Magento 1 — seit Juni 2020 ohne offizielle Updates.
Es gibt sie noch: Shops auf Magento 1, die seit Jahren laufen und Umsatz bringen. Der Umstieg wurde immer verschoben, weil er teuer und aufwendig ist. Bei einem Shop, der Kundendaten und Zahlungen verarbeitet, ist das Risiko inzwischen kaum noch zu rechtfertigen.
Magento 1 erhält seit Juni 2020 keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr. Es gibt Gemeinschaftsprojekte, die Korrekturen weiterpflegen — sie ersetzen aber keine Ablösung. Der Weg zu Magento 2 ist ein Neubau mit Datenübernahme, kein Update. Weil ohnehin neu gebaut wird, lohnt die Frage, ob Magento 2, Shopware, WooCommerce oder Shopify am besten passt.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Die Lage.
Magento 1 wurde im Juni 2020 offiziell eingestellt. Seitdem gibt es vom Hersteller keine Sicherheitskorrekturen mehr. Viele Erweiterungen werden ebenfalls nicht mehr gepflegt, und die PHP-Versionen, auf denen Magento 1 läuft, sind selbst längst ohne Support (PHP-Versionen).
Es gibt Gemeinschaftsprojekte, die Magento 1 weiterpflegen und an neuere PHP-Versionen anpassen. Für eine Übergangszeit kann das helfen. Eine langfristige Grundlage für einen Shop mit Zahlungsdaten ist es nach meiner Einschätzung nicht.
Was das Risiko ist.
- Sicherheitslücken bleiben offen — Shops sind beliebte Ziele, weil dort Zahlungs- und Kundendaten liegen.
- Zahlungsanbieter stellen Schnittstellen um; alte Module funktionieren irgendwann nicht mehr.
- Hoster stellen alte PHP-Versionen ab.
- Entwickler mit Magento-1-Wissen werden seltener.
- Datenschutz: Ein bekannt veraltetes System ist schwer zu begründen (Kundendaten).
Warum kein Update.
Magento 2 wurde von Grund auf neu entwickelt: andere Architektur, anderes Datenmodell, andere Themes, andere Erweiterungen. Nichts davon lässt sich einfach übernehmen — außer den Daten.
Das heißt: Theme, Erweiterungen und Anpassungen müssen neu entstehen. Der Aufwand ist vergleichbar mit einem neuen Shop, mit dem Vorteil, dass Produkte, Kunden und Bestellungen übernommen werden können.
Die Wege.
| Weg | Passt, wenn |
|---|---|
| Magento 2 | Großes Sortiment, komplexes B2B, Mehrsprachigkeit, Budget für Betreuung |
| Shopware 6 | Mittlerer bis großer Shop, B2B, deutscher Markt |
| WooCommerce | Kleiner bis mittlerer Shop, Inhalte wichtig, begrenztes Budget |
| Shopify | Standardabläufe, wenig Technik im Team, gehostete Lösung gewünscht |
Keine dieser Optionen ist pauschal besser. Entscheidend sind Sortiment, Abläufe, Team und Budget für den Betrieb (Shopware oder WooCommerce, Shopify oder WooCommerce).
Welches Zielsystem.
Magento 2 ist das mächtigste der vier und gleichzeitig das anspruchsvollste im Betrieb: leistungsfähiger Server, Fachwissen, regelmäßige Updates. Wer Magento 1 genutzt hat, weil der Shop komplex ist, ist dort oft richtig.
Viele Magento-1-Shops wurden aber zu einer Zeit gebaut, als Magento das Standardsystem für ernsthafte Shops war — auch wenn der Shop selbst gar nicht so komplex ist. Für diese Shops ist ein schlankeres System oft wirtschaftlicher (Magento zu WooCommerce).
Was übernommen wird.
- Produkte mit Varianten, Bildern, Attributen.
- Kategorien.
- Kunden — Passwörter je nach Zielsystem mit Zusatzaufwand oder Neuvergabe.
- Bestellungen für die Historie.
- Bewertungen und Inhalte.
