Hosting, Domain und Mail — das Fundament.
Über Hosting spricht niemand, solange es läuft. Es entscheidet aber darüber, ob deine Website erreichbar ist, wie schnell sie lädt und ob deine Rechnungen beim Kunden ankommen. Hier steht, was dazugehört — und wo du zu jedem Punkt weiterliest.
Drei Dinge werden ständig verwechselt: die Domain (deine Adresse), das Hosting (der Platz, auf dem die Website liegt) und die E-Mail (die kann woanders liegen). Sie hängen über das DNS zusammen, und fast jeder Ausfall bei einem Umzug entsteht dort. Wer die drei sauber trennt, hat beim nächsten Wechsel eine Einstellung statt eines Projekts.
Website down oder gehackt? Schreib mir per WhatsApp oder E-Mail mit Domain und kurzer Beschreibung — ich melde mich in der Regel innerhalb weniger Stunden, auch am Wochenende, wenn es brennt. Zugangsdaten bitte nie in der ersten Nachricht, sondern erst nach Absprache über einen sicheren Weg.
Die drei Teile.
| Teil | Was es ist | Wo es liegen kann |
|---|---|---|
| Domain | Deine Adresse im Netz | Bei einem Domain-Anbieter |
| Hosting | Der Platz für die Website | Bei einem Webhoster |
| Postfächer und Versand | Beim Hoster oder separat | |
| DNS | Verbindet alles miteinander | Dort, wo die Nameserver hinzeigen |
Diese Teile müssen nicht beim selben Anbieter liegen, und oft ist es besser, wenn sie es nicht tun. Mein Rat: Die Domain bei einem Anbieter halten, bei dem du sie unabhängig verwaltest. Dann ist jeder Hosterwechsel eine geänderte Einstellung statt eines Übertragungsverfahrens — und niemand anderes hält dir deine Adresse (Domain umziehen).
Wie das zusammenhängt.
Das DNS ist das Adressbuch: Es übersetzt deinen Domainnamen in die Adresse eines Servers. Ein Eintrag zeigt auf den Webserver, ein anderer auf den Mailserver, weitere tragen Nachweise und Absenderprüfungen.
Fast jeder Ausfall bei einem Umzug entsteht hier, und meist auf dieselbe Weise: Jemand stellt die Website um und ersetzt dabei die ganze Eintragsliste — darin fehlen dann die Mail-Einträge. Website läuft, Post ist weg, und das merkt niemand sofort (DNS verstehen).
Das richtige Hosting.
Die Leitfrage ist nicht „wie viel Leistung“, sondern „wer pflegt das“. Für die meisten Websites ist ordentlicher Webspace richtig. Managed WordPress lohnt, wenn sich niemand um Updates kümmern will. Ein eigener Server ergibt nur Sinn, wenn jemand ihn administriert — sonst ist er ein Sicherheitsrisiko mit Monatsbeitrag.
Worauf es bei der Auswahl ankommt, ist selten der Speicherplatz: Wie viele Prozesse laufen gleichzeitig, gibt es aktuelle PHP-Versionen, eine Testumgebung, und kannst du Backups selbst zurückspielen. Der letzte Punkt wird am seltensten geprüft und ist im Ernstfall der wichtigste (Welches Hosting passt).
Verschlüsselung.
Ein kostenloses, automatisch verlängertes Zertifikat reicht für die allermeisten Websites — es verschlüsselt genauso stark wie ein bezahltes. Wer dir ein teures mit dem Argument besserer Sicherheit verkauft, erzählt Unsinn.
Die Arbeit steckt nicht im Zertifikat, sondern danach: eine feste Weiterleitung auf die verschlüsselte Adresse, keine gemischten Inhalte mehr, die Adresse im System umgestellt und eine Verlängerung, die tatsächlich läuft. Letztere fällt gern nach einem Umzug aus und meldet sich drei Monate später als Browserwarnung (SSL einrichten).
E-Mail.
