Von Contao zu WordPress — wenn die Agentur von damals nicht mehr da ist.
Contao steckt in vielen Mittelstandsseiten aus den 2010er-Jahren. Solide gebaut, aber oft von einer Agentur, die es nicht mehr gibt, und mit einem Backend, das Redakteure eher abschreckt. Der Wechsel bringt vor allem eins: Du kannst wieder selbst arbeiten.
Contao organisiert Inhalte in einem Seitenbaum mit Artikeln und darin einzelnen Inhaltselementen. Beim Umzug wird daraus eine klassische WordPress-Struktur aus Seiten und Beiträgen, oft deutlich einfacher. Übernommen werden Texte, Bilder, Downloads und Nachrichten. Formulare, Erweiterungen und das Design entstehen neu, alte Adressen bekommen Weiterleitungen.
Die typische Ausgangslage.
In fast jedem Contao-Projekt, das bei mir landet, ist die Lage ähnlich: Die Seite läuft seit Jahren, sieht aber altbacken aus und ist auf dem Handy mühsam. Die Agentur, die sie gebaut hat, arbeitet nicht mehr mit dem System oder existiert nicht mehr. Im Unternehmen traut sich niemand ins Backend, weil Artikel, Elemente und Module unübersichtlich verschachtelt sind. Ergebnis: Inhalte veralten, und jede Kleinigkeit wird extern bestellt. Ein Wechsel löst beides auf einmal — moderne Darstellung und Inhalte, die jeder pflegen kann.
Seitenbaum, Artikel, Elemente.
| In Contao | In WordPress |
|---|---|
| Seitenbaum | Seitenstruktur mit Eltern-Kind-Beziehung |
| Artikel innerhalb einer Seite | Meist direkt Inhalt der Seite |
| Inhaltselemente (Text, Bild, Liste, Akkordeon) | Blöcke im Editor oder Page-Builder-Elemente |
| Nachrichten-Archiv | Beiträge mit Kategorien |
| Downloads | Mediathek mit Dokumentenliste |
| Formulargenerator | Formular-Plugin mit Spamschutz (Spamschutz) |
| Mitglieder und Gruppen | Benutzerrollen oder Mitgliederbereich |
Die Übersetzung ist meist eine Vereinfachung. Wo in Contao drei Ebenen nötig waren, reicht in WordPress oft eine. Genau das macht die Pflege danach so viel leichter.
Was übernommen wird.
Texte, Bilder, Downloads und Nachrichten kommen mit. Je nach Umfang werden sie automatisiert ausgelesen oder strukturiert übertragen. Bei überschaubaren Seiten ist die Handarbeit häufig die bessere Wahl, weil Inhalte dabei gleich überarbeitet werden: kürzere Absätze, klare Überschriften, sinnvolle Alternativtexte für Bilder. Bei umfangreichen Nachrichtenarchiven lohnt ein Skript, das Beiträge samt Datum, Kategorie und Bild überführt.
Erweiterungen und Formulare.
Für die typischen Contao-Erweiterungen gibt es Entsprechungen: Bildergalerien, Kalender, News, Downloadbereiche, Stellenanzeigen, Standortkarten. Formulare werden neu gebaut — das ist ohnehin sinnvoll, weil alte Formulare oft ohne aktuellen Spamschutz laufen und die Bestätigungsmails nicht zuverlässig ankommen (E-Mail-Versand). Beim Neubau wird gleich geprüft, ob die abgefragten Daten noch nötig sind — weniger Felder bedeuten mehr Anfragen.
Adressen und Sprachpräfixe.
Contao-Seiten enden oft auf .html oder tragen ein Sprachkürzel am Anfang des Pfades, etwa /de/. Beides fällt in WordPress meist weg. Damit Suchtreffer und Links nicht ins Leere laufen, wird jede alte Adresse zugeordnet. Bei gleichmäßigen Mustern lässt sich das mit wenigen Regeln lösen, der Rest kommt als Liste. Läuft die Seite mehrsprachig weiter, wird die Sprachstruktur vorher festgelegt (Mehrsprachigkeit, Weiterleitungen).
Warum Redakteure danach wieder pflegen.
Das ist in diesen Projekten der eigentliche Gewinn. Nach dem Umzug bekommt dein Team eine kurze Einweisung und eine Aufzeichnung dazu. Danach lassen sich Texte ändern, Bilder tauschen, Nachrichten veröffentlichen und neue Seiten anlegen, ohne dass jemand von außen gebraucht wird. In fast jedem dieser Projekte höre ich nach ein paar Wochen denselben Satz: dass die Website zum ersten Mal seit Jahren wieder aktuell ist.
Ablauf und Dauer.
Bestandsaufnahme, Entscheidung über Inhalte, Aufbau auf einer Testumgebung, Übernahme, Adresszuordnung, Abnahme, Livegang, Nachkontrolle. Für einen typischen Mittelstandsauftritt mit 20 bis 60 Seiten sind das vier bis acht Wochen.
Kosten.
Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.
5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.
WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.
Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wie es weitergeht.
Schick mir die Adresse deiner Contao-Seite und sag mir, wer die Inhalte künftig pflegen soll. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.
Wer das macht.
Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.
Auftritte, die einen Vorgänger hatten.
Zwei Projekte, bei denen eine bestehende Website abgelöst wurde — mit Übernahme der Inhalte und ohne Bruch für Kunden und Google.
FAQ — Contao zu WordPress.
Kann man eine Contao-Website nach WordPress migrieren?
Ja. Texte, Bilder, Downloads und Nachrichten werden übernommen, der Seitenbaum wird in eine meist einfachere WordPress-Struktur übersetzt. Formulare und Erweiterungen entstehen neu.
Warum wechseln Unternehmen von Contao zu WordPress?
Meist weil die ursprüngliche Agentur nicht mehr verfügbar ist, das Backend Gelegenheitsredakteure abschreckt und die Seite auf dem Handy nicht mehr zeitgemäß wirkt.
Was passiert mit Contao-Erweiterungen?
Für Galerien, Kalender, News, Downloads und Stellenanzeigen gibt es Entsprechungen. Formulare werden neu gebaut, inklusive aktuellem Spamschutz und zuverlässigem Mailversand.
Was ist mit Adressen, die auf .html enden?
Sie werden per Weiterleitung auf die neuen Adressen umgelenkt. Bei gleichmäßigen Mustern reichen wenige Regeln, der Rest wird als Liste zugeordnet.
Können wir die Inhalte danach selbst pflegen?
Ja, das ist meist der wichtigste Grund für den Wechsel. Nach einer kurzen Einweisung mit Aufzeichnung lassen sich Texte, Bilder, Nachrichten und neue Seiten selbst bearbeiten.
Wie lange dauert der Umzug?
Für einen Auftritt mit 20 bis 60 Seiten vier bis acht Wochen, je nach Umfang der Inhalte und Zahl der Funktionen.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, was umziehen soll.
Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de

