Manuel Killert
Leistung · Shop-Migration · WooCommerce

Von Shopware oder Magento zu WooCommerce — wenn das System zu groß ist.

Nicht jeder Shop braucht ein System, das für zehntausende Artikel und ganze Teams gebaut wurde. Wenn Betrieb, Hosting und jede Anpassung teurer sind als der Nutzen, ist ein Wechsel nach unten kein Rückschritt, sondern gesunder Menschenverstand.

Referenzen ansehen →Projekt anfragen
Kurz erklärt

Übernommen werden Produkte mit Varianten, Kategorien, Kunden und Bestellhistorie. Neu entstehen Design, Checkout und alles, was über Plugins der alten Plattform lief. Kritisch sind Weiterleitungen und die Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Versand und Buchhaltung — sie entscheiden über Aufwand und Zeitplan.

Wann der Wechsel sinnvoll ist.

  • Betriebskosten: Hosting, Lizenzen und Wartung stehen in keinem Verhältnis zum Umsatz.
  • Jede Änderung ist ein Projekt, weil Spezialisten nötig sind.
  • Der Shop ist überdimensioniert: Funktionen für Konzerne, genutzt werden zwanzig Prozent.
  • Versionssprünge zwingen regelmäßig zu großen Investitionen.
  • Inhalte werden wichtiger: Ratgeber, Blog und Sichtbarkeit sind mit WordPress im Rücken deutlich einfacher.
  • Der Dienstleister ist weg und niemand will das Setup übernehmen.

Wann nicht.

Bei sehr großen Sortimenten mit zehntausenden Artikeln, komplexen Lager- und Preisstrukturen, mehreren Mandanten oder Shops in vielen Ländern spielt Shopware seine Stärken aus. Auch wenn dein Team eingespielt ist und das System beherrscht, gibt es keinen Grund zu wechseln. WooCommerce ist stark bei überschaubaren bis mittleren Sortimenten, eigenen Funktionen und Inhalten — nicht bei Konzernstrukturen. Diese Einschätzung gebe ich vor dem Angebot ab, nicht danach.

Was übernommen wird.

DatenÜbernahmeHinweis
Produkte, Varianten, BilderJaÜber Export und geprüften Import
Kategorien und AttributeJaGute Gelegenheit, die Struktur zu vereinfachen
KundenJaOhne Passwörter, diese werden neu gesetzt
BestellhistorieJaFür Auswertung und Kundenkonten
Inhaltsseiten und BlogJaWandern nach WordPress
Gutscheine und AktionenTeilweiseOft neu angelegt
BewertungenMeistAbhängig vom Quellsystem

Vor dem Import steht immer eine Datenprüfung: Dubletten, fehlende Bilder, unvollständige Attribute, Artikel ohne Preis. Ein Import ohne diese Prüfung erzeugt einen Shop, den danach niemand pflegen will (Produktdaten importieren).

Funktionen und Entsprechungen.

Für die typischen Shop-Funktionen gibt es Entsprechungen: Staffelpreise, Kundengruppen, Mindestbestellmengen, Angebotsanfragen und Nettopreise decken die B2B-Funktionen ab, Abos und digitale Produkte laufen über Abo-Erweiterungen. Was fehlt, wird als eigenes Plugin ergänzt, statt fünf fremde Erweiterungen zu stapeln (Plugin entwickeln lassen). Wichtig ist, vor dem Umzug eine ehrliche Liste zu machen: Welche Funktionen werden wirklich genutzt? Erfahrungsgemäß fällt dabei einiges weg.

Schnittstellen.

Der größte Hebel für Aufwand und Zeitplan. Wenn Warenwirtschaft, Versanddienstleister und Buchhaltung angebunden sind, müssen diese Verbindungen neu aufgebaut werden. Manche Hersteller bieten fertige Module für WooCommerce, sonst wird es eine eigene Anbindung. Das gehört in die Bestandsaufnahme ganz nach vorn, weil es über Machbarkeit und Preis entscheidet: Schnittstellen für WooCommerce. Auch das Thema E-Rechnung wird beim Wechsel gleich mitgedacht.

Adressen und Rankings.

