich auf einer eigenen Seite.
Echte Projekte — live ansehen.
WordPress-Websites, die ich gebaut habe oder laufend betreue.

Markenfest
Stärkerer Online-Shop — Webdesign, Content und individuelle Shop-Funktionen.
Website ansehen ↗
KT Bodenteam
Professioneller Auftritt für einen Bodenleger — Vorher-Nachher-Slider und regionale SEO.
Website ansehen ↗
Potassco Solutions
Klare Website für ein KI-Unternehmen, die komplexe Technologie verständlich macht.
Website ansehen ↗FAQ — Aufwand & Kosten.
Was kostet es, eine Website barrierefrei zu machen?
Das hängt an Theme, Plugins, Inhaltsmenge und Komplexität der Abläufe — nicht an der Seitenzahl. Eine Pauschalzahl ohne Blick auf die Website wäre geraten. Die erste Einschätzung bekommst du kostenlos.
Muss ich alles auf einmal umsetzen?
Nein. Die echten Ausschlüsse zuerst zu beheben, kostet einen Bruchteil und bringt den größten Teil der Wirkung. Die inhaltliche Nacharbeit lässt sich über Monate in den normalen Redaktionsbetrieb legen.
Ist Nachrüsten teurer als Mitbauen?
Deutlich. Von Anfang an mitzubauen kostet einen moderaten Aufschlag, nachträglich einzubauen heißt, Bestehendes auseinanderzunehmen und erneut zu prüfen. Wer ohnehin vor einem Relaunch steht, macht es dort mit.
Was kann ich selbst übernehmen?
Die redaktionelle Arbeit: Alternativtexte schreiben, Überschriftenstruktur korrigieren, Linktexte überarbeiten, Untertitel prüfen, entscheiden welche Dokumente noch gebraucht werden. Das senkt die Kosten deutlich.
Woran erkenne ich ein schlechtes Angebot?
Festpreis ohne Blick auf die Website, eine Liste automatischer Befunde als Leistung, nur Kriteriennummern ohne Lösungsvorschläge, Zusage vollständiger Rechtssicherheit — und ein Overlay-Widget als Hauptbestandteil.
Gibt es Fördermittel?
Es gibt Programme zu Digitalisierung und Inklusion, die je nach Bundesland und Vorhaben in Frage kommen. Die Lage ändert sich laufend — frag bei der Kammer oder der Wirtschaftsförderung deines Kreises nach.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, wo deine Website Menschen ausschließt.
Schreib mir die Adresse und was du über deine Lage weißt — Branche, Größe, ob du an Verbraucher verkaufst. Ich sage dir, ob das BFSG dich betrifft und was konkret zu tun ist.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de