Der Bereich mit den meisten stillen Schäden, weil hier nichts sichtbar kaputt ist. Drei Dinge gehören geklärt:
- Die Postfächer selbst — IMAP statt POP3, Aliasse statt vieler Postfächer, Funktionsadressen statt Personenadressen für Rechnungen (Postfach einrichten).
- Die Absenderprüfung — ohne SPF, DKIM und DMARC sortieren große Anbieter heute aus (SPF, DKIM, DMARC).
- Der Versandweg der Website — Bestellbestätigungen und Formularmails gehören über ein echtes Postfach, nicht direkt über den Webserver (Mails der Website).
Der dritte Punkt ist der häufigste Einzelfall überhaupt, wenn jemand meldet, dass Mails im Spam landen (Mails im Spam).
Tempo.
„Wir brauchen ein größeres Paket“ ist die häufigste Fehldiagnose. In etwa der Hälfte der Fälle liegt es nicht am Server, und dann bringt ein teureres Paket fast nichts.
Trenn deshalb zwei Werte: die Serverantwortzeit und die Ladezeit im Browser. Ist die Antwortzeit gut und die Seite trotzdem langsam, liegt es an Bildern und Skripten. Ist schon die Antwortzeit schlecht, liegt es am Server — oder an dem, was er rechnen muss, und das sind meist Plugins (Server zu langsam, WordPress langsam).
Umziehen.
Die goldene Regel lautet: erst alles aufbauen und testen, dann umschalten, zuletzt kündigen — mit mindestens zwei Wochen Luft dazwischen. Diese Doppelzahlung ist die günstigste Versicherung des Vorgangs.
Und der Satz, den ich am häufigsten sage: Postfächer zuerst. Eine Website lässt sich aus einem Backup wiederherstellen. Jahre an Korrespondenz, die mit der Kündigung gelöscht wurden, sind endgültig weg (Hoster wechseln, Postfächer mitnehmen).
Alle Anleitungen.
Umziehen
Weg vom alten Anbieter.
Domain & DNS
Das Adressbuch dahinter.
Verschlüsselung
Damit keine Warnung erscheint.
Damit Post ankommt.
Server & Tempo
Wenn es klemmt.
Die sechs häufigsten Fehler.
- Die Domain gehört jemand anderem. Steht die Agentur als Inhaber, ist die Adresse rechtlich nicht deine. Prüf das heute, nicht im Streitfall.
- Mail-Einträge beim Websiteumzug überschrieben. Ändere nur, was sich ändern muss.
- Gekündigt, bevor übertragen wurde. Postfächer sind dann weg.
- Keine Absenderprüfung. Rechnungen landen im Spam, und jeder kann in deinem Namen schreiben.
- Backup, an das man nicht selbst herankommt. Im Ernstfall nützt es wenig.
- Größeres Paket gekauft, ohne gemessen zu haben.
Punkt eins und drei sind die, die richtig weh tun, weil sie sich nicht reparieren lassen. Die anderen vier kosten Geld oder Nerven, aber nichts ist verloren.
Im laufenden Betrieb.
Vier Dinge, die einmal eingerichtet gehören und danach Ruhe geben: eine Erinnerung vor dem Ablauf von Domain und Zertifikat, eine Erreichbarkeitsüberwachung, die meldet, wenn die Seite steht, funktionierende Sicherungen inklusive eines Probelaufs für die Rückspielung, und ein Zettel mit allen Zugängen an einem Ort, an den auch jemand anderes kommt.
Der letzte Punkt klingt banal und ist im Ernstfall entscheidend. Ich habe mehrfach erlebt, dass niemand im Unternehmen wusste, bei wem die Domain liegt — und das klärt sich schlecht an einem Freitagabend, während die Seite offline ist (Laufende Betreuung).
Wie es weitergeht.
Ich richte Hosting, Domains, Zertifikate und Mail ein, ziehe um und suche Fehler — und ich rede mit dem Hoster, damit du es nicht musst. Ich arbeite mit dem Anbieter, den du hast, statt dir einen neuen zu verkaufen; Provisionen von Hostern bekomme ich keine.