Shopsysteme bauen Adressen unterschiedlich auf, inklusive Kategorien im Pfad und Parametern für Filter. Beim Wechsel wird jede Produkt-, Kategorie- und Inhaltsseite zugeordnet. Bei tausenden Produkten geschieht das regelbasiert plus Stichproben. Zusätzlich wichtig: Produktdaten für Suchmaschinen und Preisportale müssen nach dem Umzug wieder korrekt geliefert werden, sonst brechen Anzeigen und Vergleichsportale weg (Weiterleitungen).

Ablauf.

  1. Bestandsaufnahme inklusive Schnittstellen und Funktionsliste.
  2. Datenexport und Prüfung.
  3. Aufbau auf einer Testumgebung, Design und Shop-Funktionen.
  4. Import mit Stichproben, danach Nacharbeit an Attributen und Bildern.
  5. Schnittstellen anbinden und im Testbetrieb spiegeln.
  6. Adresszuordnung und Testbestellungen mit allen Zahlungsarten.
  7. Livegang zu ruhiger Zeit, Nachkontrolle über mehrere Wochen.

Kosten und Dauer.

Shop-Migrationen liegen im Bereich individueller Projekte. Typisch sind acht bis zwölf Wochen, bei vielen Schnittstellen länger. Der Preis hängt weniger an der Produktzahl als an der Zahl der Sonderfälle und Anbindungen.

One-Pagerab ~1.500 €

Eine Seite mit allen Kerninfos, Kontakt, Rechtstexten — ideal für den Start.

Unternehmenswebsitemeist 3.000–7.000 €

5–15 Seiten, individuelles Design, SEO-Grundlagen, pflegbar in WordPress.

Online-Shopab ~3.500 €

WooCommerce mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten.

Umfangreich / individuellab ~8.000 €

Viele Seiten, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen, eigene Funktionen.

Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.

Wie es weitergeht.

Schick mir die Shop-Adresse, die Zahl der Artikel und eine Liste der angebundenen Systeme. Den Überblick über alle Umzugsthemen gibt die Seite Website-Migration. Geht es nur um ein neues Design auf demselben System, passt eher der Relaunch.

Wer das macht.

Ich bin Manuel Killert, Web- und WordPress-Entwickler aus Quakenbrück. Umzüge gehören für mich zum Alltag: bestehende Auftritte ablösen, Inhalte übernehmen, Adressen sauber umlenken und dafür sorgen, dass danach niemand etwas vermisst — weder Kunden noch Google. Ich betreibe selbst mehrere Plattformen und habe sie mehr als einmal auf neue Systeme und neue Server gebracht. Du sprichst direkt mit dem Entwickler, ohne Projektleitung dazwischen.

Häufige Fragen

FAQ — Shopware oder Magento zu WooCommerce.

Wann lohnt sich der Wechsel von Shopware zu WooCommerce?

Wenn Betriebskosten, Lizenzen und Anpassungen in keinem Verhältnis zum Umsatz stehen, das System überdimensioniert ist oder jede Änderung Spezialisten braucht.

Welche Daten lassen sich übernehmen?

Produkte mit Varianten und Bildern, Kategorien, Attribute, Kunden, Bestellhistorie sowie Inhaltsseiten und Blog. Passwörter nicht, sie werden neu gesetzt.

Was passiert mit unseren Schnittstellen?

Sie müssen neu aufgebaut werden. Manche Hersteller bieten fertige Module für WooCommerce, sonst entsteht eine eigene Anbindung. Das gehört früh in die Bestandsaufnahme, weil es den Aufwand bestimmt.

Kann WooCommerce unsere B2B-Funktionen abbilden?

In der Regel ja: Kundengruppen, Staffelpreise, Nettopreise, Mindestmengen und Angebotsanfragen sind umsetzbar. Was fehlt, wird als eigenes Plugin ergänzt.

Wie viele Produkte verkraftet WooCommerce?

Für überschaubare bis mittlere Sortimente ist es gut geeignet, mit sauberem Hosting und Optimierung auch für größere. Bei zehntausenden Artikeln mit komplexen Strukturen spielt Shopware seine Stärken aus.

Wie lange dauert eine Shop-Migration?

Typisch acht bis zwölf Wochen, bei vielen Schnittstellen länger. Der Aufwand hängt stärker an Sonderfällen und Anbindungen als an der Zahl der Produkte.

Manuel Killert (rechts im Bild) mit einem FreundDas bin ich – rechts im Bild
Kontakt

Erzähl mir, was umziehen soll.

Nenn mir das alte System, den Umfang und was dir wichtig ist. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt und was er kostet.

Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de