Für Magento 2 gibt es ein offizielles Werkzeug zur Datenübernahme. Für andere Zielsysteme gibt es spezialisierte Werkzeuge oder eigene Skripte (Produktdaten importieren).
Adressen und Sichtbarkeit.
Ein Shop lebt von gefundenen Produkt- und Kategorieseiten. Beim Wechsel ändern sich Adressen fast immer. Jede alte Adresse braucht eine dauerhafte Weiterleitung, sonst gehen Rankings und damit Umsatz verloren (Weiterleitungen).
Ein Zeitplan.
- Bestandsaufnahme: Sortiment, Erweiterungen, Anpassungen, Schnittstellen.
- Zielsystem entscheiden.
- Neuen Shop aufbauen in einer Testumgebung.
- Testmigration der Daten, prüfen, wiederholen.
- Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Buchhaltung anbinden.
- Weiterleitungen vorbereiten.
- Umschalttag mit finaler Datenübernahme.
Bis dahin absichern.
- Gemeinschaftliche Sicherheitskorrekturen einspielen, wo es sie gibt.
- Ungenutzte Erweiterungen entfernen.
- Admin-Zugang absichern — eigene Adresse, Zwei-Faktor, Zugriffsbeschränkung.
- Dateiänderungen überwachen, um eingeschleusten Code früh zu erkennen.
- Sicherungen getrennt vom Server (Magento absichern).
Das senkt das Risiko, beseitigt es aber nicht. Es kauft Zeit für eine geordnete Ablösung.
Wenn du nicht weiterkommst.
Wenn dein Shop noch auf Magento 1 läuft und du einen realistischen Plan brauchst. Ich finde die Ursache, behebe sie und erkläre dir, was passiert ist. Die Übersicht findest du unter Magento- und Shopify-Hilfe; wenn gerade keine Bestellungen durchgehen, hilft der Notfall-Support.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Shopsysteme sind ein Kern meiner Arbeit — ich betreue WooCommerce, Shopware, Magento und Shopify, baue Schnittstellen zu Buchhaltung und Warenwirtschaft und unterrichte E-Commerce-Technik als Dozent. Ich kenne die Systeme nicht nur aus der Oberfläche, sondern aus der Architektur.
Weil ich mehrere Systeme betreue, habe ich kein Interesse daran, dir eines davon zu verkaufen. Ich sage dir, ob dein Shop auf dem richtigen System läuft, was ihn bremst und was sich mit vertretbarem Aufwand verbessern lässt.
Was du bekommst: eine Diagnose in verständlicher Sprache, eine Behebung, die hält, und eine ehrliche Einschätzung — auch wenn die Antwort lautet, dass dein Shop so bleiben kann.
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Website ansehen ↗FAQ — Magento 1 ohne Support.
Seit wann wird Magento 1 nicht mehr unterstützt?
Seit Juni 2020 gibt es keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr. Gemeinschaftsprojekte pflegen Korrekturen weiter, ersetzen aber keine Ablösung.
Ist der Wechsel zu Magento 2 ein Update?
Nein, ein Neubau. Theme, Erweiterungen und Anpassungen entstehen neu, nur die Daten werden übernommen.
Muss es wieder Magento sein?
Nicht unbedingt. Weil ohnehin neu gebaut wird, lohnt der Vergleich mit Shopware, WooCommerce und Shopify.
Welche Daten lassen sich übernehmen?
Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen und Bewertungen. Passwörter je nach Zielsystem mit Zusatzaufwand.
Verliere ich beim Wechsel meine Rankings?
Nicht, wenn jede alte Produkt- und Kategorieadresse dauerhaft auf die neue weitergeleitet wird.
Wie sichere ich Magento 1 bis zur Ablösung ab?
Gemeinschaftliche Korrekturen, ungenutzte Erweiterungen entfernen, Admin-Zugang absichern, Dateiänderungen überwachen, Sicherungen getrennt vom Server.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, was an deinem Shop klemmt.
Schreib mir die Shop-Adresse, das System mit Version und was passiert ist. Wenn gerade keine Bestellungen durchgehen, schreib das in die erste Zeile — dann sehe ich es sofort.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de