Für eine Einschätzung reichen drei Angaben: bei wem du bist, was passiert ist, und ob gerade etwas nicht erreichbar ist. Bei einem laufenden Ausfall schreib das in die erste Zeile — dann sehe ich es sofort. Dauerhaft begleitet die laufende Betreuung, im Notfall der Notfall-Support.
Ursache finden, Website wieder zum Laufen bringen, kurzer Bericht — meist am selben Tag.
Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Beratung nach Aufwand, abgerechnet in 15-Minuten-Schritten.
Updates, Backups, Sicherheitscheck, Monitoring — Kleinigkeiten inklusive.
Orientierungswerte, keine Fixpreise — nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein Festpreisangebot.
Wer hilft.
Ich bin Manuel Killert, Webentwickler aus Quakenbrück. Ich betreue Websites und Shops und kümmere mich dabei um das, was darunter liegt: Server, Domains, Zertifikate, Mailversand. Das ist selten die Arbeit, über die jemand spricht — aber sie entscheidet darüber, ob die Website erreichbar ist und ob Mails ankommen.
Ich arbeite mit dem Hoster, den du hast, statt dir einen neuen zu verkaufen. Ich bekomme keine Provisionen von Hostern, und wenn dein jetziger Anbieter passt, sage ich das. Wenn er nicht passt, sage ich auch das — mit Begründung, nicht mit Empfehlungslink.
Was ich nicht mache: eigene Server vermieten oder deinen Betrieb dauerhaft als Rechenzentrum übernehmen. Ich richte ein, ziehe um, repariere und übergebe — und auf Wunsch überwache ich den Betrieb im Rahmen der laufenden Betreuung.
Echte Projekte — live ansehen.
WordPress-Websites, die ich gebaut habe oder laufend betreue.

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Website ansehen ↗FAQ — Hosting & Server.
Müssen Domain, Hosting und E-Mail beim selben Anbieter liegen?
Nein, und oft ist es besser, wenn sie es nicht tun. Besonders die Domain gehört zu einem Anbieter, bei dem du sie unabhängig verwaltest — dann ist jeder Hosterwechsel nur eine geänderte Einstellung.
Was ist die wichtigste Frage bei der Hosting-Auswahl?
Nicht wie viel Leistung, sondern wer sich um Updates und Sicherheit kümmert. Danach: gleichzeitige Prozesse, aktuelle PHP-Versionen, Testumgebung — und ob du Backups selbst zurückspielen kannst.
Warum landen meine Mails im Spam?
Meist weil die Absenderprüfung fehlt oder fehlschlägt. Der häufigste Einzelfall ist eine Website, die Bestellbestätigungen und Formularmails direkt über den Webserver verschickt statt über ein echtes Postfach.
Wie ziehe ich ohne Ausfall um?
Erst alles aufbauen und testen, dann umschalten, zuletzt kündigen — mit mindestens zwei Wochen Luft. Und die Postfächer zuerst: Eine Website kommt aus dem Backup zurück, gelöschte Korrespondenz nicht.
Reicht ein kostenloses SSL-Zertifikat?
Für die allermeisten Websites ja, die Verschlüsselung ist identisch mit der eines bezahlten. Die Arbeit steckt danach: Weiterleitung, gemischte Inhalte und eine Verlängerung, die tatsächlich läuft.
Bringt ein größeres Hosting-Paket mehr Tempo?
Nur wenn es wirklich am Server liegt, und das ist etwa in der Hälfte der Fälle nicht so. Erst Serverantwortzeit und Ladezeit getrennt messen, dann entscheiden.
Das bin ich – rechts im BildErzähl mir, wo dein Hosting klemmt.
Schreib mir, bei wem du bist, was passiert ist und ob gerade etwas nicht erreichbar ist. Bei einem laufenden Ausfall schreib das in die erste Zeile — dann sehe ich es sofort.
Antwort meist innerhalb von 24 Stunden · hallo@manuelkillert.de